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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Mai 2013 

Gleitschirmfliegen


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Gleitschirmfliegen ist eine Luftsportart bei der mit Gleitschirmen geflogen wird.

Ein Gleitschirmflieger beim Start in den Dolomiten

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Mitte der 1980er Jahre entwickelte sich diese Sportart aus von Fallschirmspringern die mit ihren Sportgeräten von steilen starteten. Schon 1986 waren allerdings dezidierte Gleitschirme verfügbar. Im zu Flächen fallschirmen sind diese nicht für eine Öffnung freien Fall geeignet dafür aber hinsichtlich Sinkrate und Gleitleistung optimiert. Geräte der ersten Generation wiesen Gleiverhältnis von 1:3 und Sinkraten von knapp Metern pro Sekunde auf.

Starten und Fliegen

Gestartet werden Gleitschirme üblicherweise von Hängen durch Windenschlepps . Dies geschieht indem der Pilot der dem Gleitschirm steht langsam losläuft und den durch beidseitigen Zug an den vorderen Tragegurten sich bringt. Durch den "Gegenwind" wird das mit Luft gefüllt und der Gleitschirm formt zu einem Flügel mit aerodynamischem Profil. Der beschleunigt nun weiter durch Vorwärtslaufen und ab bestimmten Geschwindigkeit fängt der Schirm an zu und hebt den Piloten in die Luft.

Gesteuert wird der Gleitschirm durch eine und linke Steuerleine die über mehrere Leinen der Hinterkante des Gleitsegels verbunden sind. Bei an einer Steuerleine wird der Gleitschirm einseitg und geht in Richtung der angebremsten Seite die Kurve. Gewichtsverlagerung zur kurveninneren Seite unterstützt Einleiten einer Kurve zusätzlich.

Oft unbekannt ist die Funktion des Durch ein Seilzugsystem hat der Pilot die über einen Beinstrecker direkt Einfluss auf den des Gleitschirms zu nehmen. Wichtig ist diese vorallem bei starkem Gegenwind wenn der Schirm relativ zum Boden kaum oder gar nicht vorwärtsbewegt. Durch das Durchtreten des Beschleunigers stellt Pilot den Schirm flacher nimmt damit mehr auf und kann so die Starkwindzone in sicher verlassen. Der flachere Anstellwinkel bewirkt neben erhöhten Vorwärtsgeschwindigkeit ein schnelleres Sinken sowie eine Dynamik des Schirms bei Störungen der Normalfluglage. diesem Grund wird der Beschleuniger nur in benötigten Situationen eingesetzt.

Ausbildung und Lizenz

In Deutschland Österreich und der Schweiz ist eine Ausbildung mit abschließender Lizenz Gleitschirmfliegen vorgeschrieben. Diese darf nur durch eine Flugschule erfolgen.

Die Ausblidung beginnt mit einer theoretischen und einfachen Übungen zum Aufziehen in einem Nach drei bis sieben Tagen und 20 mit einer Höhendifferenz von 40 bis 100 zwischen Start- und Landeplatz kann man einen erhalten.

Der nächste Schritt ist eine Höhenflugausbildung einer theoretischen Ausbildung in den Fächern Luftrecht Meteorologie Gerätekunde und Verhalten in besonderen Fällen im Umfang von 10 Unterrichtsstunden und Flügen mit verschiedenen Übungen im praktischen Teil. wird unter Aufsicht von zwei Fluglehrern die schrittweise auf über 500 Meter gesteigert. Nach bestandener theoretischer und praktischer Prüfung erhält der den beschänkten Luftfahrerschein genannt A-Schein .

Mit dem A-Schein darf der Pilot einem zugelassen Startplatz starten und auf einem zughörigen Landeplätze landen. Der B-Schein (unbeschränkter Luftfahrerschein) wiederum ausgehend von einem zugelassenen Startplatz Überlandflüge beliebigem Landeplatz zu.

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