Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Glaukom deutsch Grüner Star ist die Bezeichnung für eine Gruppe Krankheiten die zu Gesichtsfeldausfällen infolge einer Schädigung des Sehnerven führen. Oft aber nicht immer liegt ein erhöhter Druck im Augeninneren vor.
Im Gegensatz zum grauen Star ist der Grüne Star gefährlich weil der enstandene Schaden nicht gemacht werden kann und der Patient lange ist. Es ist einer der häufigsten Gründe Menschen sowohl in Industrienationen als auch in er blinden . Gemäß Statistik sind es etwa 2% der Bevölkerung wenn sie älter als vierzig sind an Glaukom erkranken die Wahrscheinlichkeit zu erkanken steigt dem Alter sie tritt aber nicht nur höheren Alter auf.
Ursache des Glaukoms ist die Schädigung Sehnervenkopfes. Die Schädigung kann dabei:
die direkte Folge des erhöhten Augeninnendruckes
aber auch Folge einer teilweise sogar druckunabhängigen des Sehnervenkopfes sein.
Im Ziliarkörper des Auges wird das ( Humor aquosus ) produziert und an die Hinterkammer des abgegeben. Es gelangt durch die Pupille in die Vorderkammer und fließt durch und Schlemm'schen Kanal ab. Das Kammerwasser versorgt Linse und die Hornhaut mit Nährstoffen.
Falls mehr Kammerwasser erzeugt wird als kann entsteht ein Überdruck. Wenn der Druck zu groß wird kann die schwächsten der Netzhaut an der der Sehnerv aus Auge tritt dauerhaft beschädigt werden. Diese Schädigung zuerst die Nervenfasern der peripheren Netzhaut und langsam zum Zentrum hin fort. Folge ist sich zunehmend einschränkendes Gesichtsfeld. Dieser sogenannte "Tunnelblick" vom Betroffenen zunächst oft nicht bemerkt.
Während man früher den erhöhten Augeninnendruck alleinige Ursache für Glaukomschaden verantwortlich gemacht hatte so auch das Glaukom definiert wurde spielen auch andere Riskofaktoren eine Rolle: Die Medizin heute Glaukomschäden als eine Folge von
zu hohem Druck in Verhältnis zur okluraren bei guter Druchblutung wird ein hoher Druck bei sehr schlechter Durchblutung kann auch ein Augendruck Schäden anrichten.
Schmerzen treten außer beim Glaukomanfall (siehe nicht auf.
Der Sehnervernkopf wird mithilfe der direkten indirekten Ophthalmoskopie beurteilt. Der Augenarzt sieht dabei durch optische Geräte einen vergrößerten Ausschnitt des Augenhintergrundes. Druckschädigung am Sehnervenkopf ist dabei direkt zu
Bei der Gesichtsfelduntersuchung werden dem Patienten einem so genannten Perimeter Testpunkte variabler Größe und Helligkeit angeboten. die Einhaltung einer bestimmten Blickrichtung (geradeaus) korrespondiert Testpunkt mit einem bestimmten Netzhautareal. Sind das und die versorgenden Nervenfasern intakt nimmt der den Testpunkt wahr. Anderenfalls erkennt der Patient Testpunkt nicht. Die Untersuchung wird für jedes separat durchgeführt.
Der Augendruck wird mit einem Druckmesser welcher direkt auf die zuvor betäubte Hornhaut ( Kornea ) aufgesetzt wird und die Kraft misst benötigt wird um die Hornhaut einzudrücken. Eine Möglichkeit besteht in der berührungslosen Druckmessung durch kurzen Luftstoß. Der Test ist schmerzlos schnell und birgt keine Gefahr für die Augen. empfehlen den Test ein- bis zweimal im durchführen zu lassen.
Der Augeninnendruck beträgt beim gesunden Menschen 10-20 mm Hg .
Da das Auge verschiedener Menschen recht druckempfindlich ist gibt es keine allgemeingültige EBM -Empfehlung. Die europäische Glaukomgesellschaft empfiehlt Untersuchungen ab Druckwert von 28 aber nur wenn sonst lupenrein in Ordnung ist wird in den Fällen der Normalwert von 21 überschritten sollte Patient in reglmäßigen Abständen untersucht werden.
Die sichere Diagnose eines Glaukoms ist nach Durchführung aller drei Untersuchungen zu stellen. alleinige Messung des Augeninnendrucken genügt nicht da Höhe des Augendruck nicht bei allen Patienten der Schädigung korrespondiert.
