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Goosefeld


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Schleswig-Holstein
Kreis : Rendsburg-Eckernförde
Verwaltungsgemeinschaft : Amt Windeby
Fläche : 9 81 km²
Einwohner : 764 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 78 Einwohner/km²
Höhe : -0 7 bis 55 m ü. NN
Postleitzahl : 24340
Vorwahl : 04351
Geografische Lage : 54° 26' n. Br.
09° 49' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : RD
Amtliche Gemeindekennzahl : 01 0 58 102
Gliederung des Gemeindegebiets:
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Website: www.goosefeld.de
E-Mail-Adresse:
Politik
Bürgermeister : Uwe Satriep
Regierende Partei :

Inhaltsverzeichnis

Die Lage der Gemeinde

Goosefeld

Die Gemeinde Goosefeld liegt am Nordwestrand des Dänischen Wohldes der Hüttener Berge ) an der B 203 und wird die Stadt Eckernförde und die Gemeinden Windeby Osterby Groß Haby und Altenhof begrenzt. Die größte Ausdehnung in West-Ost-Richtung 5 Kilometer in Nord-Süd-Richtung 4 6 Kilometer. höchste Punkt liegt mit 55 m in der des Gemeindeteils Profit . Der tiefste Punkt liegt mit -0 am Goossee . Der negative Wert wird durch Abpumpen Wasser aus dem See bewirkt.

Eine Besonderheit ist die inselartige Lage Geländes "Alte Schule" als Enklave im Gebiet Gemeinde Friedensthal nördlich des Goosefelder Gemeindegebietes.

Die Gemeinde Goosefeld 1978

Das Landschaftsbild

Goosefeld liegt auf halber Strecke zwischen Eckernförder Bucht im Nordosten und dem Wittensee Südosten in mitten einer deutlich erkennbaren Moränenlandschaft . Hügel und Täler sind während des Vorstoßes der eiszeitlichen Gletscher entstanden.

Das heutige Landschaftsbild wird zur Hälfte Acker- zu einem weiteren guten Viertel als genutzt. 10 Prozent sind wiederum mit Wald

Der Goossee gehört im Westen zum Gemeindegebiet im Osten zur angrenzenden Gemeinde Altenhof.

Da die östliche Schuppen moräne gleichzeitig auch die für Goosefeld wirksame Wasserscheide ist haben wir hier das Kuriosum die Gewässer der Gemeinde nur zum geringen in die nahegelegene Ostsee zum weitaus größeren Teil jedoch durch volle Breite der Cimbrischen Halbinsel zur Nordsee fließen.

Geschichte

Erste Besiedlung in der Steinzeit

Noch heute sichtbare Spuren einer frühen Besiedlung stammen aus der Jungsteinzeit einer Epoche also die vor etwa begann.

Megalithgrab bei Lehmsiek

Zu Beginn dieses Zeitabschnitts wandelte sich die Vorstellung der hier ansässigen Menschen vom damit einhergehend wohl auch ihre Einstellung zum selbst. Diese Annahme macht man heute an baulichen Art ihrer Beisetzungen fest. Während man die Toten in Flachgräbern bestattet hatte deren heute kaum mehr auszumachen sind setzte man fortan in Megalithbauten ( Hünengräbern ) bei. Diese finden sich entweder in von kompakten Rundhügeln Steinkammern oder Langbetten.

Gerade im zurückliegenden 20. Jahrhundert das mithin als das "Jahrhundert des bezeichnet wurde und wird sind viele Zeugen der Frühzeit der Besiedlung im Zuge sich landwirtschaftlicher Nutzung der Nachwelt verloren gegangen. Erstaunlich erfreulich gleichermaßen dass dieser Entwicklung zum Trotze Raum Goosefeld noch überraschend viele der beschriebenen Bodendenkmale erhalten sind freilich in mehr oder gutem Zustande. Sieben Gräber sind inzwischen unter Landschaftsschutz gestellt worden.

Das Langgrab bei Profit

Eine Gruppe engagierter Goosefelder Bürger restaurierte Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Vor- und in den Siebziger Jahren zwei dieser Gräber 1977 die Steinkammer an der heutigen B (Objekt 35) von 1978 bis 1980 das am Profiter Weg (Objekt 12). In den Jahren restaurierte das Landesamt das Steinkammergrab bei (Objekt 1) dann eigenständig. Es stellt heute der beachtlichsten Megalithgräber im südlichen Kreisgebiet dar.

