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Geschichte von Wales


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Geschichte des Vereinigten Königreiches => Geschichte Großbritanniens => Geschichte von Wales

Inhaltsverzeichnis
1 Kelten und Römer
2 Frühes Mittelalter
3 Englische Eroberung
4 Industrialisierung und Neuzeit
5 Weblinks
6 Literatur

Vorgeschichte

Die frühesten archäologischen Funde aus Wales aus der Altsteinzeit . Der berühmteste wird wohl die "red aus den Höhlen von Paviland sein. Von Entdecker William Buckland 1823 für eine Frau identifiziert man das Skelett heute als einen Mann der mit der 14C-Methode auf 26.350+-550 1815) datiert wird. Der Fund wird von Knochen kälteliebender Tiere wie Höhlenbär (Ursus arctos) (Rangifer tarandus) und wolliges Rhinocerus (Coleodonta antiquitatis) und stammt aus der letzten Eiszeit der archäologischen Epoche des Aurignacien II. Während des letzten Pleniglazials (Höhepunkt Eiszeit) war Wales vermutlich unbesiedelt man nimmt Wiederbesiedlung vom Kontinent aus um 12.000-13.000 BP Hoyle's Mouth cave in Pembrokeshire ist ein für die Epi-Paläolitische Besiedlung bereits mit zahlreichen

Funde aus dem Mesolithikum sind zahlreich besonders an der Küste B. Prestatyn Nordwales). Ein neueres Forschungsprojekt stellen Beispiel die Ausgrabungen von Caldey Island Pembrokeshire Wales dar wo versucht wird Verschiebungen in Ernährung durch die Isotopenanalyse festzustellen. Die letzten Funde menschlicher Überreste stammen jedoch von ca. v. Chr. die frühesten neolithischen erst von 3150 v. Chr.

Das Neolithikum beginnt in Wales im 4. Jahrtausend Chr. Überreste aus dem Frühneolithikum sind spärlich kurzem hat man aber in Gwernvale (Nordwales) einem Steingrab die Reste eines Holzhauses entdeckt. zeigt dass bereits für das frühe Neolithikum festen Siedlungen zu rechnen ist wie sie für Irland belegt sind im englischen Tiefland zunehmend angezweifelt werden (Julian Thomas). Besonders eindrucksvolle der Jungsteinzeit sind die zahlreichen Großsteingräber besonders Anglesey . Die Bronzezeit dauert in Wales ca. 2.500-750 v. wobei hier die Glockenbecherkultur (2500-1.400 v. Chr.) bereits zur Bronzezeit ist während man sie im kontinentalen Chronologiesystem dem Endneolithikum zurechnet.

Kelten und Römer

Ob die Kelten tatsächlich zu Beginn der Eisenzeit (750 Chr. - 48 n. Chr.) in mehreren aus Kontinentaleuropa einwanderten wie es bis Ende der anerkannte Lehrmeinung war wird heute stark bezweifelt. belegen in Wales während der Eisenzeit mehrere Die Deceangli saßen im Nordosten die Ordovizier Nordwesten die Demeter im Südwesten und Silurer Südosten und die Cornovii im Grenzgebiet zu Während der Eisenzeit war Wales fast völlig es gibt aber reiche Funde von Metallgegenständen.

Bis zur und während der römischen Besatzungszeit Britanniens war Wales kein eigenständiges Land denn Einwohner der britischen Inseln sprachen die keltische Sprache und hatten im Wesentlichen die selbe Abstammung. Die Römer besetzten ganz Wales wo Straßen und Kastelle bauten Gold abbauten und trieben. Ihr Interesse in Wales jedoch war der schwierigen geographischen Lage und des knappen begrenzt. Die Römer errichteten nur eine Stadt Wales: Caerwent (Venta Silurum). Die Silurer waren einflussreichste Stamm im Südosten von Wales. Ihr Führer Caratacus (Caradoc) schloss sich ihnen von besiegten Stamm an. Unter seiner Führung konnten Silurer den Römern für eine Zeit trotzen wurde jedoch gefangen genommen und nach Rom wo seine würdevolle Haltung so großen Eindruck Volk hinterließ dass sein Leben verschont wurde.

Frühes Mittelalter

In Folge der Völkerwanderung germanischer Stämme nach Westen wurde die einer römischen Besatzung in Britannien immer schwieriger. einer allgemeinen Schwächung der römischen Macht in Europa bedingte auch die Ankunft der Angeln und Sachsen in Britannien den Rückzug der römischen im Jahre 410 .

Römisch beeinflusste Kleinreiche rangen mit den und Sachsen um die Vorherrschaft im östlichen während Wales sich selbst überlassen blieb. In dessen wurde Wales von seinen keltischen Nachbarn Schottland und Cornwall abgeschnitten.

