Das Glaskrebschen ( Leptodora kindtii ) stellt den einzigen Vertreter der Ordnung oder Unterordnung Haplopoda dar. Diese gehört den Krallenschwänzen (Onychura) innerhalb der Blattfußkrebse (Branchiopoda).
Das Glaskrebschen lebt räuberisch in Seen großen Fließgewässern von verschiedenen Kleinkrebsen (Anomopoda Ruderfußkrebse ) und Rotatorien.
Das Glaskrebschen erreicht eine Körperlänge von neun Millimetern. Es hat die Schale die die anderen Vertreter der Krallenschwänze typisch ist einem dorsalen Brutsack bei den Weibchen reduziert sich an eine räuberische Lebensweise angepasst. Der ist langgestreckt und besitzt einen kurzen Rumpf Segmentgrenzen vollständig aufgelöst sind. Der Hinterleib ist und besteht aus drei Segmenten sowie dem Telson mit einer Hinterleibsgabel (Furka).
Die ersten Antenne ist kurz und einästig die zweiten stellen große zweiästige Schwimmbeine mit langen Schwimmborsten Die Mandibeln stellen stabförmige Beißwerkzeuge dar die beiden Maxillenpaare fehlen. Die Bauchseite des Rumpfes ist zur Körperachse geknickt so dass die Thoraxbeine vorn ragen. Diese bilden auf diese Weise Fangkorb wobei das 1. Beinpaar deutlich länger die anderen ist. Am Vorderende des Kopfes ein einzelnes großes Facettenauge .
Bei den Glaskrebschen gibt es nur sexuelle Fortpflanzungsphase im Herbst (monozyklische Fortpflanzung). Die die etwas kleiner sind als die Weibchen dieses mit Hilfe ihrer zu Greiforganen ausgebildeten Antenne sowie dem 1. Rumpfbein und befruchten Die Eier werden frei ins Wasser abgegeben aus ihnen schlüpfen nach dem Winter Meta nauplius -Larven mit sehr großen Antennen. Über mehrere entwickeln sie sich zu den erwachsenen Tieren.
Im Sommer kommt es zur parthenogenetischen Fortpflanzung wobei sich die Jungtiere im des Weibchens entwickeln.
Die Haplopoda wurden früher gemeinsam mit Onychopoda und den Anemopoda als Wasserflöhe (Cladocera) diese Gruppe stellt jedoch wahrscheinlich keine natürliche dar. Die tatsächliche Zuordnung im System der Krallenschwänze ist umstritten.