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Glockenform schematisch
Mit Glocke bezeichnet man meist ein selbsttönendes Musikinstrument (genauer Aufschlagidiophon ) mit charakteristischer Haubenform (nach unten offene die zunächst konkav und dann konvex gewölbt nach unten erweitert ist). Eine ist ein Rotationskörper das heißt sie besitzt Rotationssymmetrie um Mittelachse.
Der Begriff wurde dem Altirischen entlehnt clocc " svw. "Schelle Glocke" da irische Mönche 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. die zunächst eher Handschellen in Europa verbreiteten.
Kirchenglocken werden meist durch Gießen in Form hergestellt. Das verwendete Gussmaterial heißt Glockenspeise ist meist eine Zinnbronze aus 76-80% Kupfer Zinn.
Ein Kunstmerkmal des Glockengießens besteht darin Tonhöhe vor dem Guss durch die Formgebung die Legierung so festzulegen dass ein Nachstimmen nachträgliches Schleifen nicht nötig ist.
Die charakteristische lebendige Geläutwirkung entsteht durch akustischen Dopplereffekt da durch das Schwingen der Glocke Relativbewegung zwischen Schallquelle und Ohr besteht. Das der Glocke erfolgt durch den frei schwingenden einem Leder am Glockenhelm angebrachten Klöppel.
Die Glocke hängt traditionell in einem aus Eichenholz der die beim Schwingen auftretenden aufnehmen muss. Sie ist dort an ihrer Krone mit Eisenbändern am so genannten Joch (Hölzerne Tragachse) befestigt.
Die Belastung des Glockenstuhls lässt sich das sog. Kröpfen verringern. Hierbei schwingt die nicht um ihre Krone sondern um eine Achse näher an ihrem Schwerpunkt. Dadurch wird der Dopplereffekt stark verringert und das Läuten weniger lebendig.
Feststehende Glocken die durch eine Art zum Klingen gebracht werden heißen Schlagglocken und einen sterileren Klang.
Charakteristisch für das Klangverhalten von Glocken Gongs etc. ist dass neben den harmonischen Obertönen auch weitere oberton-fremde Frequenzen auftreten. Dies rührt daher dass im zu einer (eindimensionalen) Saite oder Orgelpfeife sich stehende Wellen auf der 2 Oberfläche bilden die sich gegenseitig frequenzmodulieren .
Die Tonhöhe einer Kirchenglocke wird durch Schlagton (die Prime) charakterisiert z.B. c' + 7 . Die ergänzende Zahlenangabe bezieht sich auf Halbtonschritte (also je 6 25 Cent ) über oder unter dem Nominalton der seinerseits auf ein Stimm-"a" bei Hz bezogen wird. Die Tonhöhe ist also e + 8 dieselbe wie bei f - 8 . Der Schlagton ist oft im Frequenzspektrum Glocke nicht vorhanden. Er ergibt sich durch akustischen Wahrnehmung beim Anschlagen der Glocke über Residuumhören indem aus den Obertönen der zugehörige ableitet wird.
Die von der Glocke ausgehenden Frequenzen in drei Gruppen unterteilt. Untertöne unterhalb des Schlagtons ??? in der Oktave oberhalb des Schlagtons und Mixturen für noch höhere Frequenzen.
Das Frequenzspektum der Glocke wird durch Glockenrippe - die Form und die Dicke Glockenmantels - bestimmt. Hierbei ist die so gotische Dreiklangrippe bis heute unübertroffen. Frühere Rippenprofile der Bienenkorb und der Zuckerhut . Neben der gotischen Dreiklangrippe fand auch die spätere französche Rippe eine große Verbreitung.
Das Zumklingenbringen der Glocke mit schnell Hammerschlägen wird Beiern genannt.