Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Gladbecker Geiseldrama dauerte rund 54 Stunden und erregte Live-Berichte und Interviews sehr viel Aufsehen. Es machte die Verbrecher den 32jährigen Dieter Degowski und den Hans-Jürgen Rösner zu Medienstars . Das sensationshungrige Verhalten der Journalisten rief der Öffentlichkeit Empörung hervor. Auch die Taktik Polizei wurde heftig angegriffen. Ihr wurden Organisationsfehler psychologisches Ungeschick vorgeworfen. Der Bremer Innensenator Bernd trat wegen polizeilicher Fehler zurück.
Sie erhielten nach stundenlangen Verhandlungen 300.000 (150.000 Euro) und einen Fluchtwagen. Um 21.45 fuhren sie mit den Geiseln los. Noch Gladbeck stieg Marion Löblich die Freundin Rösners
Sie fuhren über die Autobahn nach wo sie am 17. August um 19.00 einen Linienbus mit 32 Fahrgästen in ihre brachten und kaltblütig der Presse Rede und standen. Nachdem sie fünf der Geiseln freigelassen fuhren sie mit 27 Geiseln wieder auf Autobahn diesmal bis zur Raststätte Grundbergsee. Dort die beiden Bankangestellten freigelassen.
Der Polizei gelang es Marion Löblich festzunehmen. Als Reaktion darauf erschoss Degowski den Italiener Emanuele de Georgi. Der Bus fuhr weiter nach Holland . Bei der Verfolgung verunglückte ein Polizist ein weiterer wurde schwer verletzt.
Am Morgen des 18. August um Uhr überquerte der Bus die Grenze. Um Uhr wurden zwei Frauen und drei Kinder Dafür bekamen beiden Täter um 6.30 Uhr neues Fluchtauto. Als die Geiseln versuchten zu wurde der Busfahrer und Marion Löblich verletzt.
Mit den beiden Geiseln aus Bremen Silke Bischoff und Ines Voitle fuhren sie wieder Ruhrgebiet nach Köln. Dort sprachen sie um Uhr mit Journalisten und Passanten. Um 12.00 fuhren sie auf der A3 weiter in Frankfurt am Main . Kurze Zeit fuhr ein Journalist mit. Höhe von Bad Honnef griff ein Spezialkommando der Polizei mit dramatischen Ramm-Manöver und Waffengewalt ein. Silke Bischoff von Rösner erschossen ihre Freundin schwer verletzt.
Hans-Jürgen Rösner und Dieter Degowski wurden 22. März 1991 vom Landgericht Essen zu lebenslänglichen Haftstrafen verurteilt. Sie kamen in nordrhein-westfälische Gefängnisse. bekam eine neunjährige Haftstrafe die sie vollständig
2002 lehnt das Oberlandesgericht Hamm wegen der besonderen Schwere der Schuld eine vorzeitige Haftentlassung von Degowski ab. Haftdauer wurde auf mindestens 24 Jahre festgelegt dass er frühestens im Januar 2013 entlassen kann. Bei Rösner läuft ein entsprechendes Prüfungsverfahren das bis jetzt (August 2003) noch nicht wurde.
Politische Kontroversen entstanden als Degowski Freigänge die Stadt Werl bekam. Diese nahe des Gefängnisses gelegene durfte er unauffällig gefesselt in Begleitung zweier Beamten besuchen.