Wales blieb christlich und das „Zeitalter der Heiligen“ (etwa wurde durch die Errichtung von Klöstern durch Führer wie Illtud und Teilo durch das Land begleitet. Wales wurde in Vielzahl kleiner Gebiete aufgeteilt und es gab einzelne Herrscher die das ganze Land in Zeit regieren konnten der erste war Rhodri während des 9. Jahrhunderts . Rhodris Enkel Hywel Dda konnte erfolgreich Rechtssystem errichten welches dem Land Frieden gab wurde das Land nach seinem Tod erneut

Ein großes Problem nationale Einheit zu war das auf keltischen Bräuchen basierende Erbschaftsrecht in Wales angewandt wurde. Alle Söhne erhielten gleichen Teil der Besitztümer ihres Vaters (auch illegitimen Söhne). So liberal wie das System die Folge war oft mörderische Gewalt und erneute Teilung der kleinen Ländereien in immer

Englische Eroberung

Während der normannischen Eroberung Englands 1066 wurde Wales wieder aufgeteilt. Die Prinzen Gwynedd im Norden wurden stetig mächtiger. Owain († 1170 ) besaß ein mächtiges Fürstentum jedoch zankten seine Söhne um ihr Erbteil und brachten gegenseitig um. Aus den folgenden Machtkämpfen erwuchs der größte Führer der Waliser Llywelyn ap auch als Llywelyn Fawr oder Llywelyn der bekannt. Nach seinem Tod jedoch brach erneut Unfrieden aus der darin gipfelte dass die seines Enkels Llywelyn ap Gruffydd auch Llywelyn Letzte wuchs. Als ein Ergebnis seiner Verwegenheit erregte er die Feindschaft von König Eduard I. von England der die endgültige Eroberung Wales sich zum Ziel gesetzt hatte. Nach Tod im Kampf ( 1282 ) gab es nur kleine Anzeichen von durch die überlebenden Prinzen. Ein von Eduard beeindruckender Ring aus Festungen half bei der von Wales und Eduard krönte seinen Erfolg der Ernennung seines Sohnes und Erben zum Prinzen von Wales im Jahr 1301 .

Wales wurde so in gewisser Weise Teil von England auch wenn die Bevölkerung unterschiedlich war und eine ganz andere Sprache Die englischen Könige bewahrten ihre Verantwortlichkeit dadurch sie einen Walisischen Rat beriefen dem manchmal königliche Erbe vorstand. Der Rat tagte normalerweise Ludlow knapp hinter der englischen Grenze. 1400 rebellierte der walisische Adlige Owen Glendower Glyndwr) gegen König Heinrich IV. von England fügte ihm einige militärische bei und konnte der Gefangennahme entgehen hatte nicht die Stärke als Führer zu überleben.

Später errang ein Waliser Heinrich Tudor Thron als König Heinrich VII. von England. Unter seinem Sohn Heinrich VIII. wurde der Act of Union von 1536 verabschiedet der die Beziehungen zwischen den Staaten England und Wales formalisierte.

Industrialisierung und Neuzeit

In späteren Jahrhunderten wurden Teile von stark industrialisiert. Wales hatte umfangreiche Rohstoffvorkommen die von Penrhyn war Ende des 19. Jahrhunderts das größte von Menschenhand erzeugte Loch Erdboden. Wales wurde eine Hochburg der Gewerkschaften des Syndikalismus und Sozialismus . Von 1901 bis 1903 wurde die Mine von Penrhyn bestreikt gelegentliche Auseinandersetzungen nicht ausblieben. Wiederholt wurde in Zeit auch Militär eingesetzt um Streiks niederzuschlagen. Bei einem Eisenbahnstreik 1911 wurden Arbeiter vom Militär erschossen. Das erste Mitglied Labourpartei im Parlament Keir Hardie wurde für walisischen Wahlkreis von Merthyr im Jahr 1900 gewählt. Religiöser Nonkonformismus prägte die walisische in dieser Zeit.

Nationalismus wurde ein größere Erscheinung im 20. Jahrhundert mit der politischen Partei Plaid Cymru 1966 ihren ersten Parlamentssitz erringen konnte. Größtenteils Ergebnis dessen wurde Dezentralisierung zu einem Hauptanliegen Labourpartei und 1998 wurde schließlich die Nationalversammlung von Wales die die Vollmacht über die öffentlichen Ausgaben von Wales erhielt.

Weblinks

Literatur

  • Frances Lynch Stephen Aldhouse-Green Jeffrey L. Davies Aldhouse- Green Prehistoric Wales London Sutton 2000) 075092165X
  • Rodney Castleden Neolithic Britain: New Stone Age of England Scotland and Wales (London Routledge ISBN: 0415058457




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