Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Gleichschaltung bezeichnet man das Bestreben totalitärer Parteien und Systeme bestehende gesellschaftliche und Organisationen zu übernehmen und entsprechend ihrer Ideologie auszurichten und diese so den Parteigliederungen zu gestalten.
Historisch ist der von Reichsjustizminister Franz geprägte Begriff der Gleichschaltung nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten in Erscheinung getreten.
Gesetze
Erstes Gleichschaltungsgesetz 31. März 1933
Zweites Gleichschaltungsgesetz 7. April 1933
Reichskulturgesetz 22. September 1934
Praktisch alle gesellschaftlichen Gruppen und Vereinigungen auch Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände wurden gleichgeschaltet soweit nicht ohnehin verboten wurden wie insbesondere die NSDAP konkurrierenden Parteien. Verbunden damit war die der Mitglieder. Ziel war es unter anderem unpolitische Menschen z.B. die im ADAC organisierten im gleichgeschalteten NSKK (Nationalsozialistischen Kraftfahrer-Korps) zu erfassen ideologisch zu beeinflussen. Ein anderes Beispiel sind " Stahlhelm Bund der Frontsoldaten " der 1934 gleichgeschaltet wurde oder die Verbindungsstudenten die im Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund (NSDStB) wurden.
Schließlich betraf die Gleichschaltung auch den Bereich. Wenige Wochen nach der Machtergreifung waren Länder gleichgeschaltet und die föderale Gliederung des Reiches praktisch abgeschafft.
Beispiele
Hitlerjugend
Bund Deutscher Mädel (BDM) Organisation für im Alter von 14-18 Jahren.