Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Geschichte des Transvestitismus


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Geschichte kennt immer nur dann wenn Frauen und Männer verschiedene Kleidung tragen. bei vielen Naturvölkern eine unterschiedliche Bekleidung der bekannt war gab es auch bei ihnen Den als Frau gekleideten Mann gibt es seit dem Schamanentum in all seinen Ausprägungen verbunden mit einer Geschlechts-Umkehrung und einem Machtzuwachs magische Aneignung der im Paläolithikum konzipierten Muttergöttin. Mann in Frauenkleidern eignete sich dadurch einen durch magische Aneignung der nachgeahmten Muttergöttin an. einigen amerikanischen Indianer-Stämmen gab es eine anerkannte Institution die ?berdache? bei der sich ein wie eine Frau kleidete und lebte und oft bis ins Detail in Kleidung Haartracht Sprache kopierte. In der Südsee gab es mahu der von jungen Jahren an in weiblichen Rolle lebte nach Erreichen der Pubertät trug und Küchen- Näh- und andere Frauenarbeiten

Oft war Transvestismus mit dem Priestertum so bei den alten Germanen bei denen Priester als Frauen verkleidete Männer waren. So es auch in der Antike immer wieder Formen von Transvestitentum gegeben etwa wenn sich in weibliche Gewänder kleideten um die Hilfe Göttin Venus zu erflehen. Auch die römischen der Magna Mater waren wie Frauen gekleidet Transvestismus spielte bei den römischen Riten der und an den Iden des Januar eine Rolle.

Unter den späteren römischen Kaisern war Tragen von Frauenkleidung sehr beliebt. Nero hüllte sich in einen Brautschleier als einen Lustsklaven heiratete und auch Caligula zog sich als Frau an. Kaiser trat oft öffentlich in Fummel auf (Allerdings er wohl mehr als nur ein Transvestit er versprach sein halbes Reich demjenigen der auch mit weiblichen Genitalien ausstatten würde). Auch den Patriziern gab es viele die sich und in Frauenkleidern auftraten. Abgesehen von Johanna von Orleans die eine weibliche Transvestitin war sind aus dem Mittelalter nur wenige ? männliche Transvestiten bekannt vor allem unter den Herrschenden. erschien einst Frankreichs König Heinrich III. (1574 bis 1589) mit langer Perlenkette dekolletiertem Frauengewand zur Audienz ? allerdings waren und seine Günstlinge die Mignons wohl homosexuell.

Historiker der frühen Neuzeit stellen heraus zwischen 1650 und 1850 Geschichten sehr populär in denen Frauen in Männerkleidung auftraten. Solche wurden vor allem deswegen toleriert weil die der Frauen und das Ausüben von männlichen ? vor allem als Soldaten oder Seeleuten für sie die einzige Möglichkeit bot sich Lebensunterhalt selbst zu verdienen oder zumindest ein Leben zu führen.

Im siebzehnten Jahrhundert war es dann ein Mann nämlich der Historiker und Abbé Choisy auch bekannt als François Timoléon der während seiner Kindheit und frühen Jugend von Mutter in Mädchenkleider gesteckt wurde in enge die seine Taille schmal erscheinen ließ und Büste anhob. Er war ein wohlbekannter partieller er verließ häufig seine Heimatstadt Lyon und wochenlang auf Besuch in Paris; dort kleidete sich als Frau und versuchte soweit möglich als Frau zu leben.

Hundertfünfzig Jahre später erregte der Höfling d'Eon de Beaumont am Hof Ludwigs XV. Aufsehen der in Frauenkleidung diplomatische Missionen in männlicher teils in weiblicher Rolle erledigte. den 83 Jahren seines Lebens verbrachte er Jahre als Mann und 34 Jahre als wobei mehrfache Bitten an den französischen König eine (sehr viel billigere) Uniform tragen zu immer wieder abgelehnt wurden. In England beliefen Wettsummen die auf sein Geschlecht gesetzt waren als eine Million Pfund. Erst bei seinem brachte eine Leichenschau sein wahres Geschlecht ans

Über Lord Cornbury einen der ersten der Kolonie New York berichteten seine politischen dass er sich in Frauensachen kleidete und die Assembly in Frauenkleidern eröffnete; er behauptete er als Verwandter und Vertreter von Königin diese so genau wie möglich zu repräsentieren

Schließlich soll auch noch "August der erwähnt werden also Emil August von 1772 1822 Herzog von Sachsen Gotha und Altenburg oft in Frauenkleidern umherlief Ringe Armbänder und und französische Perücken mit langen blonden Haaren und der große Mengen von Damenparfüm benutzte. war übrigens ein Vorfahre von Eduard VIII. von England der zugunsten einer Ehe mit Wallis auf den englischen Thron verzichtete und über Gerüchte kursieren er sei ebenfalls ein Transvestit Ob auch unser Kaiser Wilhelm (II) in solche Praktiken verstrickt war erscheint fraglich. Es gibt die ? wohl verbürgte Geschichte dass zwar der Chef seines Militärkabinetts von Hülsen-Häseler (1852-1908) nach einem Abendessen zur der Gäste mit einem Ballerinaröckchen bekleidet als auftrat und dabei mit einem Herzinfarkt tot aber es wird auch berichtet des Kaisers Gesichtsausdruck verriet dass er von diesen Erkenntnissen stark beunruhigt war denn er sei ein sittlicher und auf jeden Fall ein heterosexueller gewesen.

Mit der Demokratisierung der westlichen Welt auch das Intimleben der Fürstenhäuser weniger interessant damit auch der Umstand ob sich deren Vertreter Frauenkleider anziehen. So kamen immer mehr Vertreter des öffentlichen Lebens ins Licht der wenn sie sich als Transvestiten gaben. Das nicht nur für Stars des Show-Geschäftes sondern für andere Männer der Gesellschaft etwa wenn in Wohltätigkeitsveranstaltungen als Frauen auftraten. Hier kann etwa den früheren Bürgermeister von New York Rudolph Giuliani nennen der mehrfach in Frauenkleidung auftrat sang z.B. als Marilyn Monroe oder aus dem Musical "Cabaret".


Siehe auch: Liste der Transgender-Themen




Bücher zum Thema Geschichte des Transvestitismus

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Geschichte_des_Transvestitismus.html">Geschichte des Transvestitismus </a>