Fürth ist etwas älter als Nürnberg wurde aber bald von Nürnberg in Bedeutung überflügelt. Gesichert wird Fürth zuerst in Urkunde Kaiser Heinrichs II. vom 1. November 1007 genannt; eine frühere Erwähnung (907) ist
In der Urkunde von 1007 schenkt sein Eigentum "locum Furti dictum" im Nordgau Domkapitel Bamberg. Dabei wird ein Gemeinwesen beschrieben schon etabliert ist. Kirchen Mühlen Brücken zugehörige und Weiler sind bereits vorhanden. Viele Indizien zum Beispiel die Widmung der ersten Kirche Kapelle im Wiesengrund der Rednitz - deuten hin dass Fürth etwa Mitte des 8. entstanden ist. Insofern ist es historisch legitim im Jahr 2000 als einen 1250 Jahre Ort zu bezeichnen.
1062 verleiht König Heinrich IV. Fürth das Marktrecht das sein Vater (König Heinrich zwischen 1039 und 1056 in das um Zeit entstandene Nürnberg verlegt hatte.
1314: Burggraf Konrad II. (der Fromme) Nürnberg gibt unter Erneuerung der Stiftungsbriefe von und 1307 die Vogtei über Fürth an Bistum Bamberg zurück. Da die Burggrafen von ihre landeshoheitlichen Ansprüche auf Fürth aufrechterhielten standen als Rivalen somit zunächst der Bischof von und die Burggrafen von Nürnberg (ab 1415 von Brandenburg-Ansbach) gegenüber. Hinzu kam dann aber noch die freie Reichsstadt Nürnberg. Diese so "Dreiherrschaft" führte vom 15. bis zum Ende 18. Jahrhunderts zu Streitigkeiten um die territorialen insbesondere natürlich um die hohe Gerichtsbarkeit und Landeshoheit.
Jüdischer Friedhof von SW (8. Nov. 2003)
Ab 1440 siedeln sich Juden in an errichten um 1607 einen eigenen Friedhof 1617/18 eine Synagoge (auch eine Talmudschule bestand vom Ende des 17. Jahrhundert bis 1824).
Um 1685 wandern viele Emigranten aus und den Niederlanden ein. Dadurch entstehen neue wie Tabakfabrikation Strumpfwirkerei Seiden- und Bortenweberei Seidenfärberei Kleinuhrmacherei; nach 1700 werden die ersten bambergischen ansbachischen Handwerksordnungen erlassen. Trotzdem besteht noch eine "Gewerbefreiheit". Als vorherrschend bilden sich heraus: das Metallschläger- Spiegelmacher- Glas- Brillenmacher- sowie das Schreiner- Drechslerhandwerk.
Die Markgrafen von Ansbach die Dompropstei Bamberg und die Reichsstadt Nürnberg übten bis die Herrschaft aus wobei es oft Streitigkeiten
Durch die Abdankung des letzten Markgrafen Brandenburg-Ansbach-Bayreuth Christian Friedrich Carl Alexander wird Fürth preußisch . Damit endet auch die bisherige "Dreiherrschaft". Industrie des bisherigen Marktfleckens wird stark gefördert. ging Fürth an Bayern und wurde Stadt zunächst 1808 als Stadt II. Klasse und von Staatsbeamten verwaltet ab 1818 Stadt I. Klasse mit eigener Verwaltung und Polizeigewalt. Die untersteht weiterhin direkt der Kreisverwaltung. Später bezeichnet solche Städte als "kreisfreie Stadt".
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Fürth einer Industriestadt. 1835 fuhr die erste Eisenbahn Deutschlands auf der Ludwigsbahn zwischen Nürnberg und Fürth.
1862 wurde Fürth Sitz eines Bezirksamtes dem später der Landkreis Fürth hervorging der die jüngste Kreisreform 1972 nahezu unverändert überstand. Die Stadt blieb stets eine kreisfreie Stadt.
Im zweiten Weltkrieg wurde Fürth von alliierten Bombenangriffen weitgehend
Seit dem 7. Dezember 1985 ist die U-Bahn nach Nürnberg in Betrieb; am 5. Dezember 1998 wurde die Verlängerung vom Bahnhof über Rathaus bis zur Stadthalle freigegeben (die Fertigstellung Verlängerung bis zum Klinikum Fürth ist für geplant).
Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde die Kassernen aufgegeben: "Monti-Barracks" in Atzenhof (US-Militärstützpunkt 1945-1992); an der Schwabacher Straße. Auch das Kassernengelände Flößau- Steuben- und Fromüllerstraße mit z.T. denkmalgeschützten wird seit einiger Zeit (Stand 2004) in vielfältig genutztes Gelände umgewandelt (Wohnquatiere Parkbereich Mittelstandsgewerbe).
Die Einwohnerzahl Fürths überschritt 1950 erstmals die Grenze von 100.000 Einwohnern machte Fürth zur Großstadt . Danach sank die Einwohnerzahl mehrmals wieder doch liegt sie seit Jahren nun weit 100.000. Gegenwärtig (2003) hat Fürth ca. 112.000 und ist damit nach Nürnberg die zweitgrößte Mittelfrankens sowie nach München Nürnberg Augsburg Würzburg Regensburg und Ingolstadt die siebtgrößte Stadt Bayerns.
Fürth war bis Februar 2003 auch des gleichnamigen Landkreises dessen Sitz sich seither in der Nachbarstadt Zirndorf befindet.
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