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Geschichte der DDR. Vorgeschichte 1945-1949


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Inhaltsverzeichnis

Geschichte der DDR

  1. Geschichte der DDR. Vorgeschichte 1945-1949
  2. Geschichte der DDR. Aufbau des Sozialismus 1949-1961
  3. Geschichte der DDR. Stabilisierung 1961-1970
  4. Geschichte der DDR. Stabilität und Krise 1971-1980
  5. Geschichte der DDR. Krise und Ende 1981-1990

1945

Am 8. Mai kapitulierte Deutschland bedingungslos vor den Alliierten verlor den Zweiten Weltkrieg .

Die Gruppe Ulbricht benannt nach dem späteren Staats- und der DDR Walter Ulbricht (1893-1973) kehrte bereits am 30. April aus dem sowjetischen Exil nach Deutschland Zu ihr gehörte auch Wolfgang Leonhard damals das jüngste Mitglied der Gruppe.

Am 5. Juni übernahmen die Siegermächte Frankreich Großbritannien Sowjetunion und Vereinigte Staaten von Amerika die oberste Regierungsgewalt in Deutschland und den Alliierten Kontrollrat . Am 9. Juni wurde die Sowjetische Militäradministration Deutschlands (SMAD) Sitz in Berlin-Karlshorst installiert.

Im Juni kam es sowohl zur der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ( SPD ) als auch des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes FDGB ) ( 15. ). Die sowjetische Besatzungsmacht genehmigte die Bildung Christlich-Demokratischen Union ( CDU ) als Partei am 26. Juni )

Entsprechend den Vereinbarungen von Jalta zogen die USA und Großbritannien ihre Truppen in der Zeit vom 1. bis 4. Juli aus Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen und Mecklenburg ab. Im Gegenzug wurden von ihnen Westsektoren Berlins ( West-Berlin ) besetzt.

Am 1. Juli wird die Volkspolizei als erste deutsche bewaffnete Organisation in sowjetischen Besatzungszone eingeführt.

Am 5. Juli wurde die Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD) die sowjetische Militärverwaltung (SMAD) zugelassen.

Die Parteien KPD SPD CDU und LDPD beschlossen am 14. Juli die Bildung einer Einheitsfront ("Einheitsfront der Parteien" "Antifaschistischer Block").

Vom 3. bis 11. September erließen die Provinz- und Landesverwaltungen der Besatzungszone (SBZ) Verordungen zur Durchführung der Bodenreform der SBZ. Dabei ging es beispielsweise um entschädigungslose Enteignung von Landbesitz über 100 ha.

Am 1. Oktober genehmigte die SMAD die Bewaffnung der Am 31.10 beginnt der Aufbau der Volkspolizei.

Die SMAD erteilte den Ländern der am 22. Oktober die Vollmacht eigenständig Gesetze und Verordnungen erlassen.

1946

Am 7. März wurde die Freie Deutsche Jugend (FDJ) gegründet. Erste Gruppen hatte es im Exil gegeben. In den westlichen Besatzungszonen die FDJ 1951 verboten. In der DDR die Mitgliedschaft aller Jugendlicher in der FDJ Nichtmitgliedschaft führte zu Nachteilen beispielsweise bei der von Studienplätzen.

KPD und SPD schlossen sich unter Druck der SMAD auf die SPD am 21. / 22. April zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zusammen. Wilhelm Pieck (KPD) und Otto Grotewohl (SPD) werden zu Vorsitzenden gewählt.

Am 23. April wurde die Tageszeitung " Neues Deutschland " als Organ des Zentralkomitees (ZK) der SED gegründet.

Ein Volksentscheid in Sachsen am 30. Juni billigte die Enteignung der Großbetriebe von und Naziverbrechern".

Am 30. Juli wurde die Deutsche Verwaltung des Innern zur Koordination der Polizei in der Sowjetischen (SBZ) gebildet. Präsident der DVdI wurde der Landespolizeichef von Thüringen Erich Reschke. Vizepräsidenten wurden Erich Mielke Willi Seifert und Kurt Wagner.

Bei den Wahlen zu den Wahlen zu den Land- und Kreistagen in SBZ am 20. Oktober erreichte die SED mit 47 5 nicht die angestrebte absolute Mehrheit.

Am 1. Dezember wies die Sowjetische Militäradmnistration (SMAD) den der Deutschen Grenzpolizei (DGP) in der SBZ

1947

Der Befehl der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) vom 11. Juni wies die Einrichtung der Deutschen Wirtschaftskommission als erstes zentrales Verwaltungsorgan der Sowjetischen Besatzungszone an.

Am 16. August erging der SMAD-Befehl 201/47 zur Entnazifizierung vollständigen Säuberung aller öffentlichen Ämter und der "von aktiven Faschisten Militaristen und Kriegsverbrechern".

Am 20. September fand der II. Parteitag der SED statt.

Ende des Jahres wurde durch die SED ein "Volkskongress für Einheit und gerechten initiiert der eine Verfassung für ganz Deutschland soll. Seine Vertreter waren jedoch nicht durch Wahlen legitimiert.

