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Gewaltfreie Kommunikation


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Die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. Rosenberg ist eine Methode zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Miteinanders. Sie von Marshall B. Rosenberg entwickelt der in in Psychologie promovierte. Das Konzept der Gewaltfreien Kommuniktion aus Rosenbergs Auseinandersetzung mit der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung in den frühen 60ern . Er half dabei auf friedvollem Wege Rassentrennung an Schulen und Institutionen Rückgängig zu Zu diesen Zwecke gründete er das "Center Nonviolent Communication".

Rosenberg gibt "Gewaltfreie Kommunikations"-trainings in Schweden Schweiz Italien Deutschland Dänemark Malaysia Indien den und vielen weiteren Staaten. Er ist aber in Krisengebieten und ökonomisch benachteiligten Regionen wie Palästina Serbien Ruanda tätig.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die Gewaltfreie Kommunikation von Marshall B. ist eine Form des zwischenmenschlichen Miteinanders. Rosenberg davon aus dass die Form in der miteinander kommunizieren einen entscheidenden Einfluss darauf hat wir Empathie zu unserem Gegenüber entwickeln und unsere Bedürfnisse erfüllen können. Im Zentrum steht ein das nicht verurteilt sondern gerichtet ist auf Bedürfnisse und Gefühle die hinter Handlungen und Konflikten stehen. Sie kann in Anwendungsbereichen verwendet werden so z.B. in Schulen Universitäten Organisationen Institutionen engen Beziehungen Therapie Beratung Verhandlungen Diplomatie und bei allen Arten von Konflikten . Die GfK ist jedoch weniger als Technik zu betrachten sondern als Bewusstwerdung über der empathischen Kommunikation . So reicht es dann nicht das stur anzuwenden sondern eine veränderte Einstellung zum ist notwendig um die Kommunikation und das zu verbessern. Rosenberg betrachtet zwei gegenläufige Formen Kommunikation nämlich die Gewaltfreie Kommunikation und die Kommunikation.

Lebensentfremdende Kommunikation

Unter 'Lebensentfremdender Kommunikation' versteht Rosenberg Formen Kommunikation die langfristig zu Gewalt gegen uns selber und anderen beitragen Gewalt keineswegs nur als physische zu verstehen Sie vermindert auch die Empathie mit uns anderen. Es sind vor allem drei Elemente Teil der Lebensentfremdenden Kommunikation sind:

  1. Das ( moralische ) Urteilen oder Verurteilen von Leuten die nicht in Übereinstimmung mit unseren Werten verhalten.
  2. Das Leugnen der Verantwortung für eigene und Handlungen
  3. Das Stellen von Forderungen

  • zu 1. Das Urteilen über Leute geht mit dem Gefühl von Ärger einher. Das der anderen wird analysiert und verurteilt. Der wird als schlecht egoistisch oder böse gesehen. Als Ursache eines Konflikts gilt das falsche Verhalten anderer. Die den Handlungen liegenden Bedürfnisse werden eher verschleiert offen gelegt. Rosenberg unterscheidet zwischen moralischen Urteilen und Werturteilen. Wenn wir nun ein antreffen das unserem Werturteil widerspricht neigen wir die andere Person moralisch zu verurteilen. Rosenberg vor das Werturteil zu verteidigen ohne die zu verurteilen so kann das Verhalten von Person getrennt werden. Wenn sich z.B. ein über einen Mitarbeiter lustig macht können wir Mir es wichtig sich über Fehler anderer lustig zu machen ich habe Angst das sich auch über mich lustig macht wenn einen Fehler mache! Lebensentfremdende Kommunikation wäre: Sie sind arrogant . Der Verzicht auf moralische Urteile kann pragmatisch sein die Chance dass unser Bedürfnis wird steigt wenn wir den anderen nicht

  • zu 2. Eine andere Form der Kommunikation sieht Rosenberg im Leugnen von Verantwortung . Wir können sowohl die Verantwortung für als auch für Gefühle leugnen. Wir können für unsere Handlungen verantwortlich machen aber auch Normen und Wertvorstellungen: Ich muss heute Abend lustig sein weil eine gesellige Runde ist (und man dort ist) . Man kann auch die Verantwortung für eigenen Gefühle leugnen oder sie anderen zuschieben. Mutter sagt z.B. zu ihrem Kind Es macht mich traurig dass du die schmutzig gemacht hast. Dabei steht hinter diesem Gefühl ein (z.B. heute einen arbeitsfreien Tag zu haben) es ist keine zwangsläufige Reaktion. Die Mutter sich auch freuen dass das Kind mit gespielt hat. Rosenberg schlägt vor in der zu reden und von den eigenen Bedürfnissen Eine häufige Form des Leugnens der Verantwortung eigene Gefühle ist auch das Äußern von z.B. ich fühle mich provoziert . Hier handelt es sich nach Rosenberg ein Pseudogefühl das ein Urteil über den anderen

