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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Gestalt


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Die Gestalt wird als geschlossene geistige Vorstellung im aus den eintreffenden Reizen gebildet. Die Gestalt gesamten (Kunst-)Werkes setzt sich aus den Einzelgestalten einzelnen Komponenten zusammen.

Griechisch: μoρφη: Form Gestalt

  • Übersummativität (Gegenstand der Wahrnehmung ist mehr die Summe seiner Elemente)

  • Transponierbarkeit von Wahrnehmungsinhalten (die Qualität einer bleibt auch nach Transposition des Ganzen erhalten erkennbar)

  • Prägnanz: Figur-/Grundabhebung und Kontur (der Grad Abhebung vom Hintergrund)

  • Tendenz zur guten/einfachen Gestalt

Gruppierungsprinzipien (Auswahl):

  • Nähe:
    • Nah beieinander liegende Objekte werden als eines Objektes gruppiert

  • Ähnlichkeit
    • Bei gleichem Abstand zwischen den Objekten ähnliche als zusammengehörig angesehen

  • Symmetrie
    • Nicht miteinander verwandte Objekte zeigen meist Symmetrie

  • Kontinuität (Good Continuation)
    • Objekte auf einer Linie oder so dass das eine eine Weiterführung des anderen kann werden gruppiert

  • Inneres Zusammengehören

  • Geschlossenheit

  • Vollendung unvollständiger Gestalten

  • Gegliedertheit

Verwandte Themen

siehe auch: Gestaltpsychologie Gestalttherapie




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