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Goldene Horde


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Goldene Horde (tatarisch: Altín Orda bzw. türkisch: Altın Ordu ) ist die Bezeichnung für ein mongolisches in Osteuropa und Westsibirien . Siehe Mongolen .

Geschichte

Die spätere Goldene Horde wurde 1236 von Batu einem Enkel Dschingis Khans als Khanat Kyptschak gegründet. Die Hauptstadt war bis 1342 Alt-Sarai im Wolgadelta danach das weiter nördlich an der gelegene Neu-Sarai (Berke-Sarai) dem heutigen Saratow .

Die Mongolen siedelten hauptsächlich an Wolga und Kama . Die Masse der Bevölkerung wurde jedoch Angehörigen türkischer Stämme gestellt. Vielfach entstanden die der Goldenen Horde aus Zeltstädten die als eine feste Ansiedlung bekamen. Da die Khane Berke († 1267 ) die Landeigentümer und Pächter schützten war Grundlage einer städtischen Kultur gegeben auch wenn Großteil der Bevölkerung noch lange als Nomaden lebte.

Die Zentren des Staates bildeten vom 13. bis zum 16. Jahrhundert die Städte Sarai in Astrachan Neu-Sarai Bolgar Kasan und Asow. Sie wurden von verschleppten erbaut und durch die russische Steuern beziehungsweise Tribute sowie den Handel finanziert. Das Know-how wurde aus Ägypten durch Einwanderer dem einstigen Wolgabulgarien und Turkestan (Wasserversorgung) entlehnt. Neu-Sarai hatte eine halbe Einwohner und wurde 1395 von Timur zerstört.

Die Goldene Horde verfügte über weitreichende Besonders der Handel über die Krim nach Ägypten war ausgeprägt und kann noch mit den Handelsbeziehungen zu den Italienern hier vor allem Genua und Venedig verglichen werden. Des weiteren existierte ein auf dem Landweg über Kiew auch entlang der Flüsse nach Norden Waren nach Mitteleuropa brachte durch Kaufleute aus Breslau Groß-Novgorod und Riga .

Doch war die Goldene Horde formal verschiedene Unter-Khanate geteilt: Die Blaue Horde im Wolgaraum die Weißen Horde und die Orda-Horde in Sibirien. Als inoffizielles viertes Teil-Khanat die ukrainischen Steppengebiete die vielfach als Gebiete der Nogaier-Horde (vgl. auch Noqai ) zusammengefaßt wurden.

Die Khane der Goldene Horde beherrschten 1238 / 1240 bis 1480 Russland was die kulturelle Entwicklung und die Stellung Russlands in Europa beeinträchtigte. Die russischen Fürsten mussten sich Sarai in ihrem Amt bestätigen lassen mongolische und Tributeintreiber unterstützen und Truppen stellen. Die förderten die Aufspaltung Russlands in bedeutungslose Fürstentümer unternahmen deswegen wiederholt Kriegszüge in dem Land 1263 1293 1318 1327 ). Zu guter Letzt unterstützten sie Iwan Kalita von Moskau der ihnen eine verhältnismäßige Ruhe und den Tribut garantierte.

Im 14. Jahrhundert fand unter Sultan Usbek eine umfassende Islamisierung der Goldenen Horde statt was - mit einer staatlichen Neuordnung - zu einer führte. Die Oberschicht trat gleichsam auf Befehl Islam über aber in der Bevölkerung duldete noch lange schamanistische und auch viele christliche ( Nestorianer Orthodoxe ) Türken und Mongolen. Analog dazu setzte unter Usbek das islamische Recht durch man sich im 14. Jahrhundert nur noch an einige wichtige Bestimmungen Jassa .

Die Khane der Goldenen Horde zeigten übermäßiges Interesse an staatlichen Einrichtungen. Von Usbek Khan († 1342 ) wird beispielsweise gesagt daß er sich im allgemeinen um die Belange seines Reiches mit den ihm zufließenden Geldern zufrieden war nicht weiter danach fragte wie sie eingenommen wieder ausgegeben wurden. Heer und Regierungsapparat waren auch im Ilchanat nach Funktionsbereichen aufgeteilt doch hatten die Wesire und Emire nicht das gleiche Bestimmungsrecht wie dort. Frauen der Khane hatten auch größeren Einfluss.

Ab 1346 wurde die Goldene Horde von der Großen Pest in Mitleidenschaft gezogen (85.000 Todesopfer allein der Krim ) wobei sich die Tartaren und Ägypten die Schuld zuwiesen. Sie kam über den (vielleicht aus China wo sie 1344 ausbrach) hat sich (der Legende nach über genuesische aus Kaffa) weiter nach Europa verbreitet.

Nach 1357 begann der Niedergang der Goldenen Horde inneren Streit: Thronanwärter hielten sich nur ein zwei Jahre mächtige Emire wie Mamai auf der Krim schwangen sich zu faktischen Herrschern auf. Die Russen erkannten ihre Es kam zu Übergriffen bis ins Kernland Horde ( 1375 ein gewisser Prokop vor Astrachan) welche Gegenangriffen in Russland beantwortet wurden ( 1378 Plünderung von Nischni Nowgorod und Rjasan). Die Kämpfe gipfelten 1380 in der Niederlage Mamai's gegen Dmitri Donskoi in der Schlacht von Kulikowo .

Die Niederlage öffnete aber den Weg einer vorübergehenden erneuten Einigung der Goldenen Horde Toktamisch . Erst 1395 wurde der Khan Toktamisch von Timur Leng besiegt und Sarai zerstört. Aber trotzdem das wankende Staatsgebilde durch den Emir Edigü († 1419 ) letzte Stabilität. Edigü wies mehrere Einmischungsversuche litauischen Großfürsten Witold zurück und behauptete die Oberherrschaft in

Nach unaufhaltsamen inneren Zerfall (Bildung der Kasan Krim u.a.) verlor die Horde unter Ahmed 1480 die Oberherrschaft über Russland. 1502 wurde der letzte Khan Saih Ahmed Khan der Krim besiegt und wenig später

Nachfolgestaaten & -völker:



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