Kleinasien ist eine der Wiegen der frühen der Menschheit. Eine Besiedelung ist archäologisch seit 13.000 Jahren nachgewiesen (Höhlen in Karain). Der fruchtbare Halbmond in dem der bedeutende Übergang zum vollzogen wurde liegt teilweise im Gebiet der Türkei; u.a. die Stadt von Çatal Hüyük vor ca. 8.000 Jahren 8 - 10.000 beherbergte sind ein Zeugnis einer neolithischen (wahrscheinlich Hochkultur. Später siedelten u.a. Hethiter Asyrer und in Kleinasien bevor es unter persische makedonische schließlich griechische Hoheit fällt. Die Funde von und Pergamonaltar sowie der Artemis-Tempel in Ephesus (eines Sieben Weltwunder) sind Beispiele für den archäologischen der Region der aber zu einem großen ins europäische Ausland (bes. Deutschland und England) wurde.
Zu Beginn unserer Zeitrechnung gehört Kleinasien römischen Reich und Konstantinopel wird 330 Hauptstadt oströmischen bzw. Byzantinschen Reich. Seit 380 Theodosius Christentum zur Staatsreligion erhoben hat ist die Mittelpunkt der Ostkirche und Sitz des einflußreichsten Byzanz steht einerseits in Konkurrenz zum Weströmischen andererseits ist es Ziel von Angriffe persischer germanischer gotischer arabischer bulgarischer und awarischer Armeen. hielt sich aber und erstarkte um die
Mit der Schlacht von Mantzikert ( 1071 ) bringen die Seldschuken dem Byzantinschen Reich verheerende Niederlage bei. In der Folge davon im 12. Jahrhundert der Niedergang der Herrschaft des byzantinischen und der Aufstieg der Seldschuken. Diese haben 1230 ihren Hochzeit. Danach wird das seldschukische zunehmend durch innere Streitigkeiten aber auch durch mongolischer Krieger der Ilkhan - Dynastie (auch sie Muslime ) sowie Kreuzfahrern bedroht. Ab 1234 geriet Kleinasien kurzzeitig unter mongolische Hoheit. blieben türkische Kleinstaaten.
Türkei bis 1453
Um 1299 begründete Osman I. (*1259 †1326; reg. 1299-1326) das nach benannte Osmanische Reich und die Osmanen -Dynastie. Seine Nachfolger erkämpften in blutigen Fehden die anderen türkischen Stämme die Vorherrschaft. Sie 1353 bis 1402 auf den Balkan vor. Am 29. Mai 1453 eroberten sie unter Mehmed II. Fatih ("Der Eroberer") Byzanz das zur Hauptstadt des osmanischen Reiches Sitz der Sultane wurde der neu errichtete Damit endete das Byzantinische Reich das sich zuletzt nur noch auf Stadt Konstantinopel beschränkte (Goldener Apfel).
Ab 1460 beanspruchten die osmanischen Herrscher den Titel Kalif (arab. khalifa = »Nachfolger« (des Propheten Muhammad ). 1517 erhielt Selim I. vom letzten nominellen abbasidischen Kalifen in offiziell das Kalifat übertragen und sah sich in der ununterbrochenen Sukzession des bedeutungslos gewordenen Kalifats was später allgemein anerkannt wurde.
Das osmanische Reich ist als feudaler in vielen Aspekten vergleichbar mit den sich entwickelnden absolutistischen Staaten in Europa. Wirtschaftlich wurde es Lehnswesen getragen dem Militär galt das Hauptaugenmerk Staates. Die Vergabe von Ländereien war an Teilnahme am Kriegsdienst gebunden diese Pfründe (Timar) nicht vererblich.
Insbesondere den Janitscharen kam eine bedeutende Rolle zu. Zumeist für diese Truppe Jungen aus christlichen Bevölkerungsgruppen Der oberste Militärrichter hatte auch die höchste inne.
