Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 2. Oktober 2014 

Glühlampe


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Heinrich Göbel Erfinder der Glühlampe

Die Glühlampe aufgrund ihres birnenförmigen Kolbens umgangssprachlich oft als Glühbirne bezeichnet ist eine künstliche Lichtquelle . Ihr Leuchtdraht wird durch elektrischen Strom zum Leuchten angeregt.

Im Inneren eines evakuierten oder mit Edelgas befüllten Glaskolbens befindet sich ein doppelt feiner Draht aus Wolfram . Der durch diesen Draht fließende elektrische besteht aus freien Elektronen die durch die anliegende Spannung beschleunigt bis sie wieder auf ein Atom treffen die aufgenommenen Bewegungsenergie über Stöße an die abgeben. Dadurch vergrößert das Atom seine Eigenbewegung makroskopisch als Temperaturerhöhung bemerkbar wird. Bei ausreichender erhitzt sich der Draht bis zum Glühen. Befüllung mit reaktionsträgem Edelgas (z.B. Krypton ) verhindert dass der Draht verbrennt.

Aus dem Wirkprinzip ist ersichtlich dass Glühlampe einen sehr schlechten Wirkungsgrad (1 bis 2 %) und eine Lichtausbeute besitzt: Der größte Teil der elektrischen wird in Wärme umgewandelt und in Form von unsichtbarer abgegeben. Nur wenige Prozent werden in für Menschen sichtbares Licht gewandelt.

Eine Methode um den Wirkungsgrad etwas verbessern ist die Erhöhung der Temperatur des da dann ein größerer Anteil der Strahlung sichtbaren Bereich abgegeben wird. Damit die Lebensdauer Lampe durch die stärkere Verdampfung des Wolframs verringert wird wird der Glaskolben mit einem Halogen gefüllt (Halogenlampe). Das Halogen reagiert mit vom Glühdraht verdampften Wolframatomen. Gelangt die Wolfram-Halogen-Verbindung Zirkulation wieder an den heißen Glühdraht so das Wolfram am Draht abgeschieden. Außerdem wird Glühwendel in Form einer Doppelwendel geformt. Während Temperatur einer normalen Glühlampe um 2800 K liegt erreichen Halogenlampen rund 3300 K.

Lichtquellen mit besserem Wirkungsgrad sind die Leuchtstofflampe die auch in ihrer kompakte Form Energiesparlampe gebräuchlich ist Metalldampflampen und Gasentladungslampen . In Entwicklung sind derzeit Lichtquellen auf von Leuchtdioden die in wenigen Jahren Glühlampen ersetzen

Erste Versuche in den 30er Jahren des 19. Jahrhunderts zur Herstellung von Glühlampen verwendeten als einen Kohlenfaden oder verkohlten Bambusfaden unter einer Glasglocke.

Edison blickt mit einer Glühlampe in der in die Kamera auf dem Tisch neben weitere Glühlampen

Im Jahr 1893 konnte in einem Patentprozess nachgewiesen werden Heinrich Göbel bereits im Jahr 1854 die erste Glühlampe erfand. Edison verbesserte die Glühlampe 25 Jahre später so dass sie zu Beleuchtungszwecken eingesetzt werden und in industrieller Massenfertigung eingesetzt werden konnte.
Die erste deutsche Glühlampe wurde in Stützerbach Thüringen hergestellt.

Siehe auch: Glühbirnen-Witz

Weblinks

  • Story-of-The-Lamp (englisch und bytelastig (viele Bilder))
  • Stimmt's? Das ewige Licht - Die Zeit geht dem Gerücht nach Glühlampen könnten halten wenn die Hersteller es nur wollten
  • Chemie in Glühlampen -- Warum die Glühbirnen früher groß dunkel waren heute aber hell und klein.



Bücher zum Thema Glühlampe

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Gl%FChlampe.html">Glühlampe </a>