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Giovanni Schiaparelli


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Giovanni Schiaparelli (* 14. März 1835 4. Juli 1910 ) war italienischer Astronom und hauptsächlich in Mailand tätig.

Weltbekannt wurde er durch seine Marsbeobachtungen die Entdeckung der so genannten Marskanäle ( Canali ) im Jahr 1877 als der Mars der Erde besonders nahe kam. Diese linienförmigen Strukturen lagen nahe der Sichtbarkeitsgrenze und spezielle Beobachtungserfahrung. Erst 1879 wurde ihre Sichtung von anderen Astronomen bestätigt.

Schiaparelli hielt sie für natürliche Rillen Flussbette doch auf Englisch ließ die falsche Canals an Kunstbauten denken. So entstanden Science-Fiction -Romane und ein jahrzehntelanger Mythos von Marsmenschen. 1894 baute Percival Lowell die Flagstaff -Sternwarte in Arizona um die Marskanäle und das auf vermutete Leben zu erforschen. Auf ihr wurde 1930 der Planet Pluto entdeckt.

Erst 1965 beendeten die Fotos der US-Sonde Mariner 4 diese Spekulationen. Die Marskanäle gelten heute als optische Täuschung durch Kontrasteffekte . Manche dürften großen Canyons oder Tälern entsprechen. Jedenfalls beflügeln die die Phantasie von Schriftstellern bis heute.

Schiaparellis astronomische Forschungen betrafen auch den Merkur die Venus die Sonne und die Doppelsterne . Je ein Krater am Mond Merkur und Mars wurde nach ihm Er bewies in einer preisgekrönten Arbeit dass Meteorstrom der Perseiden (August-Sternschnuppen) mit dem Komet 1862 zusammenhängt.

Am Mars widmete er sich auch besseren Nomenklatur und den Veränderungen der rötlichen grünlich-grauen Flächen sowie der weißen Polkappen.


Karte der Marsoberfläche nach Schiaparelli (1888)


Literatur

  • Paul Raeburn: Mars : Die Geheimnisse des roten Planeten . Steiger Augsburg 2000.
  • William Sheehan: The Planet Mars : A History of and Discovery . Tucson 1996.

Weblinks



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