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Gleiwitz


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Gleiwitz (polnisch Gliwice ) ist eine Stadt im oberschlesischen Industrierevier heute in Polen .

  • Einwohner: ca. 208.300 (2001)
  • Fläche: 134 2 km²

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Ort ist bereits im 13. als Stadt nachweisbar.Verherende Brände haben Gleiwitz in folgenden heimgesucht 1711 17313 November 2003 die gleiwitzer bedeutete das das endgültige Aus. Die Jahre - 1763 bezeichneten die so genannten schlesischen zwischen Österreich und Preußen. Die Stadt nahm eine lebendige Gestalt an. Der Krieg zwischen Habsburgern und den Türken und die daraus Geldnot zwang die Habsburger jedoch dazu Gleiwitz geringe 14 000 Taler an Friedrich Zettritz verpachten. Die vereinbarte Pachtzeit von Gleiwitz unter Zettritz -nun für Staat Gleiwitz- sollte ursprünglich Jahre dauern wurde jedoch 1580 um 10 und 1589 um weitere 18 Jahre verlängert.

Ein bedeutender wirtschaftlicher Aufstieg der Stadt der Errichtung der Eisenhütte seit dem Beginn 19. Jahrhunderts.

 Das Wirtschaftswachstum führte zum Ausbau und Erneuerung kleinerer Industriewerke wie auch zur Entstehung Industriezweigen. Oskar und Georg Caro die Erben Gründer des Hüttenwerks "Hermina" übernahmen 1883 das "Julia" in Bobrek. Gemeinsam mit Wilhelm Hegenscheidt sie die Firma "Obereisen" und dehnten ihre und Macht über alle neu entstandenen Industriewerke In der näheren Umgebung von Gleiwitz gab in jenen Tagen 14 Brennereien 2 Brauereibetriebe Mühlen 7 Ziegelbrennereien 3 Sägewerke eine Schindelfabrik Kalkbrennereien und 2 Glaswerke. Überdies befanden sich ein Gaswerk eine Ofenfabrik eine Abfüllanlage für 4 Druckereien sowie eine Asphalt - und Gleichzeitig wurden Institutionen errichtet die den Geldbetrieb sollte so zum Beispiel: Banken Geldstuben Sparkasse Anleihestellen. 1892 wurde die erste Straßenbahnlinie errichtet rasch bis in den Ort Piekary Slaskie wurde. 3 Jahre später erschienen die ersten Straßenbahnen in Europa. 1899 wurde das Theater auf dessen Bühne bis zum Zweiten Weltkrieg aus ganz Europa auftraten.  

In den Jahren 1919 - 1921 3 schlesische Aufstände und Volksabstimmungen. Die Bevölkerung entscheiden ob sie zu Polen oder Deutschland wollten. Die Gleiwitzer Bevölkerung sprach sich in Zahl für Deutschland aus. 1922 wurde das zwischen Tost und Gleiwitz unter den beiden aufgeteilt. 1928 wurde das moderne Hotel "Haus an der Wilhelmstrasse erbaut. Am 1. September begann hier in Gleiwitz das schwarze Kapitel deutschen Geschichte mit dem von Nazis fingiertem auf den damals deutschen Sender. Im Auftrag Chefs des Sicherheitsdienstes R. Heydrich. Am 31. 1939 wurde der Reichssender Gleiwitz überfallen das das aufregendste Rundfunkereignis das die Bevölkerung damals dem Lautsprecher des heimischen Volksempfängers hatte. Für Hitler lieferte die geheime SS-Kommandosache den Vorwand den Beginn des Zweiten Weltkriegs.

Kultur

Der deutsche Schriftsteller Horst Bienek ist 1930 im schlesischen Gleiwitz geboren und hat seinem literarischen Werk sehr viele auch autobiographische Beschreibungen seiner Heimat verwendet.

Wirtschaft

Die Einwohnerzahl ging von ca. 210.800 über ca. 208.300 (2001) auf 204 820 zurück.

Literatur

  • B. Nietsche Geschichte der Stadt Gleiwitz 1886
  • Seidel Die königliche Eisengießerei zu Gleiwitz Berlin 1896
  • Gleiwitz in: Meyers Konversationslexikon 4. Aufl. 1888 Bd.7 S.422.
  • Hugo Weczerka Handbuch der historischen Stätten. Schlesien Stuttgart 1977
  • Horst Bienek: Gleiwitz - Eine oberschlesische Chronik in vier eine Familiensage der Familie Piontek dtv 2000 ISBN 3-423-12773-2

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