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Geschossenergie


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Geschossenergie ist ein Begriff der Ballistik und bezeichnet die kinetische Energie des Projektils . Im engeren Sinne ist die kinetische beim Verlassen des Laufes gemeint.

Sie errechnet sich als
<math>\frac{1}{2}\cdot m_G\cdot v_G^2</math>
mit der Geschossmasse m G und der Geschossgeschwindigkeit v G . Sie wird bei Pistolen und Gewehren Joule (J) angegeben. Eine alte Einheit ist (Meter · Tonne) im Sinne von 1000 · kp. Da
<math>1\;\mathrm{kp} = 9 81\;\mathrm{kg \cdot \frac{m}{s^2}}</math>
ist also 1 mt = 9810

Beispiele:

  1. Das Gewehr Fortek 2001 verschießt Munition vom Kaliber .50 d.h. 0.5 Zoll = 12 und einer Masse von 42 g mit Geschwindigkeit von 823 m/s. Die Mündungsenergie ist 14700 J. Die maximale Schussweite von 6200 wird bei einem Schusswinkel von 37 Grad Das Geschoss trifft mit einer Geschwindigkeit von m/s auf und hat damit eine Auftreffenergie von 666 J.
  2. Die " Dicke Bertha " ein gigantischer Mörser aus dem Ersten verschießt Sprenggranaten von bis zu 1200 kg einer Mündungsgeschwindigkeit von 788 m/s und erreicht eine Mündungsenergie von 745 MJ oder in Angabe 38000 mt. Die Granate trifft nach 9 km mit 313 m/s auf und damit eine Auftreffenergie von 58 86 MJ in alter Angabe 6000 mt. Das entspricht kinetischen Energie von 4 Eisenbahnwagen zu je t bei einer Geschwindigkeit von 86 km/h eines dieser Wagen bei 172 km/h ...


Siehe auch: Mündungsenergie Auftreffenergie

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