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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Oktober 2014 

Glück


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Der Begriff Glück wird in der deutschen Sprache in sehr unterschiedlichen Bedeutungen gebraucht:
  • Glück im Sinne von "Glück empfinden"
  • Glück im Sinne von "Glück haben"

Das Empfinden von Glück ist sowohl ein Gefühl als auch Zustand in dem sich eine Person befindet der sich durch ein allgemeines oft unbewussten auszeichnet. Entscheidend sind dabei nicht die objektiven Tatsachen sondern das subjektive Erleben der betreffenden Person. Glücksforscher verwenden statt des Begriffes "Glück" eher den Begriff Wohlbefinden".

"Glück empfinden" hat zwei mögliche Varianten:

  • "Glück empfinden" können wir während einer kurzen (wir erleben einen Glücksmoment englisch: pleasure). Beispiele: haben; etwas Gutes essen; mit Freunden zusammen eine wichtige Sache erfolgreich abschließen.
  • "Glück empfinden" kann ein dauerhaftes Gefühl sein Glück leben englisch: happiness). Beispiele: Mit dem zufrieden sein; viele Glücksmomente erleben.

Glück haben bedeutet durch einen glücklichen Zufall begünstigt zu sein. Beispiele: durch Zufall Lotto Roulette oder einem sonstigen Glücksspiel gewinnen; durch Zufall einen Vorteil erlangen; Zufall einen Nachteil vermeiden. Das Gegenteil von (im Sinne von "Glück haben") ist Unglück oder Pech .

Die folgenden Absätze beziehen sich alle auf im Sinne von "Glück empfinden".

Inhaltsverzeichnis

Andere Begriffe für Glück


Glücksdefinitionen verschiedener Fachrichtungen

Psychologie

Psychologen definieren Glück u.a. als die der absoluten Harmonie unseres Bewusstseins. Wir gehen unserem augenblicklichen Tun auf alles um uns einschließlich der Zeit verschwimmt und spielt keine mehr.

Philosophie

Philosophen beschäftigen sich schon lange mit Frage: "Was ist Glück". Danach ist z.B. Glückseligkeit der Zustand vollkommener Befriedigung vollkommener Wunschlosigkeit Ideal dessen Verwirklichung durch sinnvolles Wirken und erstrebbar ist solange bis der einzelne Mensch Maß gefunden hat.

Medizin / Neurobiologie

Medizinisch bzw. neurobiologisch betrachtet sind es Botenstoffe Dopamin und Serotonin die Glücksgefühle auslösen. Der menschliche Körper schüttet diese Botenstoffe in unterschiedlichen Situationen z.B. beim Sport . Aber auch z.B. Schokolade führt dazu dass auf Umwegen im der Glücksbotenstoff Serotonin entsteht. Die Botenstoffe transportieren Botschaft "Sei glücklich" per Nervenzellen zum Gehirn . Entsprechende Drogen können ebenfalls diese Botschaft transportieren machen abhängig.

Sprachwissenschaft

Sprachwissenschaftler finden als Herkunft des Wortes ab dem 12. Jahrhundert die Worte "Gelucke" Mittelniederdeutschen und "Gelücke" im Mittelhochdeutschen. Beide Worte vom Verb "gelingen" das sich vom Wort ableitet. Glück ist demnach ursprünglich also das das leicht Erreichte oder der günstige Ausgang Ereignisses.

Glücksforscher

Aus den verschiedenen Fachrichtungen haben sich Forscher mit Glück beschäftigt:

  • Michael Argyle amerikanischer Sozialpsychologe
  • Alfred Bellebaum deutscher Soziologe
  • Mihaly Csikszentmihalyi amerikanischer Psychologe ( Flow )
  • Ed Diener amerikanischer Psychologe
  • David T. Lykken amerikanischer Psychologe
  • David Myers amerikanischer Sozialpsychologe
  • Bertrand Russell englischer Philosoph
  • Wilhelm Schmid deutscher Philosoph
  • Martin Seligman amerikanischer Psychologe
  • Ruut Veenhoven holländischer Soziologe

Weblinks

siehe auch: Unglück Malheur Missgeschick



Bücher zum Thema Glück

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