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Goldstandard


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Der Ausdruck Goldstandard bezeichnet ebenfalls in einem übertragenen Sinn zuverlässigste überprüfte Verfahren zum Erreichen eines Zieles siehe Goldstandard (Verfahren) .
Die Währung eines Landes beruht auf einem Goldstandard wenn das Papiergeld durch Gold gedeckt ist. Das heißt: Ein Schein Papiergeldes steht für eine bestimmte Menge Gold. damit verbundene Verpflichtung der Zentralbank besagt dass Papierschein jederzeit in eine entsprechende Menge Gold werden kann (Verpflichtung zur Konvertibilität).

Man unterscheidet:

  • Goldumlaufswährung : Goldmünzen dienen als Zahlungsmittel .
  • Goldkernwährung : Papiergeld läuft um und Gold wird der Zentralbank als Reserve für den internationalen gehalten.
  • Golddevisenwährung : Die Zentralbankreserve kann aus den Devisen Goldwährungsländer bestehen wie dies vor dem Ende Goldkonvertibilität des US-Dollars 1971 in der Bundesrepublik Deutschland der Fall war.

Wenn für die gesamte im Umlauf Menge Geld Gold in der Zentralbank vorhanden ist spricht man von einem Goldstandard (100% Deckung). Historisch war dies kaum Fall meist war nur ein Teil des durch Gold gedeckt.

Die Verpflichtung zur Konvertibilität begrenzt die von Bargeld durch die Zentralbank und schränkt deren Handlungsfähigkeit ein auf wirtschaftliche Schwankungen mit der Geldpolitik zu reagieren. Dadurch kann eine Deflation erzwungen werden. Andererseits kann die eng Geldmenge einer Inflation entgegenwirken.

Historisch war der Goldstandard international verbreitet hatte an Weltwirtschaftskrisen einen großen Anteil. Befürworter Goldstandards behaupten bis heute dass der Goldstandard zusammengebrochen sei sondern nur aufgehoben wurde um neues Papiergeld erzeugen zu können.

Die Entwicklung des Goldstandards in den USA

In den USA wurde 1933 die Konvertibilität für das allgemeine Publikum (d.h. die Möglichkeit Papiergeld in Gold umzutauschen) Goldbesitz zu Wertaufbewahrungszwecken war 40 Jahre lang Gold wurde aber weiterhin verwendet um Verbindlichkeiten Zentralbanken zu regeln.

Am 18. März 1968 hob der Kongress der USA die auf Goldreserven bilden zu müssen.

Am 15. August 1971 wurde unter der Regierung Nixon die des Dollar zu Gold auch für die aufgehoben.

Dies markierte das Ende einer 150jährigen Seither hat die US-Regierung viel mehr Freiheiten Geldmenge zu bestimmen (umgangssprachlich: die Notenpresse zu bedienen ). Allerdings gibt es heute andere gesetzliche

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