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Gilles de Rais


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Gilles de Montmorency-Laval Baron de Rais auch Raiz oder Retz genannt " Gilles de Rais " (* 1404 auf Schloss Champtocé bei Angers; † 26. Oktober 1440 in Nantes ) war ein französischer Heerführer Marschall von Frankreich und die zentrale Figur einer cause célèbre des 15. Jahrhunderts.

Wappen des Gilles de Rais

Der gefeierte Held des Hundertjährigen Krieges Kampfgefährte der Jeanne d'Arc aus der Linie Laval der berühmten Familie der Montmorency gilt - wegen der großen Zahl Opfer und des homosexuellen und pädophilen Charakters Ritualmorde - als einer der berüchtigtsten Serienmörder Zeiten und diente als Vorbild für die vom Ritter Blaubart und die Geschichte vom Grafen Dracula .

Gilles wurde im September oder Oktober 1404 in Machecoul als Sohn des Guy Laval sire de Retz de Blazon et de Mothe-Achard dem adoptierten Sohn und Erben der de Rais und der Marie de Craon Er wurde früh Waise und wurde von Großvater mütterlicherseits Jean de Craon erzogen.

Die größte seiner Besitzungen war die der Loire im Grenzgebiet zur Bretagne gelegene Baronie die im 16. Jahrhundert zum Herzogtum und Pairie erhoben wurde.

Gilles wurde Parteigänger der Montforts und unterstützte Jean V. de Bretagne das rivalisierende Haus Penthièvre. Er war an Auslösung Herzog Johanns aus der Gefangenschaft des de Blois Graf von Penthièvre beteiligt und dafür mit ausgedehnten Ländereien belohnt die dann bretonischen Parlament in Geldzahlungen umgewandelt wurden.

Nachdem mehrere Heiratsprojekte gescheitert waren davon durch den Tod der Braut heiratete er Catherine de Thouars (†1462) eine reiche Erbin Besitzungen in der Bretagne in der Vendee in Poitou.

1426 stellte er sieben Kompanien bewaffneter auf und nahm unter Artur de Richemont neuernannten Connétable am Krieg gegen die Engländer teil. er sich mehrfach ausgezeichnet hatte wurde er Jean d'Arc nach Orléans zu begleiten. Er blieb auch in Folge ihr Schutzbeauftragter und kämpfte zunächst in dann auch bei Jargeau und Patay an Seite. Er befürwortete weitere militärische Unternehmungen gegen Engländer bevor der Dauphin zum König gekrönt sollte. Nachdem dieser am 17. Juli in Reims als Karl VII. zum König gekrönt worden war ernannte Gilles noch am selben Tag zum Marschall von Frankreich . Nach der Erstürmung von Paris gewährte König ihm das Recht das Wappenzeichen Frankreichs Fleur-de-Lis als Saum zu seinem eigenen hinzuzufügen dieses Privileg niemals bestätigt wurde. Den Winter er in Louviers in der Normandie. Ob dort die Absicht hatte Johanna die in Rouen gefangengesetzt war zu befreien ist nicht bestätigt. Nach Johannas Tod auf dem Scheiterhaufen Rouen 1432 zog sich Gilles auf seine bei Nantes zurück.

Obwohl er einer der reichsten Männer gewesen war schwand sein Vermögen im Laufe Zeit immer mehr dahin. Er hatte im des Königs enorme Summen aufgewendet und unterhielt höfischen Kreis von Rittern Knappen Herolden und der mehr der Hofhaltung eines Königs als eines Barons angemessen war. Er führte ein Haus und zeigte sich als freigebiger Förderer Künste der Literatur und der Musik. Seine enthielt viele wertvolle Werke. Er selbst war geschickter Illustrator und Buchbinder und hatte eine Leidenschaft für das Theater. Er veranstaltete viele Theateraufführungen bei denen er selbst als Schauspieler Es wird sogar behauptet daß die Passionsfestspiele in Angers von ihm selbst zur Feier Hochzeit veranstaltet worden sind. Die erste Ausgabe Schauspiels "Le mystère du Siège d'Orleans" entstand wahrscheinlich unter seiner Anleitung und viele Details die von einen engen Umgang Verfassers mit der Jungfrau zeugen.