Die zweite Säule der osmanischen Herrschaft der Islam . Mit dem Kalifat haben die Sultane die religiöse Macht inne. Die Rechtssprechung bezog in erster Linie auf den Islam konnte durch weltliche Gesetze ergänzt werden. Religiöse Minderheiten die jüdische und christliche haben eine besondere Sie hatten - wie auch andere Gruppierungen Staat - den Status einer Millet inne konnten über ihre inneren Angelegenheiten relativ selbständig Ihre Würdenträger hatten eine privilegierte Stellung im Staat. Aufgrund dieser relativen Toleranz ist das Reich Zufluchtsort für verfolgte Minderheiten besonders Juden Europa.
Das osmanische Reich kontrollierte über lange die wichtigen Handelsrouten zwischen Asien und Europa das Schwarze Meer und Teile des Mittelmeeres. und Gewerbe überließen die Osmanen aber europäischen und Mitgliedern ethnischer Minderheiten (besonders Griechen Armeniern Juden). Ökonomisch trägt sich das Reich in Linie durch Kriegsgewinne und Tributzahlungen aus den unterworfenen Gebieten.
Unter Sultan Süleyman I. dem Prächtige (1520-1566) erlebte das osmanische seine Glanzzeit. In seiner Herrschaftsperiode kamen Kultur und Architektur zur Blüte eine Vielzahl von zeugen auch heute noch von dieser Zeit. tut sich Süleyman als Feldherr hervor: In Schlacht von Mohács wurde Ungarn 1526 besiegt. Wien belagerten die Osmanen 1529 vergeblich. Mesopotamien ( Irak ) geriet ab 1533-36 unter osmanische Herrschaft. Eroberung der Insel Zypern folgte 1571 . Im gleichen Jahr wurden die Osmanen den Venezianern und Spaniern in der See schlacht von Lepanto entscheidend geschlagen.
Die ökonomische Basis des Staates bröckelte der wechselhaften Kriegsverläufen und dem luxeriösen Hofleben Ende des 16. Jahrhunderts. Deshalb wurden immer Steuern erlassen und Ländereien verkauft und dann Bauern zu überhöhten Zinsen weiter verpachtet. Die war eine Landflucht aber auch Aufstände der Bevölkerung. Diese Neuerungen führten zu zunehmenden Widersprüchen die Selbstverwaltung der Dorfgemeinschaften durch die staatliche unterlaufen wurden.
Größte Ausdehnung bis zum Karlowitzer Frieden 1699
Im Frieden von Salona ( 1671 ) mußte Venedig Kreta an die Osmanen abtreten welche die de facto bereits seit 1669 besetzt hielten.
Die (Re-)Christianisierungsmaßnahmen der österreichischen Führung in hat dort zu einer Erhebung geführt und Osmanen kamen den Ungarn 1683 zur Hilfe. Ihr zweiter Vorstoß auf Wien scheiterte. In der Folge gelangen große Ungarns an Österreich. Die Venezianer eroberten 1685 bis 1687 den Peloponnes mußten diesen aber 1717 wieder an die Osmanen abtreten.
Im russisch-türkischen Krieg ( 1768 bis 1774 ) gelang den Russen die Vernichtung der türkischen Flotte. Russland die Zusage der freien Handelsschiffahrt auf dem Schwarzen Meer sowie Schutzrechte über die orthodoxe Millet. verliert das Osmanische Reich mit dem Frieden Küçük Kaynarca weite Teile in Europa und Balkan.
In einem neuen Krieg mit Russland verloren die Osmanen 1787 bis 1792 die Halbinsel Krim an Russland (Friede von Jassy 1792). 1812 wurden Große Gebiete des Hedschas (heute: Saudi-Arabien ) osmanisch. Damit gelangen auch die heiligen des Islam ( Mekka und Medina ) in osmanischen Besitz. Russland eroberte 1829 die Ostküste des Schwarzen Meeres Griechenland wurde 1830 unabhängig vom Osmanischen Reich.
