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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Gleichheit


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Inhaltsverzeichnis

Mathematik

In der Zahlentheorie beschreibt die Gleichheit Zahlen deren Differenz 0 ist. Die Gleichheit Abbildungen ( f g : M -> N ) ist gegeben wenn f ( x ) = g ( x ) für alle x die Element von M sind.
 (siehe auch:  Äquivalenz )  

Rechtswissenschaft

Die Gleichheit (frz. égalité) ist ein Recht.

Ursprung

Seine Ursprünge sind streitig teilweise werden naturrechtliche Ursprünge angenommen andere berufen sich auf aus dem Demokratieprinzip erwachsene Gleichstellung aller Menschen. Prinzip ist es ein bürgerlich-revolutionärer Grundsatz der zwingend an ein politisches System ( Kommunismus o.ä.) gebunden ist sondern viel eher liberale Wurzeln hat.

Grundrecht

Art. 3 des Grundgesetzes bestimmt: (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von und Männern und wirkt auf die Beseitigung Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes seiner seiner Rasse seiner Sprache seiner Heimat und seines Glaubens seiner religiösen oder politischen Anschauungen oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner benachteiligt werden.

Der Gleichheitssatz ist damit ein Menschenrecht und kommt allen nicht nur den Bürgern zuteil. Er verbietet damit Privilegierungen und Diskriminierungen gegenüber anderen. Neben dem Artikel wird Gleichheitssatz noch in den Art. 6 Abs. Art. 33 Abs. 1 - 3 Art. Abs. 1 S. 1 GG betont.

Wesensgehalt

Der verfassungsmäßig verkörperte Wesensgehalt ist die von "wesentlich Gleichem". Eine Ungleichbehandlung bedarf daher Rechtfertigung (so das Bundesverfassungsgericht ). Es ist kein tertium comparationis das benötigt wird sondern der gemeinsame ("genus proximum") ist zentraler Anknüpfungspunkt des Vergleichs. müssen die übrigen Unterscheidungsmerkmale ("differentia specifica") gegen abgewogen werden.

Willkürverbot

Die Vornahme einer willkürlichen Handlung ist den Gleichheitsgrundsatz aus Art. 3 GG verboten. beruht die Beurteilung auf einer Evidenzkontrolle: Wird ein sachlicher Grund für die Entscheidung anzuführen sein ist die Entscheidung willkürfrei.

Eine Ungleichbehandlung bedarf daher stets eines Zweckes. Ferner muss die Ungleichbehandlung auch notwendig

Gleichberechtigung (Art. 3 Abs. 2 GG)

Die Gleichberechtigung ist in Deutschland im verwirklicht. Sie findet ihre Grenzen stets dort auf die körperlichen bzw. biologischen Unterschiede (z.B. abgestellt wird.

Folgen von Gleichheitsverstößen

Gesetze sind verfassungswidrig wenn sie gegen 3 verstoßen gegen die Verwaltung ist der zu den Verwaltungsgerichten eröffnet. Gleichheitsverstöße durch die Rechtsprechung sind weil ansonsten die Rechtsfortbildung durch die Gerichte ausgeschlossen wäre. Hier ist die Elastizität daher

Literatur

Michael Kloepfer Die Gleichheit als Verfassungsfrage 1980 ISBN 3428047508

Siehe auch

Soziale Ungleichheit



Bücher zum Thema Gleichheit

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