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Gilbert Keith Chesterton


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Gilbert Keith Chesterton (* 29. Mai 1874 in London 14. Juni 1936 in Beaconsfield) war ein christlicher englischer Schriftsteller Essayist und Journalist .

1901 heiratete er Frances Blogg 1922 konvertierte er zum katholischen Glauben.

In seinen Romanen Essays und Kurzgeschichten er sich intensiv mit modernen Philosophien und auseinander. Bekannt sind seine oft gewagten aber misslungenen Gedankensprünge und sein Zusammenbringen scheinbar ganz Ideen oft mit überraschenden Ergebnissen. Seine typische ist als "geistiger Husarenritt" beschrieben worden.

Zu seinen wichtigsten Diskussionspartnern gehörte der Publizist George Bernard Shaw mit dem ihn eine herzliche Freundschaft gleichzeitiger herzlicher Ablehnung von dessen Philosophie verband. mit den Gedanken Nietzsches zum Übermenschen setzte er sich intensiv seine Haltung zu Nietzsche war ebenfalls recht Er bekämpfte auch andere im frühen 20. "moderne" Ideen vor allem die Euthanasie und die pseudowissenschaftliche Rassenkunde sowie jede von Menschenzucht-Ideen. Ebenso lehnte er den Britischen Kolonialismus ab und unterstützte die irische Unabhängigkeit. Chesterton war ein Bewunderer des Mittelalters das seiner Meinung nach in der oft unfair negativ dargestellt wird. Er setzte ein für eine echte Demokratie die im eigenen Überlebensinteresse v.a. auch die Stimme der Armen und Slumbewohner hören anstatt von oben herab "zu ihrem Besten" sie zu entscheiden. Wirtschaftspolitisch forderte er eine der Macht des Großkapitals bei gleichzeitiger Förderung Kleineigentums ("Jedermann sollte eine Kuh und drei Land besitzen können" "Das Problem des Kapitalismus nicht dass es zu viele sondern dass zu wenige Kapitalisten gibt.") Er nannte dies

Nach seinem Tod wurde er von katholischen Kirche mit dem Titel eines Defensor (Verteidiger des Glaubens) bezeichnet als erster Engländer Heinrich VIII. und der englischen Kirchenspaltung.

Bekannte Werke

Vor einigen Jahren veröffentlichte der Eichborn-Verlag seiner Reihe Die Andere Bibliothek zwei Essay-Zusammenstellungen Chestertons: "Ketzer" und "Orthodoxie". ist Chesterton wieder ins Interesse der Öffentlichkeit

Durch die Verfilmung seiner Pater Brown- Kriminalkurzgeschichten mit Heinz Rühmann ist Chestertons Werk in den 50ern auch in Deutschland bekannt geworden. Allerdings die Filme in vieler Hinsicht gegenüber den grotesk-bizarren Buchvorlagen "entschärft" und dem betulichen Geschmack deutschen 50er angepasst worden. Leider sind auch deutschen Übersetzungen der Bücher teilweise merklich "entschärft".

In dem kurzen Roman The Man Who Was Thursday von 1908 (dt. Der Mann der Donnerstag war) Chesterton einen Ausflug in des Genre der Fantasy . Ein Komplott anarchistischer Terroristen am Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt darin unter zunehmender Verfremdung der Wirklichkeit in verrückt-göttliches Spektakel. Auch hier stellt Chesterton theologisch-philosophische seiner Zeit literarisch dar.

Das Copyright für die englischen Originalwerke Chestertons ist erloschen; die meisten finden sich als e-Texte World Wide Web .

Liste von Werken

The Innocence of Father Brown (1911) Die Unschuld des Pater Brown)
The Wisdom of Father Brown (1914) Die Weisheit des Pater Brown)
The Incredulity of Father Brown (1926)
The Secret of Father Brown (1927) Das Geheimnis des Pater Brown)
The Scandal of Father Brown (1935)

The Man Who Was Thursday (dt. Mann der Donnerstag war)
The Club of Queer Trades (dt. geheimnisvolle Club)
Franziskus (Eine Biographie)
Thomas von Aquin (Eine Biographie)
The Napoleon of Notting Hill (1904) Der Held von Notting Hill)
Manalive (dt. Menschenskind)

Weblinks



Bücher zum Thema Gilbert Keith Chesterton

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