Türkei und Schutzstaaten 1699-1877
Neben den militärischen Niederlagen führte auch starre Staatsapparat zum Niedergang: mit der aufwendige des Hofstaates und die Vorherrschaft des Militär eine feudal organisierte Ökonomie boten kaum eine um angemessen auf die sich im 18. verändernde weltpolitische Situation zu reagieren. Der auf zielende Imperialismus neue Handelsrouten und die industrielle in den westeuropäischen Staaten wirkte einen zunehmenden aus. Zudem nehmen europäische Mächte Einfluß auf christlichen Millets. Die zunehmenden Unabhängigkeitsbewegungen in den zerschlägt das Reich brutal - 100 - Menschen werden in diesen Aktionen in der von 1822 - 1909 ermordet.
Selim III. bemühte sich um 1800 als erster Reformen des Staates wurde aber von den abgesetzt. Mahmud II. (1808 - 1839) konnte die Janitscharen und beginnt Reformen in der Verwaltung der und im Bildungsbereich. Mit der darauf folgenden (1839 - 1879) werden grundsätzliche Reformen versucht u.a. auf eine Europäisierung zielten. U.a. durch Bau des Dolmabahçe-Serails als Regierungssitz in İstanbul dem Vorbild europäischer Prachtbauten (i.e. Versailles ) und mit einer Verwestlichung der Verwaltung Einführung eines bürgerlichen Gesetzbuches (1869) mit Ansätzen Umsetzung der bürgerlichen Freiheiten und - auf der jungtürkischen Bewegung - einer Verfassung (1876) auch ein erstes aus zwei Kammern bestehendes vorsah.
Türkei unach dem Berliner Vertrag 1878 1881 1885
In diesem Zusammenhang wurde auch die Gleichbehandlung nicht-muslimischer Gruppen angestrebt um den wachsenden Einfluß zu überwinden. Zudem versuchte der Sultan Titel Kalif als Oberhaupt der Muslime einzusetzen. Nach zielen die Reformen aber auf eine vorsichtige Säkularisierung . Der Staat wurde weiter zentralisiert und lebenslängliche Kriegsdienst abgeschafft. Die ökonomische Wurzel des wurde aber nicht angegangen: durch weiterhin günstige wurde der einheimische Markt durch billige Industriegüter den Ruin getrieben die Besitzverhältnisse blieben unangetastet daß die Massen weiter verelendeten.
Obwohl der Friedensvertrag von Paris (1856) Unversehrtheit des Reiches garantierte und die Aufnahme das europäischen Staatensystem vorsah erwies sich die als ein Rückschlag. 1875 ist der Staat was die Verschuldung im Ausland nach sich Die Verfassung wurde 1878 wieder ausgesetzt. Auch territoriale Zerfall ging weiter: Auf dem Berliner Kongress verhandeln die europäischen Großmächte mit der Regierung über die Zukunft des Reichs. In Folge erhalten Serbien Montenegro und Rumänien die Unabhängigkeit vom Osmanischen Reich 1877 / 1878 . Bosnien wurde von Österreich besetzt; Zypern fällt an Großbritannien Bulgarien wurde ein autonomes Fürstentum und 1908 ein unabhängiges Königreich . Im 3. Russisch-Türkischen Krieg ( 1877 / 1878 ) wurden die Osmanen erneut von den besiegt. 1881 besetzte Frankreich Tunesien 1882 England Ägypten .