  • zu 3. Das Stellen von Forderungen von Bitten ist eine weitere Form der die die Empathie zwischen Menschen verringert. Der zwischen Bitte und Forderung ist dass eine auch nicht erfüllt werden kann bei einer drohen hier negative Sanktionen. Dies muss nicht in Form von offensichtlichen Strafen wie z.B. in der Erziehung oder aggressivem Verhalten passieren kann auch durch die Erzeugung von Angst Schuldgefühlen beim Gegenüber passieren. Wenn in einer geäußert wird: Ich möchte dass Du mehr Zeit mit verbringst dann kann dies eine Bitte aber eine Forderung sein. Erst wenn dies nicht und er ihr zu verstehen gibt Du lässt mich total alleine du bist zeigt sich das es eine Forderung Hier weist Rosenberg darauf hin dass die keine Methode ist um andere zu manipulieren eine in GfK gestellte Bitte kann abgelehnt Allerdings erhöht diese Form der Kommunikation die aller Ihre Bedürfnisse besser zu erfüllen.

Grundmodell der GfK

Rosenberg geht davon aus dass Menschen freien Bedingungen gerne geben und die empathische zum Mitmenschen suchen. Die GfK soll helfen ehrlich auszudrücken und empathisch zuzuhören. Empathie ist Rosenberg ohnehin eine Grundvorrausetzung gelingender Kommunikation und auch hilft mit Menschen zu kommunizieren die nicht gewaltfrei kommunizieren oder aggressiv sind. Sie dem anderen die Möglichkeit sich zu verändern das Gesicht zu verlieren. Das Grundmodell kann also selber helfen uns verständlich zu machen auch genutzt werden um die Aussagen anderer verstehen.

  • Die Vier Schritte auf denen die beruht lassen sich unter den Stichworten: Beobachtung Gefühl Bedürfnis Bitte zusammenfassen:

1. Zuerst beschreiben wir eine konkrete die wir beobachten und die unsere Wohlbefinden Hierbei ist es wichtig tatsächlich eine Beobachtung zu äußern und sie nicht mit Bewertung zu vermischen. So ist die Aussage Du beachtest mich nicht in einer Ehe keine Beobachtung. Erstens sie eine Bewertung ein Urteil über den und zweitens ist sie zu abstrakt und Du hast in der letzten Woche keinen mit mir verbracht spezifiziert die Aussage ohne den anderen bewerten. Wird eine Beobachtung mit einer Bewertung neigt der Gegenüber nur die Kritik zu Die Chance dass unsere Bedürfnisse gehört werden auch dass wir die Bedürfnisse des anderen verringert sich. Es kommt vor dass trotz Äußerungen vom Gegenüber eine Kritik herausgehört wird. hilft es den anderen das Gesagte paraphrasieren lassen ( siehe auch: aktives Zuhören ).

2. Dann bringen wir unsere Gefühle dem in Verbindung was wir beobachten. Wir dem anderen was wir dabei fühlen und Ihn auch nach seinem Gefühl fragen. Ob nun bei unserem oder seinem Gefühl bleiben hilft um in einen empathischen Kontakt kommen. Ich fühle mich einsam wäre hierbei die Äußerung eines Gefühls ich fühle mich vernachlässigt dagegen die Äußerung eines Pseudogefühls . Wichtig ist es hierbei Verantwortung die eigenen Gefühle zu übernehmen. Manchmal reagieren oder andere auf bestimmte Situationen mit mehreren Hier hilft es die Gefühle nacheinander zu

