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Geschichte von Frankfurt am Main


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Inhaltsverzeichnis

Frühzeit

An der Stelle der heutigen Frankfurter Altstadt war ursprünglich eine sumpfige von zahlreichen durchzogene Niederung. Sie wurde deshalb später als oberhalb liegende Hochebene bebaut. Die Römerstraßen von Mainz nach Heddernheim der Saalburg Friedberg und den Grenzbefestigungen am Odenwald und Spessart umgingen dieses Gebiet. Zahlreiche Flurnamen belegen heute dass die Niederung auf beiden Seiten Flusses mit Wald bedeckt war.

Mittelalter

Frankfurt wird erst 793 urkundlich genannt kommt aber schon 794 als namhafter Ort vor. Karl der Große baute sich an der "Franconovurd" (Furt Franken ) einen Königshof und hielt 794 dort eine Kirchenversammlung ab auf der Adoptianismus verdammt und der Bilderdienst verworfen wurde. Ludwig der Fromme wählte Frankfurt zum Wohnsitz erweiterte die Pfalz ließ an der Stelle des späteren einen noch größeren Palast erbauen und umgab Stadt 838 mit Mauern und Gräben.

Nach dem Vertrag von Verdun ( 843 ) wurde Frankfurt die Hauptstadt des ostfränkischen Das häufige Verweilen der Kaiser und Könige Frankfurt die wiederholt hier gehaltenen Reichstage und die Errichtung eines geistlichen Stifts und zahlreichen an die dortige Kirche förderten das städtische ungemein. Auch als die deutschen Kaiser keine Residenz mehr hatten blieb Frankfurt kaiserliches Kammergut Hauptort von Ostfranken. Nachdem Kaiser Friedrich I. 1152 hier gewählt wurde wurde die Stadt Wahlstadt der deutschen Könige. 1245 wurde Frankfurt unmittelbare Reichsstadt und 1250 wurde die Burggrafschaft Frankfurt in das verwandelt. Der Frankfurter Schöffenstuhl war der Oberhos (Obergericht) für die ganze Wetterau und die angrenzende Gegend. Anfangs gehörten meisten Einkünfte der Stadt dem Reich; erst besonders unter Heinrich IV. und Friedrich II. wurden diese Einkünfte und sogar die selbst verpfändet oder verkauft.

Die Gewalt in der Stadt lag in den Händen des Vogts und des Schultheißen . Schon früher wählten sich jedoch die eigene Bürgermeister mit Beisitzern denen die Polizeiverwaltung niedere Gerichtsbarkeit oblag. Da diese die Gunst Kaisers genossen wurde die Würde der Vögte Zeit des Interregnums ( 1257 ) vollständig beseitigt.

Kaiser Ludwig der Bayer dem die Bürger die Tore der öffneten (obwohl Friedrich von Österreich schon Sachsenhausen besetzt hatte) gab Frankfurt 1329 die Erlaubnis alle ihre verpfändeten Einkünfte und Rechte einzulösen und bis zur Wiederauslösung des Reichs zu erhalten. Dazu verbot er Erbauung neuer Schlösser am Main und die neuer Zölle in einem Umkreis von zehn gewährte der Stadt das Recht Bündnisse zu und erweiterte sie 1333 .

Auch in Frankfurt wurden die städtischen allmählich ein Erbteil einzelner alter Familien. Die Anlass zu vielen Streitigkeiten mit den Zünften . Kaiser Karl IV. teilte den Rat in die drei je aus 14 Mitgliedern bestehenden - Bänke Schöffen der Gemeinde und der Zünfte.

Der "Römer" das mittelalterliche Rathaus

Durch die Goldene Bulle wurde Frankfurt 1356 ständige Wahlstadt der deutschen Kaiser mit der Verpflichtung den Wahlakt zu 16 Jahre später brachte die Stadt das an sich. Vorzügliche Verdienste um seine Vaterstadt sich Jakob Knoblauch der bei Kaiser Ludwig und Karl IV. die wichtigsten Privilegien wie z.B. das Münzrecht erwirkte. Knoblauch löste auch die kaiserliche ein und stellte sie wieder her. Sein Siegfried von Marburg vereitelte den Versuch des Ulrich III. von Hanau der Stadt das Schultheißenamt zu entreißen und vor den Toren Zoll zu errichten.

Neuzeit

15. bis 18. Jahrhundert

Als Mitglied des Rheinisch-Schwäbischen Städtebundes schickte öfters seine Söldner aus um die Burgen der Raubritter und Wegelagerer brechen zu helfen. Dabei der Stadt Niederlagen nicht erspart. Erst Kaiser I. ewiger Landfriede gab ihr die Ruhe wieder. 1495 wurde zur Wahrung des Landfrieden das Reichskammergericht als oberste Rechtsinstanz im Heiligen Römischen Reich geschaffen (später verlegt nach Speyer ). Ab dem 16. Jahrhundert blühten Künste und Gewerbe auf die wurden gepflegt die Erfindung des Buchdrucks im nahen Mainz förderte auch hier Bildung und Intelligenz. 15. bis 17. Jahrhundert war in Frankfurt die bedeutendste Buchmesse ansässig (erneut wieder seit 1949 ).

