Der Ginkgo ( Ginkgo biloba ) chinesisch: Ginkyo deutsch auch Silberaprikose Ginkgobaum Fächerblattbaum oder Fächerbaum genannt ist der einzige noch existierende der Ginkgos einer Abteilung von Samenpflanzen (Spermatophyta).
Der in der chinesischen Provinz Sichuan heimische Ginkgo gilt als lebendes Fossil da die Ginkgogewächse (manchmal auch Ginkgoartigen) seit 250 Millionen Jahren existieren aber alle Arten ausgestorben sind. Der bis zu 40 hohe Baum wurde ab ca. 1000 n. in ganz Ostasien als Tempelbaum verbreitet und auf die Koreanische Halbinsel sowie nach Japan Im Jahr 1690 entdeckte ihn der deutsche und Botaniker Engelbert Kaempfer während einer Pflanzenexpedition in Japan als Europäer. Er beschrieb ihn wissenschaftlich im Jahre wobei er den Namen aus den japanischen "gin" (Silber) und "kyo" (Frucht) ableitete. 1730 der erste Ginkgo außerhalb Asiens im botanischen der Universität Utrecht in den Niederlanden gepflanzt worden sein. taxonomische Einordnung war für die Botaniker eine denn der Ginkgo gehört weder zu den noch zu den Laubbäumen. So wurde für eigens eine neue Abteilung geschaffen (die Ginkgopflanzen) heute nur noch eine einzige Art umfassen Ginkgo.
Aufgrund seiner Resistenz gegen Schädlingsbefall und Anspruchslosigkeit ist der Ginkgo als Stadtbaum beliebt Allerdings ist der junge Baum frostempfindlich. Die des Ginkgos scheinen zudem eine Delikatesse für darzustellen.
Der Ginkgo ist zweihäusig : Er hat männliche und weibliche Pflanzen. mirabellenähnlichen Früchte der weiblichen Pflanzen entwickeln bei Reifung einen unangenehmen starken Geruch nach Buttersäure . Dies führt dazu dass vornehmlich männliche angepflanzt werden. Die Nährgewebe der Samen werden Ostasien jedoch auch geröstet und gegessen. Im Jahrhundert n. Chr. sollen diese Nüsse so worden sein daß der Kaiser von China Früchte als Tributzahlung von den südöstlichen Provinzen
Die Vermehrung geschieht durch Saat oder Stecklinge . Der Ginkgo ist bei Verpflanzung empfindlich. sind schwachwüchsiger als Sämlingspflanzen.
Zum Bekanntheitsgrad und zur Verbreitung des in Deutschland hat wesentlich ein Gedicht beigetragen der damals schon alte Goethe 1815 in West-östlicher Diwan unter dem Titel Ginkgo Biloba veröffentlichte. Das Gedicht war Goethes später Marianne von Willemer gewidmet und in ihm war das als Sinnbild der Freundschaft dargestellt.
In der Heilkunde wird dem Ginkgo eine durchblutungsfördernde Wirkung er wird oft zur Stärkung des Gehirns Allein in den USA beläuft sich der dieses beliebten Naturpräparats auf über 300 Millionen jährlich (Quelle: New Scientist ).
Die bislang erste wissenschaftlich rigoros kontrollierte zur Wirksamkeit von Ginkgo-Präparaten konnte keinerlei Zuwachs Gedächtnisleistung feststellen. Die Studie wurde am Williams in Williamstown an 230 Erwachsenen im Alter über 60 Jahren durchgeführt ( Journal of the American Medical Association (vol 288 p 835)).