Gesine Schwan wuchs als Tochter eines Oberschulrats in Berlin auf. Sie stammt aus sozial engagierten Elternhaus das im Nationalsozialismus zu protestantischen und sozialistischen Widerstandskreisen gehörte; hatten ihre Eltern im letzten Kriegsjahr ein Mädchen versteckt. Die Familie setzte sich nach Krieg für die Freundschaft mit Polen ein.
Zu Beginn der 80er Jahre trat für den NATO-Doppelbeschluss ein. Im September 1984 wurde sie aus der SPD-Grundwertekommission abgewählt sie die laxe Art und Weise kritisierte die SPD mit kommunistischen Regimen umging. Sie damals auch eine andere Position als Willy Brandt der ihrer Meinung nach nicht dem Trend entgegentrat den Gegensatz zwischen Demokratie und als reine Theorie zu bagatellisieren. 1996 also zwölf Jahre später wurde sie von der rehabilitiert und wieder in das Gremium aufgenommen. Von 1985 bis 1987 war sie Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft Politikwissenschaft.
Am 16. Januar 2004 bezeichnete sie die aktuelle Diskussion zum Elite-Universitäten in Deutschland in einem Interview mit dem DeutschlandRadio Berlin als kurzsichtig .
Gegenüber 3sat sprach sich Schwan dagegen aus das politisch aufzuwerten. Der Unterschied zwischen Kanzler und einerseits und dem Präsidenten andererseits sei sehr durchdacht. Der Amtsinhaber habe vor allem über Fragen nachzudenken und Vorschläge zu machen.
Gesine Schwan wollte sich im Falle Wahl vorrangig für Bildung und Erziehung einsetzen. einer immer unübersichtlicher werdenden Welt müssten die mehr Fähigkeiten entwickeln diese Welt zu verstehen. hob als Schwerpunkt auch hervor dass sie mehr Vertrauen schaffen wolle.
Schwan unterlag bei Wahl zum Bundespräsidenten Köhler wie erwartet bereits im ersten Wahlgang. erhielt 589 Stimmen und erzielte damit einen Horst Köhler erhielt mit 604 auf ihn Stimmen nur eine Stimme mehr als für absolute Mehrheit erforderlich.
Gesine Schwan hat mit ihrer Kandidatur Profil und Beachtung gewonnen. Alle Parteien lobten ihre intelligent und rhetorisch überzeugend geführte Bewerbung. politische Meinung wird in der Öffentlichkeit weiterhin sein.