Angesichts der Staatsorganisation fehlte sowohl ein als auch die Kapitalakkumulation die in West-Europa der Industrialisierung und mit der bürgerlichen Revolution des Staates waren. Die nationalistische Bewegung im Reich rekutrierte sich in erster Linie aus Militär. Seit 1876 wuchs diese jungtürkische Bewegung im Untergrund. Ziel war die Etablierung eines großtürkischen Nationalstaates. Verschwörung der Jungtürken erzwang 1908 von Sultan Abdülhamid II. die Wiedereinführung der Verfassung und die der Regierungsgewalt auf Vertreter der nationalistischen Bewegung. 1909 mußte der Sultan nach einem misslungenen abdanken. Sein Nachfolger und das Parlament hatten noch Einfluss. Aber auch die autokratische Führung sich alleine auf Offizierskorps stützte fand keine für die anstehenden Probleme. Auch die Maßnahmen Industrieansiedlung (Befreiung von Pacht Zöllen und Steuern) erfolglos.
Der Staat wird immer instabiler noch dem 1. Weltkrieg verliert das Reich weitere 1911 / 1912 verliert es Tripolitanien (das heutige Libyen in Nordafrika) an Italien und 1912 / 1913 erlangt Albanien seine Eigenstaatlichkeit. Makedonien gelangte unter serbische bzw. bulgarische Herrschaft. der osmanischen Herrschaft auf europäischem Boden (allein İstanbul und Adrianopel [Rumelien genannt von "Rom"] verbleiben in Besitz).
Als Folge der nationalistischen Politik verlor Regierung zudem den Rückhalt der Minderheiten - der muslimischen. Gleichzeitig betreibt die Regierung rassistische besonders gegen die Armenier und Griechen die Verräter diffamiert werden. 1915 veranlaßte die jungtürkische Bewegung die Verhaftung Deportation und Ermordung armenischer Intellektueller in İstanbul und leitet damit den Völkermord an den Armeniern ein mit über einer Million (bis 2 1 Mio.) Ermordeten.
Am 1. Weltkrieg nimmt das Reich an der Seite Mittelmächte teil und verliert in der Folge Gebiete: Hedschas (1916) und Asir (1917) auf der Halbinsel (heute: Saudi-Arabien ); 1917 / 1918 besetzten britische Truppen Syrien Palästina und den Irak . Die Kapitulation von 1918 und der vertrag von Sèvres den der Sultan am 10.8. 1920 annimmt sieht eine massive Einflußnahme der auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung Türkei sowie weitere Gebietsabgaben an Griechenland sowie die eines armenischen und eines kurdischen Staates.
Gegen diese Entwicklung formierte sich politischer militärischer Widerstand an dessen Spitze sich ab 1919 der jungtürkische General Mustafa Kemal setzte. Seine nationale Bewegung gewinnt die vom Dezember 1919 . Nachdem am 16.3. 1920 britische Truppen İstanbul besetzt haben verhafteten Mitglieder von Kemals Partei - daraufhin verlegte den Tagungsort nach Ankara das fortan zur wurde. Der Befreiungskrieg begann im September 1920 dem Angriff auf den neugeschaffenen armenischen Staat bis zum Dezember vernichtet wurde. Bis 1922 kämpften die türkischen Truppen gegen griechische Anatolien die Halbinsel unter ihre Kontrolle und die griechische Bevölkerung. Ab Dezember 1922 Waffenstillstand.
In der Folge wurde das Militär allem im Inneren des Staates eingesetzt so zur Unterdrückung der kurdischen Bevölkerung im Südosten Türkei. Die kurdische Sprachen und Kultur wurden die Region systematisch unterentwickelt was eine massive zur Folge hatte. Noch zu Lebzeiten Kemals es drei kurdische Aufstände ( 1925 Scheich Said Aufstand 1930 Ararat und 1938 Dersimaufstand) sie alle brutal niedergeschlagen.
