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Lorenzo Ghiberti


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Lorenzo Ghiberti (* ca. 1387 in Pelago † 1. Dezember 1455 in Florenz ) war italienischer Goldschmied Erzgießer und Bildhauer. berühmtestes Werk ist die Bronzetür am Baptisterium Kathedrale von Florenz.

Er lernte die Goldschmiedekunst beim zweiten seiner Mutter Bartolo G. und daneben die da er 1400 vor der Pest fliehend Rimini ging wo er für Pandolfo Malatesta auszuführen begann.

Im Jahr 1401 eilte er auf Nachricht hin dass eine Aufforderung an die italienischen Bildhauer ergangen sei sich durch eine um den Auftrag zu der nördlichen Bronzetür Baptisterium in Florenz zu bewerben nach seiner zurück. Ghiberti trug den Sieg über fünf (darunter Quercia und Brunelleschi ) durch eine Probearbeit das Opfer Isaaks des Bargello in Florenz) davon und erhielt Auftrag. Erst 1424 war die Arbeit beendigt deren Ausführung eine Anzahl der geschicktesten Bildhauer Goldschmiede mitwirkte. Die 20 Hauptfelder enthalten neutestamentliche unten sind die vier Evangelisten weiter oben vier Kirchenlehrer angebracht und Friese und Simse einen reichen Schmuck von Ornamenten und Köpfen. lieferte Ghiberti 1414 für Nischen an der Or San Michele die Bronzestatue Johannes des 1419-22 die des Matthäus und des Stephanus.

Aus jener Zeit rühren auch die für das Taufbecken von San Giovanni in Siena mit der Taufe Christi und Johannes Herodes (1427) sowie die Grabmäler des L. in Santa Maria Novella und des L. Albizzi in Santa Croce zu Florenz her.

Auch als Architekt war Ghiberti in Zeitraum tätig und wurde 1426 Brunelleschi als Dombaumeister beigegeben. Bald nach Beendigung der ersten (1424) erhielt er den Auftrag zu einer an welcher er und zuletzt sein Sohn bis 1452 arbeiteten. Dies herrliche Werk von Michelangelo sagte es sei würdig die Pforte Paradieses zu schmücken enthält in zehn Feldern aus dem Alten Testament und in den derselben zahlreiche Figuren und Köpfe darunter die und seines Sohns nebst einer trefflichen den der italienischen Frührenaissance vorbereitenden Ornamentik.

Als Bronzegießer fertigte Ghiberti ferner den des heil. Hyacinth (1428 - Museum des Florenz) den mit Reliefs verzierten Sarkophag des Zenobius im Dom zu Florenz (1440) und zwei kleine Glocken für die Sakristei. Er auch Entwürfe zu Glasfenstern welche im Dom Florenz und im Dom zu Arezzo ausgeführt sind. G. starb 1. Dez. 1455 in

Während die früheren Werke des Künstlers wesentlich zumal im Faltenwurf das Gepräge des von den Pisani beeinflussten Stils tragen zeigen spätern die Reliefs der zweiten Tür den der Antike und der ihm gleichzeitigen Florentiner wie Donatellos . Eleganz der Umrisse und der Komposition Schönheit und Anmut der Gestalten und eine ornamentale Begabung zeichnen dieselben aus. Doch ging in seinem Streben das Relief von der andeutenden Darstellungsweise die er noch in seiner Thür einhielt zu befreien über die Grenzen plastischen Stils zu vollkommen malerischer Behandlung und hinaus. Die Reliefs seiner zweiten Tür sind mehr plastische Gemälde welche auf die Folgezeit eingewirkt und zu manchen Ausschreitungen namentlich in Barockperiode verleitet haben.

Er war auch schriftstellerisch tätig; Manuskripte ihm befinden sich noch in der Biblioteca zu Florenz; interessant darunter sind namentlich seine über Florentiner Künstler und sich selbst. Hagens oder die Chronik seiner Vaterstadt vom Florentiner Ghiberti" (Leipz. 1833 2 Bde.) sind nicht Ghiberti selbst geschrieben sondern ein Roman worin bei Vasari zerstreuten Notizen zu einem ansprechenden verbunden sind.

aus Meyers Konversationslexikon 1888



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