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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 26. Mai 2013 

Gezielte Tötung


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Den Ausdruck Gezielte Tötung verwenden manche Staaten und Medien für Tötung von Angehörigen befeindeter Organisationen oder Staaten. verwenden den Ausdruck ebenso für die Tötung Überläufern. Neben geheimdienstlichen Einzelaktionen kann dies auch eine Kommandoaktion Spezialeinheit sein. Die Tötungen können sowohl im Land als auch auf fremden Gebiet erfolgen. kann zu außenpolitischen Konflikten führen.

Die gezielte Tötung ist ein Bestandteil Strategie Israels innerhalb des Nahostkonfliktes die Führung der Hamas auszuschalten und Schnittstellen zu paralysieren. Weiterhin versuchen die Streitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika die Anwendung gezielter Tötungen in Afghanistan dem Irak .

Inhaltsverzeichnis

Terminologie

Die Benennung des Sachverhaltes ist umstritten von der jeweiligen politischen Einschätzung abhängig. Bei den Westen gerichteten Aktionen nannte man sie " Mord " oder "ungesetzliche Tötung". Deutsche Terroristen nannten Tötungen von Symbolfiguren der Gesellschaft " Hinrichtungen ". Deutsche Politiker werten die gegenwärtigen "gezielten Israels entweder als "Hinrichtung" [1] ( Johannes Gerster CDU ) oder als "gezielte Ermordung" [2] ( Daniel Cohn-Bendit ) ( B 90/Grüne ). Andere Kritiker werfen dem Terminus grundsätzlich und Beschönigung vor. Die deutsche Bundesregierung hat wie eine Vielzahl weiterer westlicher Regierungen den "Tötungen" bzw. "gezielte Tötungen" übernommen.

Historische Beispiele

Zum Prinzip der gezielten Tötung können teilweise erfolgreiche Aktionen der UdSSR und der USA gezählt werden. So die UdSSR einen Anschlag auf Trotzki wegen seiner Aktionen gegen Josef Stalin aus dem Exil heraus durch der KGB verübte den so genannten Regenschirmmord in London und die USA führte einen Anschlag auf Muammar al-Gaddafi und Raketenangriff im Jemen durch. Eine andere Form ist der Versuch einen langwierigen Krieg durch das Ausschalten des damaligen irakischen Herrschers Saddam Hussein am 20. März 2003 zu verhindern.

Eine Gezielte Tötung bietet für die anwendenden Staaten einige So erspart man sich den größeren und Aufwand einer Verhaftung und eines anschließenden Prozesses. letzteren müssten zudem Beweise vorgelegt werden und bestünde immer noch die Gefahr eines Freispruchs einer argumenativen oder propagandistischen Verteidigung vor Gericht oder Erpressungsversuche die eine erzwingen sollen. Auch ein Inhaftierter kann weiterhin oder indirekt propagandistisch wirken.

Argumentationsstrukturen

Positionen der israelischen Regierung

Israel das seit dem Ausbruch der al-Aqsa-Intifada diese Strategie auf Führer von Hamas und anderen Gruppen anwendet verweist auf der Notwehr . Es wird der Palästinensischen Autonomiebehörde vorgeworfen nicht gegen jene Gruppen vorzugehen für den Tod israelischer Zivilisten verantwortlich seien. Ziel sei weiterhin die Verfolgung und im Falle einer Nichtdurchsetzbarkeit die von Gefahr.

Positionen der israelischen Politik

Es ist innerhalb der israelischen Politik welche Konsequenzen diese Strategie birgt. Kritiker Ariel verweisen auf die zunehmende Radikalisierung der palästinensischen Gesellschaft und eine Schwächung der kompromissbereiten Kräfte. wird auch eine Zersplitterung der Hamas in kleine unabhängig operierende Organisationen befürchtet was die und den Einfluss sowie Verhandlungen erschweren würde. der israelischen Armee angefertigte offizielle Studien sehen mittelfristig eine des Einflusses der Hamas. Gleichzeitig mehren sich aus der politischen Rechten die auch die Tötung Jassir Arafats fordern.

Positionen der Staatengemeinschaft

International lehnt die Mehrheit der Staaten Maßnahmen ab; sie seien mit dem Gedanken Rechtsstaats kaum zu vereinbaren da dem Opfer Möglichkeit der Verteidigung gegen die begründenden Anschuldigungen fehle. Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan bezog eindeutig Stellung. Anlässlich der Liquidation Abd al-Aziz Rantissi am 17. April 2004 verurteilte er die Tötung des durch Israel die Tat verletze internationales Recht. forderte Israel auf die gezielten Tötungsaktionen sofort Vor allem von arabischen Staaten werden die Gezielten Tötungen als Form des Staatsterrorismus bezeichnet und so mit den Attentaten Kämpfer auf israelische Zivilisten und Soldaten verglichen.

Völkerrechtliche Erwägungen

Gegner der Politik der gezielten Tötung auf die Regelungen des Vierten Genfer Abkommen von 1949 nach der es untersagt unbewaffnete Zivilisten militärisch gezielt anzugreifen. Selbst wenn ist ob Anführer von bewaffneten Gruppen unter Definitionsbereich des unbewaffneten Zivilisten fallen darf ein Kombattant nur angegriffen werden wenn er bewaffnet sich als solcher zu erkennen gibt und an Feindseligkeiten teilnimmt.

Ebenfalls wird der internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte von 1966 angeführt der auch von Israel ratifiziert und der Tötungen ohne rechtskräftige Urteile verbietet. hier existieren Argumentationen die in Analogie zu - ebenfalls urteilsfreien - finalen Rettungsschuss einem Staat das Recht zuschreiben unter Umständen Mitglieder von allgemein als terroristisch anerkannten beim Verüben eines Terroraktes zu töten.

Jüngste Entwicklungen

Ranghöchste Person dieser Gruppen war Ahmed Jassin der am 22. März 2004 bei einem Angriff der israelischen Armee getötet wurde. Ebenfalls getötet wurde am 17. April 2004 der Nachfolger von Jassin Abd al-Aziz Rantissi .

Weblinks

Siehe auch: Enthauptungsschlag Tyrannenmord .

[1] Beitrag Magdeburger Volksstimme 8. April (sc. die Tötung Jassins)
[2] Interview DLF Deutschlandradio 19. April Uhr




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