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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 20. Oktober 2017 

Gluon


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Die Gluonen sind die Austauschteilchen der starken Wechselwirkung . Gluonen werden zwischen Quarks den Bausteinen (u.a.) der Protonen und Neutronen im Atomkern ausgetauscht. Gluonen sind elektrisch und werden als masselos angenommen. Die von Gluonen vermittelte Anziehung zwischen den Quarks und folgend zwischen Protonen und Neutronen ist für Stabilität der Atomkerne verantwortlich.

Die Quantenchromodynamik (QCD) ist die heute akzeptierte Theorie Beschreibung der starken Wechselwirkung. In ihr vermitteln Kräfte zwischen Teilchen die eine Farbladung tragen. Wenn zwischen zwei Quarks ein ausgetauscht wird ändert sich die Farbladung der Quarks. Das Gluon trägt dazu jeweils eine zur Kompensation der ursprünglichen Farbladung des Quarks die neue Farbladung des Quarks. Da das selbst auch eine Farbladung trägt kann es anderen Gluonen wechselwirken. Diese so genannte 'Selbstwechselwirkung' die Wechselwirkung der die Wechselwirkung vermittelnden Teilchen macht die mathematische Analyse der Starken Wechselwirkung kompliziert.

Erste experimentelle Hinweise auf die Existenz der Gluonen man Anfang der achtziger Jahre als man Elektron-Positron-Collider PETRA in Hamburg Ereignisse mit einer Drei-Jet-Struktur fand. Den dritten Jet führte man die Abstrahlung eines Gluons durch eines der Quarks zurück.



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