Wegen seiner finanziellen Schwierigkeiten begann Gilles zu veräußern und seine Güter unter Wert verkaufen. Diese Vorgehensweise versah seine Erben noch hinaus mit ausreichend Material für Rechtsstreitigkeiten. Zu Profiteuren dieser Verschwendung gehörten auch der Herzog Bretagne und sein Kanzler Jean de Malestroit Bischof von Nantes bis Gilles' Verwandte schließlich an Karl VII. appellierten der weitere Verkäufe untersagte. Herzog widersetzte sich diesem Erlass und sprach dem das Recht ab Dekrete dieser Art in Bretagne zu erlassen. Im Gegenzug ernannte er zum Statthalter der Bretagne und bestätigte ihn seinen Waffenbruder.

Gilles hoffte nun darauf seinen Reichtum Hilfe der Alchimie wiederzugewinnen. Er gab enorme Summen für aus die den Teufel für seine Ziele sollten. Auf der anderen Seite versuchte er großzügige Wohltätigkeit und prachtvolle Gottesdienste das Böse Die entsetzlichen Praktiken deren er sich schuldig hat scheinen den gleich- oder höhergestellten Adligen Umgebung nicht aufgefallen zu sein obwohl er Komplizen hatte und er bei der Landbevölkerung lange im Verdacht stand. Seine Frau die mit seinen Untaten vertraut war verließ ihn und als sein Bruder René de Suze Champtocé in dem die ersten Morde stattgefunden eroberte hatte waren dort alle Spuren seiner noch vorhanden. Aber Familienrücksichten erzwangen zweifellos Stillschweigen.

Gilles' Diener entführten Kinder vor allem die er folterte und dann ermordete. Die seiner Opfer wird in den kirchlichen Untersuchungsprotokollen 140 angegeben aber es wird berichtet daß noch weit mehr waren. Seine erstaunliche Unantastbarkeit 1440 ein Ende als er so unklug sich durch eine Gewalttat verbunden mit einem und einer Verletzung der Immunität des Klerus einen Konflikt mit der Kirche zu begeben. hatte Saint Etienne de Malemort an Geffroi le Ferron den Schatzmeister Herzogs verkauft. Aufgrund einer Meinungsverschiedenheit über die des Eigentums an den Bruder Geoffreis Jean Ferron der Priester war überfiel er Jean der Kirche während er die Pfingstmesse zelebrierte nahm ihn gefangen. Er widersetzte er sich dem Herzog versöhnte sich aber in Richemont mit ihm. Trotzdem wurde er im Herbst und wegen verschiedener Anklagepunkte deren wichtigste Häresie Mord waren vor das Gericht des Bischofs Nantes geladen. Da das kirchliche Gericht für Mordanklage nicht zuständig war weigerte sich Gilles 8. Oktober dessen Urteilsspruch zu akzeptieren. Unter der Exkommunikation bestätigte er dann aber die Aussagen Zeugen und sicherte sich durch ein Geständnis Absolution. Er wurde durch den Inquisitor des vom Glauben und der Häresie schuldig gesprochen und durch den Bischof Untugend und des Frevels. Am 21. Oktober ihm durch Androhung der peinlichen Befragung (Folter) detailliertes Geständnis abgerungen. Gleichzeitig wurde durch den des bretonischen Parlaments Pierre de l?Hospital ein geführt auf dessen Schuldspruch hin Gilles am 26. Oktober 1440 mit zweien seiner Komplizen gehängt wurde lebendig verbrannt wie es oft heißt.

In Anbetracht seiner eigenen wiederholten Geständnisse an seiner Schuld kein vernünftiger Zweifel möglich sein. Aber die zahlreichen Unregelmäßigkeiten seines Prozesses die Tatsache daß sein Nekromantiker Francesco Prelati andere Mittäter ungestraft davonkamen in Verbindung mit finanziellen Interesse das Herzog Johann V. an Ruin hatte lassen bis heute eine gewisses über diesem Prozess schweben der neben dem Jeanne d'Arc einer der berühmtesten und meistbeachteten im Frankreich des 15. Jahrhunderts war. Gilles' Name ist eng verbunden dem Märchen vom Ritter Blaubart obwohl die der beiden Geschichten doch eher vage ist.

Die Prozessakten befinden sich noch heute der Nationalbibliothek in Paris und in Nantes.

An der Kirche von Saint Étienne de Mer Morte befindet sich eine Gedenktafel mit der
"Gilles de Raiz Maréchal de France en cette Église Le jour de la 1440 en armes à la tête de routiers pendant la grand-messe. Il s'emparait de Le Ferron clerc tonsuré qu'il enfermait en forteresse toute proche. Jean de Malestroit Évèque Nantes le citait à comparaître devant son par mandement du 15 septembre. Jean V de Bretagne faisait arrêter Gilles dès le Il avouait ses crimes jugé condamné il mis au gibet en Prairie de Biesse Nantes le 26 octobre 1440."




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