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Goldap


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Goldap ( polnisch Goldap) ist eine Stadt in Ostpreußen der heute polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren .

Bis 1945 gehörte die Stadt zum Deutschen Reich war Sitz des gleichnamigen Landkreises .

Goldap war u.a. bekannt durch große und Pferdemärkte und den zweitgrößten Marktplatz Ostpreußens Deutschlands).

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Die Stadt liegt am Flüsschen Goldap Nordostpolen nahe des Wald- Mittelgebirgs- und Heidegebietes Rominter Heide .

Einwohnerentwicklung

  • 1880: 5.313
  • 1885: 6.247
  • 1900: 8.349
  • 1910: 9.496
  • 1925: 8.511
  • 1933: 9.380
  • 1939: 12.786

Geschichte

Das östliche Masuren wurde erst im 16. Jahrhundert besiedelt.

Am 15. Mai 1570 wurde die Stadt Goldap durch Caspar Nostiz gegründet. Bis zum 17. Jahrhundert hatte Stadt an der Ostgrenze Preußens ständig durch Überfälle aus dem Osten zu leiden.

Von 1709 bis 1711 wurde Ostpreußen von einer Pestepidemie heimgesucht. Einwanderer aus Brandenburg Pommern Magdeburg Halberstadt aus der Pfalz und Nassau Deutsche und Schweizer Preußen und Litauer ersetzten die gestorbene Bevölkerung. Seit 1732 kamen auch Salzburger die aus religiösen Gründen vertrieben wurden.

Am 29. September 1818 wurde Goldap zur Kreisstadt und nach seiner vier Tore zur offenen Stadt erklärt.

1879 wurde die Eisenbahnstrecke Insterburg - Goldap - Lyck in Betrieb genommen.

Seit 1887 diente die Rominter Heide als Jagdrevier für Kaiser Wilhelm II. der dort ein Haus im norwegischen (Jagdhaus Rominten) und eine Stabkirche (die Hubertuskapelle)

Zu Beginn des 1. Weltkrieges 1914 wurde Goldap von der russischen Armee und besetzt. Nach Abzug der russischen Armee die Stadt im Stil der " Neuen Sachlichkeit " wiederaufgebaut.

Am 21. Oktober 1944 wurden die deutschen Bewohner der Stadt am folgenden Tag wurde die Stadt von sowjetischen Armee besetzt.

Seit 1945 gehört die Stadt zu Polen .

Weblinks




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