D-Glukose (oder D-Glucose ) ist der ältere Fachbegriff für Traubenzucker. wurde 1838 von Jean-Baptiste André Dumas geprägt. Sein Friedrich August Kekulé hielt den Namen Dextrose (von Lateinisch dexter = rechts ) wegen der rechtsdrehenden Eigenschaft des Traubenzuckers für passender.
Als Kohlenhydrat mit 6 C-Atomen gehört zu den Hexosen . Als Kohlenhydrat mit einer Aldehyd-Gruppe am ersten C-Atom gehört Glukose zu Aldosen . Durch intramolekulare Halbacetalbildung entsteht die Ringform. der Pyranose-Form verbindet sich das 1. mit 5. in der (seltenen) Furanose-Form das 1. dem 4. C-Atom. Hierbei entsteht zwischen dem und 5. (4.) eine Sauerstoffbrücke und der Carbonylsauerstoff der Aldhydgruppe wird zur Hydroxylgruppe . Dadurch wird das 1. C-Atom zu Chiralitätszentrum so dass die neue Hydroxylgruppe zwei einnehmen kann: In der Alpha-Form weist sie unten in der Beta-Form nach oben. Weist in der Ringform das 6. nach oben sprich man von der D-Glukose sie nach unten liegt die L-Form vor. wird von Organismen in der Regel nicht oder umgesetzt.
In wässriger Lösung kann der Ring und geschlossen werden so dass ein Gleichgewicht zwischen Ringform (99 75 %) und Aldehydform (0 25 %) vorliegt. Zugabe von oder Lauge beschleunigt diesen Vorgang. Da beim entweder die Alpha- oder die Beta-Form entstehen liegt auch ein Gleichgewicht zwischen Alpha-Form (36 %) und Beta-Form (63 6 %) vor. Das Gleichgewicht liegt wie an den prozentualen Anteilen erkennen ist auf der Seite der β-D-Glucose. bedeutet dass diese die stabilere Konformation darstellt (alle Hydroxylgruppen sind in der axial angeordnet und haben damit den größtmöglichen voneinander).
Diese Umwandlung der beiden Formen kann Polarimeter beobachtet werden da reine α-D-Glukose einen Drehwinkel von +112° hat reine β-D-Glukose von 7°. Hat sich nach einer gewissen Zeit Gleichgewicht eingestellt liegt ein Drehwinkel von +52 vor. Durch Zugabe von Säure oder Base kann diese Umwandlung massiv beschleunigt werden.
Der Nachweis der Aldehydgruppe in wässriger eines Gemisches aus Kupfer(II)sulfat - (Fehling I) und basischer Kalium-Natrium-Tartrat-Lösung (Fehling fällt positiv aus da hierbei festes Kupfer-(I)-Oxid und somit das Gleichgewicht beständig auf die der offenkettigen Form verschoben wird.
Mit Fuchsin in Schwefliger Säure fällt der Nachweis der Aldehydgruppe negativ da unter diesen Bedingungen eine Ringöffnungen nicht ist.
Anmerkung Ein Hinweis für die Ringform im Zustand sind zwei verschiedene Schmelzpunkte für reine D-Glukose. Gäbe es nur offenkettige Aldehyd-Form dürfte es nur einen Schmelzpunkt Alpha-D-Glukose hat einen Schmelzpunkt von 146 °C von 150 °C.