Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Gesellschaftstanz bezeichnet Tänze die zu geselligen und gesellschaftlichen Anlässen Art getanzt werden. Im Gegensatz zum Volkstanz Kulttanz Ballett und Showtanz sind Gesellschaftstänze weitgehend in Figuren Tempo und Begleitmusik standardisiert.
Zum Gesellschaftstanz zählen Gruppentänze Paartänze Tanzspiele Modetänze und Turniertanz .
Die Geschichte des Gesellschaftstanzes beginnt mit Profilierung der höfischen Tänze im 14./15. Jahrhundert. der Folklore entlehnten stark stilisierten Hoftänze bildeten einen Bestandteil des steifen höfischen Zeremoniells. Beispiele dieser zu Suiten zusammengefassten Tänze sind:
Die größte Verbreitung fand das aus stammende Menuett das im Gegensatz zu den oben Gruppentänzen erstmals auch paarweise getanzt wurde.
Nach den bürgerlichen Revolutionen in England Frankreich nahm das aufstrebende Bürgertum zunehmend am teil und schuf sich im 18. und Jahrhundert anknüpfend an folkloristische Traditionen eigene Tanzformen:
Im frühen 20. Jahrhundert gab es meist nur kurzlebige Modetänze. Bestrebungen zu einer des Tanzmaterials gab es jedoch schon früh. taten sich insbesondere die englischen Tanzlehrer hervor: Standard Ballroom Dances oder kurz Standardtänze wurden festgelegt. Später kamen die Lateinamerikanischen Tänze hinzu.
Gesellschaftstanz wird vorwiegend in Tanzschulen unterrichtet. Deutschland gibt es zwei Dachorganisationen für Tanzschulen Tanzlehrer den ADTV sowie den Berufsverband Deutscher Tanzlehrer . Der VTÖ (Verband der Tanzlehrer Österreichs) der Dachverband aller österreichischen Tanzlehrer. Der VTÖ und ADTV sind Mitglieder des World Dance and Dance Sport Council (WDDSC).