Die Reformation die in Frankfurt 1530 Eingang fand befreite die Stadt von übermäßigen klerikalen Druck der auf ihr gelastet Nach einigem Zögern trat Frankfurt 1536 dem Schmalkaldischen Bund bei öffnete jedoch im Dezember 1546 nach dem unglücklichen Feldzug der Verbündeten der Donau den Kaiserlichen die Tore.

In den Jahren 1531 - 46 wurden in Frankfurt mehrere Konvente der Fürsten abgehalten wie auch 1558 hier auf einem Reichstag der Frankfurter geschlossen wurde.

Als Kaiser Matthias 1612 die städtischen Privilegien bestätigte kam es erheblichen Ruhestörungen. Ein Teil der Bürgerschaft vor Handwerksgesellen unter Leitung von Vinzenz Fettmilch erhob im Fettmilchaufstand gegen den Rat und der begann eine Judenverfolgung. Der Kaiser beauftragte Mainz und Hessen-Darmstadt mit der Wiederherstellung der Ordnung. Dies jedoch erst 1616 mit der Errichtung des Bürgervertrags und Aufhebung des Zunftwesens . Die Juden erlangten vom Kaiser ein Mandatum poenaje restl.tutorium zogen unter Militärbedeckung wieder in die ein und machten den Tag der Rückkehr Adar ) zu einem jährlichen Festtag der den Purim Vinz trug.

Im Dreißigjährigen Krieg konnte Frankfurt seine Neutralität behaupten hatte dennoch viel zu leiden. Insbesondere wütete in Stadt wie in ganz Europa der Zeit Pest . Im Westfälischen Frieden von 1648 wurde Frankfurt als Reichsstadt bestätigt und bald zu neuem Wohlstand. 1681 fand hier ein Kongress der deutschen statt um der französischen Willkür entgegenzutreten; doch es infolge von Rangstreitigkeiten unter den Gesandten keinem Resultat. Als sich die Bürger wegen drückenden Abgaben und des willkürlichen Regiments an Kaiser wandten gab dieser der städtischen Verfassung Einsetzung des Bürgerausschusses eine zeitgemäße Änderung.

Während des Siebenjährigen Kriegs wurde Frankfurt von den Franzosen besetzt behielt die Besatzung bis zum Kriegsende.

In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ließen sich in Frankfurt viele niederländische nieder die aufgrund ihres Glaubens vertrieben worden Sie förderten den Unternehmungsgeist und die Gewerbetätigkeit Stadt ungemein. Dazu brachten die verschiedenen Kaiserkrönungen Leben in die Stadt.

Französische Revolution

Im französischen Revolutionskrieg eroberte Adam Phillippe Custine im Oktober 1792 Frankfurt und legte der Stadt eine von 2 Millionen Gulden auf. Am 2. Dezember des Jahres eroberten die aus der Champagne zurückkehrenden Preußen und Hessen die Stadt 1796 wurde Frankfurt vom österreichischen General von Wartensleben besetzt. Er konnte aber gegen die Franzosen unter Jean-Baptiste Kléber nicht halten der die Stadt am 15. Juli beschießen ließ. Abermals wurde der Stadt Brandschatzung von 6 Millionen Franken in Geld 2 Millionen in Lieferungen auferlegt. Darauf wurde Stadt 2. Dezember 1796 für neutral erklärt was der Reichsdeputationsrezess Regensburg vom 25. Februar 1803 bestätigte. Während damals fast alle Reichsstädte Reichsunmittelbarkeit verloren blieb Frankfurt Reichsstadt und erhielt alle in seinem Gebiet liegenden geistlichen Besitzungen. Januar 1806 besetzte General Augereau mit 9.000 Mann Stadt und erpresste von ihr abermals 4 Franken.

Mit der Stiftung des Rheinbundes verlor Frankfurt seine Selbstständigkeit und wurde Staaten des Fürsten-Primas Karl von Dalberg einverleibt. am 6. September 1806 trat dieser die Regierung an erklärte Religionsparteien für fähig zu Staatsämtern und gewährte Juden bürgerliche Rechte. Er vermochte jedoch nicht auswärtigen Gewalt Widerstand zu leisten.

1810 wurde Frankfurt die Hauptstadt des neugeschaffenen Frankfurt. Am 2. November 1813 zogen die Verbündeten in Frankfurt ein der Stadt schon im Dezember Wiederherstellung ihrer Rechte und errichteten einstweilen einen Zentralverwaltungsrat unter Leitung des Freiherrn vom Stein. Die Wiener Kongressakte erklärte Frankfurt zu einer Freien Stadt Deutschen Bundes und 1816 wurde es Sitz des Bundestags .

Deutscher Bund

1836 schloss sich Frankfurt dem Deutschen Zollverein an.

