Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Sexuell übertragbare Krankheiten sind all jene Krankheiten die auch oder hauptsächlich durch den Geschlechtsverkehr übertragen werden können. Sie werden von Einzellern Bakterien oder Viren verursacht.
Sexuell übertragbare Krankheiten wurden früher auch Geschlechtskrankheiten bezeichnet die als "klassische Geschlechtskrankheiten"
So sind heute in Deutschland mehr 100.000 Frauen durch chlamydienbedingte Infektionen ungewollt kinderlos versterben an Hepatitis B jährlich mehr Menschen an den anderen sexuell übertragbaren Erkrankungen zusammengenommen eine Tatsache der heute mit der Impfung Hepatitis B im Säuglings bzw. Kindesalter entgegen wird.
Ein Fremdwort für das Teilgebiet der welches sich mit den Geschlechtskrankheiten beschäftigt ist Venerologie .
Der eigentliche Facharzt für die meisten sexuell übertragbaren Krankheiten der Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten. Aber Urologen und Gynäkologen werden in vermehrtem Maß auch aufgrund neuen Erkenntnissen über die durch Chlamydien verursachten von Patienten aufgesucht und haben diese in Maße aufzuklären. Seit dem Auftreten von AIDS sind auch viele Lungenfachärzte mit sexuell Krankheiten zumindest im weiteren Sinn konfrontiert.
Experten und Gesundheitsbehörden in ganz Europa stellen eine drastische Zunahme der Geschlechtskrankheiten im ursprünglichen Sinn - wie der Syphilis der Gonorrhoe - fest da in der der Glaube vorherrscht dass diese Krankheiten praktisch seien.
Da die Bevölkerung die HIV-Infektion immer als Problem von Randgruppen sieht betrachten viele AIDS als kalkulierbares Risiko und geschützter Geschlechtsverkehr wird wieder als Frage der Empfängnisverhütung weniger als Frage der Verwendung eines Kondoms betrachtet.
Daher stieg nach jüngsten Erhebungen z.B. England die Zahl der Syphilis-Erkrankungen binnen sechs um das Fünffache die Fälle von Gonorrhö Tripper nahmen um 86 Prozent zu die der Chlamydia-Infektionen verdoppelte sich. In den Niederlanden verzeichneten die Gesundheitsbehörden binnen zwölf Monaten Syphilis-Zunahme um 80 Prozent. In Deutschland verdoppelte die Zahl der Syphilis-Erkrankungen zwischen 2000 und auf rund 2.300 Fälle. Alle Bundesländer verzeichnen einen Anstieg wobei die Ballungsgebiete und Großstädte Berlin Hamburg München Frankfurt und Köln besonders sind. Mehr als 85 Prozent der Neuinfizierten Männer vor allem in der Altersgruppe von bis 39 Jahren. Am höchsten ist die der Neuinfektionen bei homosexuellen Männern die sich zwischenzeitig ebenfalls mehr einen negativen AIDS-Test als auf das Kondom verlassen.
Die Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten kann ganz und sehr wirkungsvoll durch den Gebrauch von gefördert werden.
Die Behandlung von Geschlechtskrankheiten ist durch Einführung von Antibiotika stark verbessert worden. Allerdings diese konsequent auch von beiden Partnern angewendet