Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 19. Juni 2013 

Gier


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Gier ist das vierte Theaterstück der britischen Dramatikerin Sarah Kane . Es wurde 1998 im Rahmen des Edinburgh Festivals am Theatre uraufgeführt.

Handlung

Dramatis personae sind die vier Stimmen A B und M zu deren Identitäten Kane keine Information gibt. In Interviews führte sie allerdings Bezeichnung der Figuren aus; dabei steht A Autor oder auch Aleister Crowley Antichrist und B für Boy also Junge M für und C für Child/Kind. Im Stück bleibt ob tatsächlich vier verschiedene Personen oder z.B. Gedanken nur einer Person sprechen. Sie thematisieren oft nicht zusammenhängenden Sätzen die Liebe und Begierden und Sehnsüchte. Kanes Sprache erlebt eine dichte Bildhaftigkeit und Poesie. Auch sind autobiographische zu erkennen - die sehr detaillierte Liebeserklärung A an eine nicht benannte Person ist Einzelheiten und Begebenheiten die den Eindruck der erwecken. Alle Stimmen artikulieren ihre jeweiligen starken nach Lösung und Rettung - dabei bleibt ob diese durch Liebe oder durch den erfolgen können. Das Stück endet mit einem ins Licht der dementsprechend die Erfüllung der nach Liebe wie nach Tod sein kann.

Form

Form und Inhalt von Gier sind nur schwer zu trennen wegen Umstandes dass es weder handelnde Personen noch tatsächliche Handlung gibt. Das Stück wird von bilderrreichen Sprache und deren Rhythmus getragen. Text folgt nicht logisch nachvollziehbar sondern ergänzt sich eher zu einem Konzert vier Stimmen. Kane selbst gab an dass beim Schreiben von Gier mehr vom Rhythmus als von der Aufeinanderfolge der Sätze oder Satzfragmente abhing. Das war ein musikalisches und dadurch berührendes Erlebnis sie. Dennoch war sie der Idee eines von Gier abgeneigt da sie die Anwesenheit von auf der Bühne als essentiell ansah.

Reaktionen

Gier wurde nach der Uraufführung von der gefeiert. Begrüßt wurde der Abschied vom Naturalismus hin zur Poesie wodurch laut Kritikern der Zugang zum erleichtert wurde. Die musikalische Wirkung des Textes der Bühne wurde gelobt. Die vier Stimmen dargestellt von einem jüngeren Mann und einer Frau sowie einem Mann und einer Frau Alters. Bei den Zuschauern überwog der Eindruck es sich tatsächlich um die vier Stimmen Person handelte.


Außerdem bezeichnet "Gier" eine der sieben Gier nennt man das übermäßige Verlangen nach Macht Ruhm o. Ä.




Bücher zum Thema Gier

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gier.html">Gier </a>