Am 2. November 1922 setzte die Regierung den letzten Sultan VI. ( *1861-1926; reg. 1918-1922) ab; sein Abdülmecid II. trug nur noch den Titel Kalifen . Der Friedens vertrag von Lausanne (24.7.1923) ersetzte den Vertrag von Sèvres und sicherte der Türkei die staatliche zu. Am 29.10. 1923 rief Mustafa Kemal die Republik aus. 3.3. 1924 wurde der letzte Kalif Abdülmecid II. reg. 1922-1924) abgesetzt. Kemal begann umgehend tiefgreifende der Gesellschaft die auf die Ausbildung eines Nationalstaat zielen: Einführung eines bürgerlichen Gesetzbuchs nach Vorbild (1923); Kleidungsordnung (Hutzwang) (1925); Verbot traditioneller (Fez); Verordnung von Nachnamen (aus einer Liste türkischen Namen zu wählen) Umzug der Hauptstadt Ankara; Berufung der Imame durch den Staat die standesamtliche Ehe. Desweiteren führte er u.a. metrische System sowie den gregorianische Kalender ein. 1928 Einführung der lateinischen Schrift. Ab 1932 forcierte die staatliche Sprach-Gesellschaft Türk-Dil-Kurumu die der Sprache insbesondere durch die Turkisierung auf alter Schriften und Erforschung. Die Grundsätze seiner bezeichnete er als die 6 Pfeile (alti Populismus Nationalismus Reformismus (Revolutionismus) Laizismus Republikanismus Etatismus.
1934 beschloss das Parlament Mustafa Kemal Beinamen Atatürk ("Vater der Türken") zu verleihen. starb am 10. November 1938 . Seine Reformen - auch als Erziehungsdiktatur - haben einen tiefgreifenden sozialen kulturellen und Wandel erreicht die das Land bis das bis heute prägen. Gleichwohl hatte er Elemente Osmanischen Reiches nicht angetastet: so die autoritäre oder die Vorherrschaft des Militärs und der
Nachfolger im Amt des Staatspräsidenten wurde 1950 sein Kampfgefährte und Außenminister Ismet Inönü . Er war ein geschickter Diplomat und letzte territoriale Veränderungen: Hatay (Sandschak Alexandrette) seit 1920 französisches Mandatsgebiet 1938 unabhängige Republik und 1939 türkische Provinz İskenderun).
Im Zweiten Weltkrieg blieb die Türkei neutral und erklärte zu Kriegsende am 1. März 1945 Deutschland formell den Krieg. Dabei hatte (Botschafter Franz von Papen ) versucht das Land auf seine Seite ziehen. Inönü hatte 1941 einen Friedensvertrag mit geschlossen und dessen Rüstundsindustrie durch Chromlieferungen unterstützt. war die Türkei ein wichtiges Land bei Aufnahme von EmigrantInnen in der Türkei die relativ schnell wichtige Positionen in den Universitäten
Bis 1945 führte Atatürks republikanische Volkspartei einzige Partei die Türkei auch wenn zwischenzeitlich kurz Oppositionsparteien erlaubt waren. Inönü ließ ab Parteigründungen zu und die CHP wurde 1950 der Demokratischen Partei (DP) unter Adnan Menderes
Die Türkei dem am 18.2. 1952 dem westlichen Bündnissystem an und wird der NATO bei. Am 5. - 6.9. 1955 kam es zum Pogrom gegen die in İstanbul. Menderes versuchte in seiner Amtszeit 1950 - 60 die Industrialisierung zu forcieren. hatte zur Folge dass Auslandschulden und Inflation Zudem wurde dem Islam wieder eine größere Rolle im öffentlichen zugestanden. 1960 proklamierete er ein Ermächtigungsgesetz um den Widerstand auszuschalten. Er setzte auch den Oberbefehlshaber Gürsel ab was diesen zum Putsch veranlaßt. wird am 17. September 1961 auf Imrali hingerichtet. Inönü wird 1961 65 Ministerpräsident.
Die politische Situation in der Türkei den 60er Jahren schien relativ verwirrend da von stark wechselnden Mehrheiten Neuwahlen Parteineugründungen bzw. und der Drohungen des Militärs zur Machtübernahme wird. Diese innere Instabilität macht die Türkei für ausländische Interventionen insbesondere der NATO aber auch der Weltbank und des IWFs .