1948

Der SMAD-Befehl 35/48 vom 26. Februar führte zur Auflösung der Entnazifizierungskommissionen in SBZ. Die Entnazifizierung wurde offiziell zum 10. März abgeschlossen. Insgesamt wurden über eine halbe Personen aus Dienststellen und staatlichen Einrichtungen entfernt.

Im Zuge des sich verschärfenden Kalten und dem Auseinanderbrechen der Anti-Hitler-Koalition verließen am 20. März die Vertreter der Sowjetunion den Alliierten der damit arbeitsunfähig wurde.

Die Deutsche Wirtschaftskommission (DWK) beschloss am 5. Mai die Einrichtung eines Ausschusses zum Schutz Volkseigentums (ASV).

In den drei westlichen Besatzungszonen fand 20. Juni eine Währungsreform statt. Am 23. Juni wurde die D-Mark auch in West-Berlin eingeführt. Daraufhin verhängte die Sowjetunion am 24. Juni als Reaktion auf die Währungsreform in westlichen Sektoren eine Blockade über die drei Berlins. Diese Blockade führte zur Einrichtung der Berliner Luftbrücke ab dem 26. Juni . Bis zur Aufhebung der Blockade durch Sowjetunion am 11. Mai 1949 wurden in 195.530 Flügen 1.583.686 Tonnen durch die so genannten Rosinenbomber und weitere Tonnen Baustoffe zum Ausbau der Flughäfen transportiert.

Vom 24. bis zum 28. Juni fand eine separate Währungsreform in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und Ost-Berlin statt. Es gibt viele Provisorien aus Zeit da die Administration von der Währungsreform überrascht wurde. Es wurden zum Beispiel bei die sogenannten Handstempel eingeführt: Die Ausgaben des Alliierten Kontrollrats 1946 wurden mit vorhandenen Bezirkshandstempeln versehen und dann gegen neue Währung (gültig vom 10.7.1948 bis 24.8.1948). Die Ausgaben auch ohne Handstempel bis 31.7.1948 als sog. Zehnfachfrankaturen aufgebraucht werden.

Die Deutsche Volkspolizei (DVP) stellte ab 3. Juli kasernierte Bereitschaften auf.

Der Präsident der Deutschen Verwaltung des (DVdI) Erich Reschke wurde am 12. Juli durch den sächsischen Innenminister Kurt Fischer SED ) abgelöst.

Die SED beschloss am 16. September die Einrichtung einer Zentralen Parteikontrollkommission (ZPKK).

Am 13. Oktober förderte der Bergmann Adolf Hennecke in einer Schicht 24 4 m³ und überbot damit das Tagessoll um 387%. wurde die Aktivistenbewegung in der DDR gegründet zur Leistungssteigerung ohne erhebliche finanzielle Anreize auffordern So orientierte man sich auch in diesem am "Vorbild" der Sowjetunion. Die Stachanow-Bewegung der diente als Vorlage für die Hennecke-Bewegung in SBZ bzw. der späteren DDR.

Das Politbüro der KPdSU beschloss am 28. Dezember die Bildung der "Hauptverwaltung zum Schutz Volkswirtschaft" dem Vorläufer des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).

1949

Am 14. Januar erging der Befehl Nr. 2 des der DVdI Kurt Fischer zur "Reinigung der von unerwünschten Elementen".

Auf ihrer 1. Parteikonferenz vom 25. - 28. Januar beschloss die SED die Neuausrichtung der Partei im Stile sowjetischen KPdSU . Ein Politbüro wurde gebildet und der Zentralismus als Organisationsprinzip eingeführt.

Die Dezernate und Kommissariate K 5 am 6. Mai aus der Kriminalolizei herausgelöst. Unter der von Erich Mielke wurden eigenständige Organisationseinheiten einer politischen Polizei die nach Gründung der DDR als "Hauptverwaltung Schutz der Volkswirtschaft" in das neu gebildete des Innern (MdI) eingingen.

Am 11. Mai 24:00 Uhr hob die Sowjetunion die West-Berlins auf nachdem sie erkennen musste dass Berliner Luftbrücke die Versorgung West-Berlins garantierte und die USA und Großbritannien entschlossen waren sie unbegrenzt weiter zu

In der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) fanden 15. / 16. Mai die Wahlen zum dritten Deutschen Volkskongress allerdings nach Einheitslisten. Trotz erheblicher Wahlfälschungen entfiehlen etwa 66% der Stimmen auf die Einheitsliste.

Am 23. Mai wurde das vom Parlamentarischen Rat am 8. Mai beschlossene Grundgesetz verkündet. Die Bundesrepublik Deutschland wurde konstituiert.

Vom 29. Mai bis 3. Juni fand der dritte Deutsche Volkskongress statt. mehr als 2.000 Mitglieder wählten den zweiten Volksrat als ständiges Organ. Nur 25% seiner Mitglieder stammten aus den Westzonen. Der Volkskongress die von ihm erarbeitete Verfassung für eine Demokratische Republik" am 19. März einstimmig an.

nächste Etappe: Geschichte der DDR. Aufbau des Sozialismus 1949-1961

Siehe auch

Weblinks

Literatur:

Staritz Dietrich Geschichte der DDR. Erweiterte Frankfurt 1996.




Bücher zum Thema Geschichte der DDR. Vorgeschichte 1945-1949

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