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Giftschlangen


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Giftschlangen sind Schlangen die zur Verteidigung oder zur Beutejagd Giftstoffe absondern wodurch Lähmung und/oder der Tod kann. Die hohlen Giftzähne der Schlangen befinden vorn (in den Mund zurückklappbar) oder hinten Oberkiefer. Die Zähne werden nach einer bestimmten durch andere sich nach vorne schiebende Zähne und fallen aus.
Das Gift wird durch Oberlippendrüsen gebildet und einem Biss sofort in das Beutetier gespritzt. Gift kann entweder verstärkt auf das zentrale (neurotoxisch) oder auf das Blut (hämotoxisch) des Opfers wirken. Neurotoxische Gifte die Funktion der Atemorgane ein und führen zum Herzstillstand. Hämotoxische Gifte greifen die Blutzellen

Die Speikobra kann zur Verteidigung ihr Gift dem entgegenschleudern wobei es in dieser Form jedoch so gefährlich ist wie bei einem Biss.
Nach dem Angriff ziehen sich die meisten zurück und warten bis das Tier tot gelähmt ist. Beim Verschlingen gibt die Schlange mehrmals Gift in das Beutetier ab.

Obwohl jährlich noch immer tausende Menschen Giftschlangen sterben hat die Entwicklung von wirkungsvollen Seren dazu beigetragen dass die Todesfälle zurückgegangen Desweiteren wird Schlangengift häufig zu medizinischen Zwecken z.B. zur Antikörperbildung und zur Bekämpfung von Viren .

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