Gleichwohl bleiben unter wechselnden Mehrheiten 4 mit 4 Männern an ihrer Spitze an Führung des Staates:
Der inzwischen sozialdemokratische Kemalismus der CHP Volkspartei) von Bülent Ecevit (* 1925) Ministerpräsident den Jahren 1974 - 75; 1978 -
Die Konservative Strömung der AP (Gerechtigkeitspartei DP inzwischen DYP (Partei des Rechten Weges)) Süleyman Demirel (1924 - ) - Ministerpräsident - 1971 1975 - 1977; 1979 - 1991 - 1993; Staatspräsident seit 1993
die wirtschaftsliberalistische Politik von Turgut Özal ( 1923 - 1993 ). Er wurde 1983 bis 1989 Ministerpräsident 89 - 93 Staatspräsident.
schließlich bleibt das Militär eine eigenständige die mit Kenan Evren (* 1918) ab das Amt des Staatspräsidenten inne hat.
Der politische System in der Türkei - u.a. aufgrund der Reformen Evrens für Staatspräsidenten eine starke Position vor die häufig Konflikten mit der Regierung führt. Das Parlament hat nur eine untergeordnete Funktion und eine über die Machtausübung findet häufig nicht angemessen Entsprechend erscheinen regelmäßig Korruptionsvorwürfe und Berichte über Verwicklung staatlicher Stellen in mafiöse Machenschaften wie die Unterstützung der terroristischen Konterguerilla. Auch die standen immer wieder zur Disposition Folter und und auch politische Morde waren lange Zeit der Tagesordnung. Insbesondere die Unterdrückung der kurdischen und der Kampf der PKK die 1978 gegründet wurde ????? hier fehlt etwas ...
Die traditionelle Rivalität zwischen Griechenland und Türkei besteht insbesondere in Gebietsstreitigkeiten (besonders in und den) fort und eskaliert periodisch. 1974 Einen Höhepunkt findet die Auseinandersetzung nachdem Griechischzyprioten im Juli versuchen Zypern dem obristisch Griechenland anzuschließen. In der Folge besetzen türkische am 20.7. den Nordteil der Insel. Die droht immer wieder die NATO zu spalten aber immer wieder diplomatisch (durch NATO ER UN) gedeckelt. In der Folgezeit gibt es in der Zypernfrage als auch an anderen wie der Erdölförderung in der Ägäis immer zu Spannungen zwischen den Nachbarn. Ende der 1970er Jahre eskaliert der Terror vor allem Intellektuelle und Linke aber auch gegen Vertreter Staates. Am 12.9. 1980 ergriffen die Militärs die Macht erneut. Kenan Evren (* 1918) wurde Staatspräsident. Die ging heftig gegen die kurdischen Autonomisten und Oppositionelle vor. Am 7.11. 1982 wurde die von den Militärs vorgelegte Verfassung wird in einer Volksabstimmung angenommen. Am 1983 proklamierte der seit 1974 von türkischen besetzte Nordteil der Insel Zypern seine Eigenstaatlichkeit der Bezeichnung Türkische Republik Nordzypern.
1983 ließ die Junta die Gründung von zu; Evren blieb bis 1989 gewählter Präsident. Die Wahl am 11.1983 Turgut Özals Mutterlandspartei (ANAP) die absolute Mehrheit Özal neoliberalen Reformen zur Stabilisierung der Wirtschaft durch.
Außer in einigen kurdischen Provinzen wurde 1984 bis 1986das Kriegsrecht sukzessive aufgehoben. Am 27.3. 1987 kam es zu erneuten Spannungen mit wegen Erdölförderungen in der Ägäis .
