Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Globalisierungskritik ist eine Bezeichnung für die internationale Bewegung die sich gegen die neoliberale Form der wirtschaftlichen Globalisierung wendet. Vor kurzem hat es zahlreiche in der Weltökonomie gegeben die noch immer Gang sind und die eine Intensivierung der Netzwerke der Kommunikation und der Zirkulation von und Dienstleistungen bedeuten.
Der Ansatz der Globalisierungskritik ist dass Globalisierung in ihrer jetzigen Form nur den Industrieländern zu Gute komme die Entwicklungsländer weiter in Abhängigkeit und Armut treibe und ihre Selbstbestimmungsrechte einschränke. Zudem kritisiert dass durch eine ungebremste internationale Konkurrenzsituation Volkswirtschaften diejenigen mit einem besseren Sozialsystem ihr an diejenigen mit geringen sozialen Sicherungen anpassen um konkurrenzfähig zu bleiben.
Die Bewegung plädiert daher für einen Handlunsgsrahmen aller Staaten der soziale Mindeststandards sichert die Selbstbestimmungsrechte der Völker garantiert. Insbesondere wirbt für eine Veränderung internationaler Handelsabkommen und Institutionen Weltbank und IWF zu Gunsten der Entwicklungsländer. Es wird dass die kreditgebenden Institute ihre Auflagen zurücknehmen den Entwicklungsländern eine wirtschaftliche Unabhängigkeit zu ermöglichen. Abhängigkeit führe zu zwanghafter Betonung des Exportes wodurch eine eigenverantwortliche Wirtschaftspolitik verhindert werde.
Als Geburtsstunde werden oft die Proteste der WTO -Ministerkonferenz 1999 in Seattle gesehen wenngleich sich diese Bewegung bis den Protesten gegen das MAI (multilaterales Investitionsabkommen) die Dritte Welt- / Eine Welt -Bewegung zurückverfolgen lässt. Andere unter ihnen autonome anarchosyndikalistische Gruppen sehen den Aufstand der Zapatistas im Januar 1994 als Beginn der Bewegung.
Die Bewegung gilt als inhaltlich vielfältig. Schwerpunkte liegen auf einer 'sozial gerechten Globalisierung' bei 'Menschenrechten' (insbes. 'Frauenrechten') und ökologischen Themen.
Vertreter der Globalisierungskritik in Deutschland sind ATTAC BUKO und Peoples' Global Action.
Einige Kritiker der Globalisierungskritik sehen durch Aufspaltung in "gutes" produktives Kapital und "schlechtes" im Finanzkapital eine Methode den Kapitalismus zu kritisieren ohne den Kapitalismus an für sich zu kritisieren. Nicht der Neoliberalismus sei der Auswuchs sondern der Kapitalismus