Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Schreibweise von Zahlen oder Gliederung von Zahlen beschreibt wie Zahlen im Dezimalsystem - gegliedert - niedergeschrieben werden. Beispielsweise Zeichen verwendet werden um den ganzzahligen Teil vom gebrochenen Teil zu trennen und wie Folgen von als 4 Ziffern gegliedert werden ( Tausendertrennung ).
In Deutschland beschäftigen sich die Normen DIN 1333 ( Zahlenangaben ) und die DIN 5008 ( Schreib- und Gestaltungsregeln für die Textverarbeitung ) mit der Schreibweise von Zahlen. Das Komma " " ist das Trennzeichen zwischen ganzzahligen und dem gebrochenen Teil einer Zahl. Zur Gliederung von längeren Ziffernfolgen in Dreierblöcke (DIN 1333) bzw. "sollten" (DIN 5008) Leerzeichen werden. Die DIN 1333 verbietet ausdrücklich die des Punktes (".") zur Tausendertrennung! Eine Ausnahme Geldbeträge ("aus Sicherheitsgründen"). Der Duden übernimmt die Schreibweise von Zahlen aus DIN-Normen gibt also ebenfalls das Leerzeichen zur vor.
Die Norm DIN 5008 bezieht sich nur auf Deutschland (und Die Schweizer Regeln sind in dieser Norm aufgeführt.
In der Schweiz gelten folgende Regeln: Punkt "." ist das Trennzeichen zwischen dem und dem gebrochenen Teil einer Zahl. Zur Gliederung von längeren Ziffernfolgen in Dreierblöcke das Hochkomma "'".
Wenn in Windows die Landeseinstellungen auf gesetzt wird so werden in Excel und Software die Schweizer Regeln angewendet. Auf dem der Schweizer Tastatur ist überdies zwischen "Enter" "0" kein Komma sondern ein Punkt angebracht.
Die Zahlen null bis zwölf schreibt man im Fließtext allgemein üblich in Ziffernform sondern mit ihren Namen aus sofern es sich nicht um Gleichungen wie z. B. 4 + 5 = 9 handelt. Das Numerale (Zahlwort) bildet eine eigene Wortart die im Satz prinzipiell klein geschrieben wird. So schreibt „Ich rechne zwei plus drei ergibt fünf“ „Hier steht die Zahl sieben“. Eine Ausnahme der substantivische Gebrauch der Zahlen durch das Voranstellen Artikels wie etwa in „die Fünf“ oder Null“ – hier schreibt man sie groß.
Für weitergehende Informationen siehe die folgenden des Lexikons der deutschen Sprachlehre: Groß- und (S. 67 ff.); Kardinalzahl Grundzahl (S. 75); Numerale Zahlwort (S. 108); (S. 138 f.) sowie Zahlen und Ziffern (S. 140)
Ludewig W.; Wahrig G.; Kürten P.: Lexikon der deutschen Sprachlehre . In: Wahrig G.: Deutsches Wörterbuch Gütersloh 6. Aufl. 1997 [Erstausgabe 1966] (S. 37-144) ISBN 3-577-10677-8