Zu Beginn der 90er Jahre bleiben alten Parteien an der Macht. 1991 wurde die DYP stärkste Kraft und Ministerpräsident. Nach Özal Tod im Mai 1993 übernahm er das Amt des Staatspräsidenten 2000 . Ihm folgte Tansu Çiller als Partei- Regierungscheffin (bis 1996). Özals Kronprinz Mesut Yılmaz der ANAP und Çiller kämpften Mitte der Jahren um die Macht wobei das Versagen Parlamentarismus offenkundig wurde. So weigerte sich Demirel Juni 1997 Çiller mit der Regierungsbildung zu beauftragen machte statt dessen Yılmaz zum Ministerpräsidenten. Mitte 90er Jahre stieg die Unzufriedenheit der Bevölkerungen der Regierung und den etablierten Parteien stark alte Splitterparteien bzw. neue Parteien konnten bei Wahlen seitdem große Erfolge erlangen. So wurde islamistisch-fundamentalistische RP (Wohlfahrtspartei) im Dezember 1995 stärkste Fraktion. Der Führer der RP Neçmettin Erbakan (* 1926) bildet im Juni 1996 eine Koalitionsregierung. Mit seiner Politik geriet in Widerspruch zu der von Kemal Atatürk laizistischen Staatsdoktrin als deren Stützen sich vor die Militärs sehen. Am (30.6.) 1997 : Neçmettin Erbakan mußte auf Druck der zurücktreten.
Nach einer kurzen Regierungsphase (Juni 97 November 98) von Mesut Yılmaz wurde Ecevit dieser Zeit in der DSP (Demokratische Links unter wechselnden Koalitionen zusammen mit der ANAP DYP und der rechtsextremen MHP (Partei der Bewegung) bis 2002 zum Ministerpräsidenten.
Nach den Wahlen am 3. November 2002 löste eine neue Regierung unter der der islamisch verwurzelten AKP [Partei für Gerechtigkeit Entwicklung AKP Ministerpräsident wurde zunächst Abdullah Gül . Der Führer und wichtigste Mann der Recep Tayyip Erdoğan durfte dieses Amt nicht übernehmen da 1998 wegen der "öffentlichen Äußerung islamistischer Parolen" eines religiösen Gedichts welches aber auch zur in den Schulen gehört) verurteilt und vorbestraft Erst nach Änderung von Gesetzen (Abschaffung des der politischen Tätigkeit von dieser Art verurteilten) er durch eine Nachwahl am 9. März 2003 in der Provinz Siirt am 11. März 2003 das Amt des Ministerpräsidenten übernehmen.
Die politischen Querelen und die vor wirtschaftsliberalistisch orientierten Programmen führten in den 90er zu einer weiterhin hohe Inflation und Massenarbeitslosigkeit. August 1999 hob die Regierung Ecevit das zwischenzeitig Politikverbot gegen Erbakan auf um die Zustimmung Fraktion zu einer Verfassungsreform zu erhalten und internationale Kredite über den IWF zu erlangen.
Auch das verheerende Erdbeben das am Izmet und die Marmararegion verwüstet legte mit auch die größte Wirtschaftszone der Türkei lahm. 20.000 Menschen starben auch in Folge der Einhaltung der Bauvorschriften. Vor allem die ärmsten leiden bis heute unter den Folgen.
Die Regierung Ecevit versuchte mit Privatisierungen Staatbetrieben wie auch der Bekämpfung der Korruption Wirtschaft zu stabilisieren. Mitte 2000 wurden bei bei mehreren Banken aber massive Manipulationen wie und Veruntreuung entdeckt was zu einem Börsencrash Die eingeleitete staatliche Kontrolle der Banken konnte Kapitalflucht aber nicht bremsen. Querelen zwischen Staats- Ministerpräsidenten über Maßnahmen zur Bekämpfung der Korruption im Frühjahr 2001 erneut zu einer massiven der türkischen Lira. Massenproteste und polizeiliche Repression waren eine Folge.