3. Nun betrachten wir Bedürfnisse Vorstellungen Wünsche aus denen Gefühle entstehen. Hinter bestimmten stehen nach Rosenberg immer Bedürfnisse. Vielleicht steht dem Gefühl der Einsamkeit das Bedürfnis beachtet geliebt zu werden. Oftmals sind die Bedürfnisse nicht auf den ersten Blick erkennbar und uns selbst und anderen verborgen dann können uns ratend den Bedürfnissen des anderen nähern. bei Handlungen oder Aussagen die uns ärgern es uns die dahinter liegenden Bedürfnisse zu und zu verstehen. Möglicherweise lehnen wir z.B. Aussagen ab verstehen wir jedoch die dahinter Bedürfnisse kommt es zur Empathie. Wir können unsere Wertvorstellung durchaus verteidigen die aus unseren entspringt ohne den Kontakt zum anderen zu

4. Zum Schluss äußern wir eine Handlung um die wir bitten mögen "damit Leben reicher" wird. Um Bitten verständlich zu müsse man sie mit seinen Bedürfnissen und in Verbindung bringen. Rosenberg schlägt vor Bitten einer "positiven Handlungssprache" zu formulieren. Zum einen dies nicht zu sagen was jemand tun nicht tun sollte sondern was man sich jemandem erbittet. Wenn ich sage: Ich möchte dass du nicht mehr die Zeit weg bist! dann ist noch lange nicht sicher er verstanden hat was ich eigentlich möchte. konkreter die Handlung um die gebeten wird umso besser: Ich bitte dich dass du in der Woche einige Abende mit mir verbringst . Auch hier hilft es das gesagte zu lassen um herauszufinden ob es Missverständnisse

Rosenberg fast die Kommunkationsart der GfK folgendem Satz zusammen:

  • "Wenn a dann fühle ich mich b weil ich c brauche. Deshalb möchte ich jetzt gerne d ."

An unserem Beispiel:

  • "Wenn du keinen Abend in der Woche mit verbringst dann fühle ich mich einsam weil ich Liebe und Beachtung brauche. Deshalb möchte ich dich gerne Bitten diese Woche einige Abende mit mir zu .?"

Dieses Grundmodell soll nach Rosenberg nicht angewendet werden variiert in der Reihenfolge und eher eine Hilfe in soziale Beziehungen mit anderen Bewusstsein zu treten als eine Technik. GfK ist nicht von heute auf morgen und bedarf einer gewissen Übung. Ob man der GfK bei massiven Übertretungen durch den Grenzen ziehen kann darüber wird gestritten. Sie jedoch in der Praxis ein bewährtes Mittel in konfliktreicher Kommunikation die Chance zu erhöhen empathisch umzugehen und die gegenseitigen Bedürfnisse zu erfüllen.

Schaubild

Gewaltfreie Kommunikation versus Lebensentfremdende Kommunikation


(Beispiel: schmutzige WG-Küche)

Gewaltfreie Kommunikation: Lebensentfremdende Kommunikation
Situation Konkrete Handlungen die wir beobachten und die Wohlbefinden beeinträchtigen.
  • "In der letzten 2 Woche hast du Geschirr oft nicht abgespült?"
Beobachtung und Bewertung werden vermischt: Personifizierung.
  • "Du verhältst dich in der Küche total
Gefühl Die Gefühle werden mit dem in Verbindung was wir beobachten.
  • "Ich fühle mich ärgerlich"
Keine Erläuterung über Zusammenhang der Situation mit Gefühl sondern: Eine Interpretation wird als Gefühl Schuldzuweisungen Vorwürfe Pauschalierungen.
  • " Ich fühle mich provoziert es ist dir egal dass hier so ein Dreck ist "
Bedürfnis Bedürfnisse Vorstellungen und Wünsche aus denen Gefühle werden betrachtet und mitgeteilt.
  • "Ich brauch eine ordentliche Küche um mich zu fühlen"
Das Bedürfnis wird nicht (klar) geäußert stattdessen der andere moralisch verurteilt.
  • "Du bist ein Schlamper"
Bitte/ Forderung Um eine konkrete Handlung wird gebeten.
  • "Ich bitte dich in den nächsten Wochen Geschirr abzuspülen"
Es wird eine Forderung gestellt. Bei nicht drohen Sanktionen.
  • "Wenn in zwei Wochen nicht sauber ist schmeiß ich dein Geschirr weg!"

Siehe auch: Win-Win 9-Stufen eines Konflikts Dramadreieck Mediation Gewaltfreiheit Gütekraft Wahrheitskommission

Bücher

  • Rosenberg Marshall B. Gewaltfreie Kommunikation Paderborn 2001: Junfermann

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