In den Jahren 1848 und 1849 tagten in Frankfurt das Vorparlament und deutsche Nationalversammlung die am 18. Mai 1848 ihre erste und am 31. Mai 1849 ihre letzte Sitzung in der Paulskirche Hier als am Mittelpunkt des damaligen gesamten Lebens in Deutschland war das Parteigetriebe und Aufregung am heftigsten; daher die wiederholten Tumulte denen besonders der zu Sachsenhausen 7. und 8. Juli 1848 sowie der vom 18. September mit Waffengewalt unterdrückt wurden. Während des Jahrzehnts und der letzten Zeit seiner Selbstständigkeit Frankfurt eine große Regsamkeit auf dem Gebiet Verfassungsentwicklung und Gesetzgebung. In diese Periode fallen Verfassungsrevision von 1864 das neue Gewerbegesetz auf der Grundlage Gewerbefreiheit und die bereits zehn Jahre früher politische Emanzipation der Juden ( 1864 ).

Ab August 1863 tagte in Frankfurt der mit der Bundesreform beschäftigte Fürstenkongress der Nationalverein sowie der entgegengesetzte Reformverein. Auch der deutsche Abgeordnetentag hielt seine Sitzungen.

Deutsches Reich

Mainufer um 1900

In Folge des Deutschen Kriegs wurde Frankfurt 1866 von Preußen annektiert. Hier wird die Stadt Teil Regierungsbezirks Wiesbaden innerhalb der Provinz Hessen-Nassau. Sie den Status einer kreisfreien Stadt. 1871 wurde in Frankfurt durch Otto von Bismarck und Jules Favre ein Friedensvertrag geschlossen der den Deutsch-Franzöischen von 1870/71 beendete ( Frankfurter Friede ).

Weimarer Republik

1928 wurde die ehemals freie Stadt Höchst am Main zu Frankfurt eingemeindet.

1930 wurde das Frankfurter Gewerkschaftshaus als erstes Hochhaus der Stadt erbaut. Ernst May erweitert die Stadt um große mit modernen Wohnungen.

Das IG Farben -Gebäude entsteht.

In der Nazizeit

1933 wurde der jüdische Oberbürgermeister Ludwig Landmann NSDAP -Mitglied Friedrich Krebs abgelöst. Am 23. September wurde mit Bau der ersten deutschen zwischen Frankfurt-Niederrad und Darmstadt begonnen. Adolf Hitler machte den ersten In der Dieselstraße entstant 1937 ein Deportationslager für Sinti und Roma . Der Keller der Frankfurter Großmarkthalle wurde den Abtransport der Juden in die Konzentrationslager Die Frankfurter SPD-Abgeordnete Johanna Tesch wurde verhaftet starb später im Konzentrationslager Ravensbrück. Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurden die Hauptsynagoge in der Börnestraße sowie alle anderen Synagogen der Stadt In der Lindestraße 27 befand sich ab 1939 das Hauptquartier Gestapo . Im Zweiten Weltkrieg wurde mit dem Bau von Bunkeranlagen die noch heute im Stadtbild zu finden

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört wurde Frankfurt 1946 Teil des wiedergegründeten Bundeslandes Hessen . Nach dem Zweiten Weltkrieg war Frankfurt der Diskussion darum die zukünftige Bundeshauptstadt zu ( Dankesrede von Walter Kolb ). Die Stadt baute sogar schon einen der heute als Sendesaal des hessischen Rundfunks dient. Hauptstadt wurde jedoch Bonn .

Die amerikanischen Streitkräfte beziehen nach dem Weltkrieg hier Quartier und bleiben bis in 1990er. Frankfurt ist Hauptquartier; der nahe Flugplatz Airbase.

Die deutsche Buchmesse findet nach dem nicht mehr in Leipzig sondern in Frankfurt am Main statt in Leipzig findet in der DDR-Zeit eine statt steht aber deutlich im Schatten der Frankfurter Buchmesse . Nach langer Diskussion ist die Buchmesse Herbst auch nach der Wiedervereinigung am Main geblieben im Frühjahr findet eine Leipziger Buchmesse statt. Der Messeplatz Frankfurt wurde durch die deutsch-deutsche Teilung aufgewertet neben der Buchmesse im Oktober ist Automobilmesse ( IAA ) im September das wichtigste Ereignis und

Die Zentrale der Bundesbank kommt nach Frankfurt. 1962 wurde das Zürich-Hochhaus der erste richtige Wolkenkratzer der Stadt gebaut. John F. Kennedy besucht Deutschland und spricht in der Paulskirche . Che Guevara reist über Frankfurt nach Lateinamerika; er sich eine Taschenkalender.

Frankfurt erhält eine U-Bahn . Die deutsche Nationalbibliothek wird in Frankfurt angesiedelt. Frankfurt wird der Europäischen Zentralbank (EZB). Am Mainufer entsteht eine Folge bedeutender Museen international berühmt ist zum Beispiel Deutsche Architektur Museum (DAM).

Weitere Informationen

Wikipedia

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