Erscheinungsbild : Das klassische Glaukom: Der Augeninnendruck steigt an. Unbehandelt wird allmählich das Sehfeld eingeschränkt führt schließlich zu vollständiger Blindheit . Es ist die häufigste Form des Üblicherweise tritt sie nach dem 30. Lebensjahr kann jedoch auch schon früher beginnen. Familiäres ist häufig. Für das Auftreten in jungen ist eine Genmutation verantwortlich. Ein erhöhtes Risiko tragen Erwachsene 35 Jahre Diabetiker und Menschen bei denen Glaukom in der Familienanamnese auftrat. Farbige haben 4-5x höheres Risiko als Weiße.
Beim Normaldruckglaukom spielt der Augeninnendruck eher nebensächliche Rolle. Durch verschiedene Faktoren wird die Durchblutung am Sehnervenkopf eingeschränkt wodurch die Sehnervenfasern werden und es zu einem langsamen Schwund Nervengewebe kommt. Hierdurch verschlechtert sich dann in späten Erkrankungsstadien das Gesichtsfeld. Ein Teil der sind in Wahrheit Hochdruckglaukome bei denen durch sehr dünne Hornhaut fälschlich niedrige Werte gemessen Die Hornhautdicken-Messung ist daher bei Abklärung von sehr wichtig.
Die Gesichtsfelduntersuchung ist jene Untersuchungs um Schädigung in ihrem gesamten Ausmaß zu erfassen. werden Veränderungen hier erst spät im Krankheitsverlauf so daß ca. 50-70% der Fasern geschädigt müssen damit sich dieses im Gesichtsfeld bemerkbar Neuere Untersuchungsgeräte (HRT II RTA GDx OCT) zuverlässig und reproduzierbar den Grad der Schädigung sind somit für die Frühstadien eine unverzichtbare Diese Untersuchungen werden nicht von den gesetzlichen übernommen.
Erscheinungsbild : Es treten Anfälle auf mit plötzlicher im Auge. Meistens ist dabei nur ein betroffen. Der akute Glaukomanfall beruht auf einer Verlegung des Kammerwassersablfusses. Der Anfall kann nach Stunden spontan abklingen und in Abständen wiederkehren ein typischer vollständiger Glaukomanfall auftritt. Asiaten neigen zum Engwinkelglaukom.
Werden Glaukome durch andere Erkrankungen des verursacht spricht man von Sekundärglaukomen. Dies ist Fall bei Verletzungen oder Entzündungen des Auges Uveitis ) intraokulare Tumore bei Diabetes oder bei durch die Behandlung von (Kortikoiden) entstandenen Glaukomen.
Werden glaukomtypische Schädigungen festgestellt so muss dauerhafte Therapie erfolgen. Einmal aufgetretene Schäden sind nicht wieder rückgängig zu machen. Therapieziel ist Verhindern eines Fortschreitens der Erkrankung.
Die Prostaglandine erhöhen die Durchlässigkeit des und der so genannte nicht konventionelle Abfluss wird gesteigert.
Angestrebt wird abhängig von der Ausgangslage Augeninnendruckes eine dauerhafte Drucksenkung auf unter 15 - jedenfalls soweit dass die Erkrankung zum gelangt. Die oben genannten Medikamente können auch werden. Zur einfacheren Applikation sind auch Kombinationspräparate (z.B. Timpilo Cosopt Xalacom) verfügbar. In Fall handelt es sich um eine dauerhafte lebenslange Therapie.
Bei Sekundärglaukomen kann zusätzlich die Therapie Grunderkrankung erforderlich sein.
Wird durch die medikamentöse Therapie keine Drucksenkung erreicht so ist die Erhaltung des nur durch eine Operation möglich.
Eine Operation ist dann nötig wenn Erkrankung mittels einer medikamentösen Therapie nicht aufgehalten kann. Sowohl die operative als auch die Therapie ist in ihrer Wertigkeit gleich. Je Arzt und operativer Erfahrung werden die Operationen bzw. später im Erkrankungsverlauf indiziert und durchgeführt.
Bei linsenbedingten Sekundärglaukomen sinkt der Augeninnendruck Durchführung einer Kataraktoperation oft ausreichend ab.
Für alle anderen Glaukome steht ein verschiedener Operationstechniken zur Drucksenkung zur Verfügung.