Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Getriebe sind allgemein gesehen gelenkige Verbindungen von die zum Übertragen und Umwandeln von Kräften zum Führen von Teilen auf einer Bahn
Es werden also nahezu sämtlich Mechanismen Getriebe bezeichnet.
Umgangsprachlich nennt man jedoch oft nur Vorrichtungen zum Übertragen und Wandeln von Drehbewegungen Getriebe .
(in Anlehnung an VDI 2127) Getriebe dienen zur Übertragung und Umformung ( Übersetzung ) von Bewegungen Energie und/oder Kräften. Sie bestehen aus mindestens drei Gliedern denen eines das Gestell bildet.
Das Getriebe wird meist zwischen dem ( Motor ) und dem zu treibenden Maschinenteil häufig Kupplungen eingebunden. Man kann die Getriebe nach Kriterien unterteilen:
feste Getriebe - Drehzahlverhältnis und Drehmomentwandlung sind nicht
Verstellgetriebe können in gestufte und stufenlose Getriebe unterteilt werden.
Schaltgetriebe - Drehzahl und Drehmoment können abgestuft werden. Die Funktion kann auch in einer in Form eines Rückwärtsganges liegen. (typ. Verwendung in Kraftfahrzeugen .)
Stirnradgetriebe - Eingangs- und Ausgangswelle sind parallel.
Planetengetriebe - An- und Abtriebswelle sind koaxial. das Innenrad kreisen Planetenräder die ihrerseits wieder ein Außenrad eingreifen. Sonderfom der Stirnradgetriebe. (z.B. der Nabenschaltung von Fahrrädern)
Kegelradgetriebe An- und Abtriebswelle sind nicht parallel 90°) angeordnet. Die Wellenachsen haben einen Schnittpunkt .
Schraubenradgetriebe: Die Wellenachsen haben keinen Schnittpunkt.
Bei hydraulischen Getrieben (siehe Strömungsgetriebe ) sind An- und Abtriebsseite nicht mechanisch verbunden (kraftschlüssiges Getriebe). Die Antriebsseite setzt eine im Inneren in Bewegung die die Abtriebsseite Es wird zwischen hydrostatischen und hydrodynamischen Getrieben
Der Begriff elektrisches Getriebe wird eigentlich im übertragenen Sinn für elektronische Schaltung die ebenso zur Drehzahl- oder führt verwendet. Allerdings werden dabei bereits die selbst gesteuert. Verwendet wird dazu z.B. ein Frequenzumrichter .
Offene Bauform bedeutet daß die Elemente des Getriebes frei zugänglich sind. Häufig werden jedoch auch sicherheitstechnischen Gründen verkleidet. Beispiele: Riemengetriebe Transmission
Als Kurvengetriebe werden Mechanismen bezeichnet. Beispiele Schwenkmechanismen von Türen. Bei Kurvengetrieben erfolgt der meist durch die Drehung eines Elementes oder Hilfe von Linearantrieben (z.B. Hydraulikstempel). Eingangsgröße ist eine Rotation oder Translation (Linearverschiebung) Ausgangsgröße ist Kurve die von der Konstruktion des Mechanismus Die Berechnung von Kurvengetrieben von Hand sehr aufwendig. Es gibt jedoch Software mit sich diese Aufgabe leichter erledigen läßt.
Der Kurbeltrieb gehört mit in die der Kurvengetriebe da er eine rotatorische (drehende) Bewegung in eine translatorische (geradlinige) Bewegung oder umgekehrt. Anwendung findet er an Dampfmaschinen oder im im Kolbenmotor . (siehe auch Kurbel)
Die Abtriebswelle führt die Leistung aus dem Getriebe
Bei der Antriebsdrehzahl unterscheidet man zwischen der Drehzahl im Fall der belasteten und der Antriebswelle.
Für die Abtriebsdrehzahl gilt das gleiche wie bei der
Übersetzung ist bei Getrieben das Verhältnis zwischen und Abtriebsdrehzahl. (Formelzeichen: i ) Auch hier unterscheidet man zwischen belastetem unbelastetem Getriebe.
Die Übersetzungsänderung (Formelzeichen delta i ) ist das Differenz der Übersetzungen zwischen und belastetem Getriebe. Ursache ist z.B. Schlupf vor allem bei kraftschlüssigen Getrieben.
Nennleistung ist die auf der An- oder bezogene Leistung auf die das Getriebe ausgelegt Betriebsfaktoren werden dabei nicht berücksichtigt.
Multipliziert man die Nennleistung mit den Betriebsfaktoren erhält man die Bemessungsleistung
Betriebsfaktoren (Fromelzeichen K ) sind Werte die zur Berücksichtigung von Anfahrhäufigkeiten Staub Betriebsdauerintervallen Temperatureinflüssen.... dienen.
Der Wirkungsgrad (Formelzeichen: η) eines Getriebes ergibt sich dem Verhältnis der Abtriebsleistung zur Antriebsleistung.
Der Stellbereich ist das Verhältnis der maximalen zur Übersetzung (Formelzeichen: R ).
Auf Grund der Funktion eines Getriebes es den umgangssprachlich Ausdruck Sand im Getriebe wenn etwas schleppend funktioniert. Sand im sorgt für erhöhten Verschleiß . Die Sandkörner können ein Getriebe auch oder unrunden Lauf verursachen.