Seit die Türkei am 14.4. 1987 in Brüssel offiziell um Aufnahme in Europäische Gemeinschaft (EG) ersucht hatte kommen aus Europa neue Forderungen die Grundlage für eine Aufnahme soll. Dabei ging es einerseits um Garantien die Umsetzung von Menschenrechten andererseits aber um und wirtschaftliche Einflußnahme. Am 1.1. 1996 trat die Zollunion zwischen der Türkei der Europäischen Union (EU) in Kraft am 6.10. 1999 befürwortete das Europäische Parlament prinzipiell eine der Türkei als Mitgliedsstaat der Europäischen Union (EU). Vor allem die deutsche Bundesregierung aber die Gespräche. Die individuelle Freizügigkeit die EU der Bevölkerung ihrer Mitgliedsstaaten garantiert blieben bei den Verhandlungen ausgeklammert.
Die Türkei ist eng eingebunden in NATO . Im Zweiten Golfkrieg 1990 stellt sich die Türkei auf die der USA und ihrer Alliierten und damit den Irak. Im Krieg gegen den Irak Jahre 2003 verweigerte die Türkei den USA ihren Verbündeten die Nutzung ihrer Militärbasen. Vorangegangen Bestrebungen der türkischen Armee bei einer Invasion den kurdischen Teil des Iraks einzumarschieren was auf Ablehnung gestoßen war. Am 15. und 2003 töten in İstanbul vier Anschläge gegen das britische Konsulat und eine britische Bank Menschen und verletzten ca. 600. Zu den bekannte sich eine türkische Al-Qaida -Zelle mit dem Namen IBDA/C (Front der für den Großen Islamischen Osten).
Am 21.1. 2000 unternahm die Türkei den Versuch mit Abkommen ihr traditionell gespanntes Verhältnis zu Griechenland normalisieren. Seit 2001 gab es erstmals Fortschritte den von den Vereinten Nationen betriebenen Verhandlungen Annäherungen zur Lösung der Der UN Plan sieht eine Konföderation der Teile nach dem Muster der Schweiz vor. sollte vor Beitritt Zyperns zum 1. Mai von beiden Seiten unterzeichnet werden. Die türkische unter Denktaş zeigte sich bislang aber nicht und lehnte auch ein von der UN Referendum ab. Darauf kam es zu massiven der türkischen Zyprioten die wohl mehrheitlich für Wiedervereinigung sind. Als Reaktion öffnete Denktaş überraschen Grenze zum griechischen Teil und ermöglichte so Besuche die seit gut 30 Jahren nicht waren. Am 24. April 2004 scheiterte der UN-Plan bei einem Referendum im griechischen Teil der Insel vorerst.
Im August 1996 beendete das Parlament den Ausnahmezustand in Kurdenprovinzen erteilt der Armeeführung jedoch erweiterte Vollmachten militärischer Einsätze Verhaftungen und Zensur in allen des Landes. Ein Waffenstillstandsangebot der PKK lehnte türkische Armeeführung im Januar 1997 ab; am 14.5.97 drangen türkische Verbände zu 200 km in die Kurdengebiete im ein. Am 16.2. 1998 spürten Agenten des türkischen Geheimdienstes Abdullah Führer der kurdischen PKK in Kenia auf in verbrachten ihn in die Türkei. Am 1999 wurde das Todesurteil gegen den Führer kurdischen PKK Abdullah Öcalan ausgesprochen. Das Urteil nicht vollstreckt. Die offizielle Anwärterschaft auf die aus der EU führte zu einer zumindest Kurskorrektur der Menschenrechtspolitik.
Am 3.10. 2001 beschließt das Parlament ein neues Bürgerliches das eine Stärkung der Demokratie der Menschenrechte auch eine Gleichstellung von Männern und Frauen Am 31.7.2003 schränkte das Parlament den politischen des Militärs ein. Trotz dieser politischen Erfolge es bis heute schwere Menschenrechtsverstöße namentlich Folter Beschneidung demokratischer Rechte in der Türkei.