Nach der Völkerwanderung

Nach der Völkerwanderung erfolgte eine Neubesiedlung des Dänischen Wohldes Süden her durch Vertreter Holsteinischer Adelsgeschlechter und in deren Gefolge - von ebenfalls holsteinischen Über den Zeitpunkt und genauen Ort der des Dorfes Goosefeld ist leider nichts mehr

Frontansicht des Gutshauses Marienthal

Heute deutet vieles darauf hin dass Ur-Goosefeld oberhalb des Goossee-Gebietes gelegen hat und hinauf bis zum Gebiet des heutigen Gutes Marienthal erstreckte. So fanden sich auf dem Reste alter Pfostenlöcher sowie auf der dem gegenüberliegenden so genannten "Neukoppel" freigelegte Gebäudereste. Manfred nimmt in seiner "Neuen Chronik des Dorfes an dass zwischen diesem Ort und dem Goossee-Gebiet eine leicht ansteigende Wiese bzw. ein gelegen habe das durchziehenden Wildgänsen als Rast- auch Nistplatzgedient hat und somit der Namensgebung stand. Er führt an dieser Stelle den "Goos" auf die niederdeutsche Bezeichnung für "Gans" Den Zeitpunkt der Gründung schätzt er anhand Namensgebung auf die Zeit um 1400 . Er führt aus dass Ortsnamen auf -bach -berg -born -scheid -statt -dorf und -feld auf die Entstehung in vorchristlicher sächsischer hindeuteten.

Erste Nennung von Neu-Goosefeld

Das heutige Goosefeld sei aber als später entstanden. Das als "Neu-Goosefeld" bezeichnete Dorf im Jahre 1518 im Kaufvertrag zwischen Anne von der und Herzog Friedrich I. erstmals nachweisbar urkundlich erwähnt.

Die Urkunde hat etwa den folgenden "Anne von der Wisch Witwe Otte von Wisch und Heinrich deren Sohn verkaufen dem Friedrich I. (König) ihren Hof zu Wittensee den dazu gehörenden Dörfern Mühlen und Gütern Wystensee Damendorpe Lutke Wytensee Haby und Gosevelde."

Die vorstehende Urkunde lässt vermuten dass heutige Ort als Neu-Goosefeld irgendwann zwischen 1400 und 1500 möglicherweise durch den Tross der Familie der Wisch gegründet worden war.

Das Gut Marienthal

Die Goosefelder Schule

Ansicht der Alten Schule.

Das Gebäude der alten Schule brannte Renovierungsarabeiten in den 1980er Jahren ab. Zuletzt das Gebäude eine Gastwirtschaft. Die Abbildung rechts vermutlich aus den 1970er Jahren.

Heute wird an gleicher Stelle durch Röscheise eine Pension betrieben.

Der Landkrug

Ansicht aus den vermutlich 1970er Jahren

Gastwirtschaft außerhalb des Dorfbildes an der 203.

Gegenwart

Die Gemeindefreizeitstätte

Die noch 1975 eingeweihte letzte Schule bestand aus Klassenräumen einem dazwischenliegenden kleineren Vorbereitungsraum für den einem Lehrerzimmer und einem langen Flur.

Nach der noch im selben Jahr erfolgten Einstellung des Schulbetriebes wurden im darauffolgenden die Trennwände zwischen den Klassenräumen entfernt und ein einziger großer Raum geschaffen der durch Faltwand unterschiedlichen Nutzungsanforderungen angepasst werden konnte.

Im Jahre 1982 konnte ein Erweiterungsraum einschließlich einer Küche eines Duschraums eingeweiht werden. Errichtet wurde dieser durch den TSV Goosefeld in Eigenleistung. 1990 erfolgte eine unterirdische Erweiterung in Form für Wettkämpfe zugelassenen Schießkanals für Kleinkaliber und Luftgewehr . Da Goosefeld durch den Umbau des Landkrugs bereits 1974 seinen Saal verloren hatte das Gebäude im Folgenden als "Gemeindefreizeitstätte" genutzt. Vereine und Verbände nutzen seither die Örtlichkeit.

Kanalisation und Klärteiche

Bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts jeder einzelne Hof über eine eigene "Jauchegrube" einmal jährlich entleert wurde. Später wurden Klärgruben vorgeschrieben.

Mit Beginn der Bebauung der Straßenabschnitte ab 1966 und Weberstieg ab 1972 trat eine grundlegende Änderung ein. Durch des Bebauungsplans wurden die Anlieger beider Straßenzüge einer gemeinsamen Wasserversorgung in Form einer "Siedlungsgemeinschaft" gezwungen. (...)

Vereine

  • Knochenbruchgilde
  • DRK Ortsverein Goosefeld
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Turn- und Sportverein (TSV)
  • Siedlungsgemeinschaft

Verweise

  • Geographische Daten [1]
  • Inoffizielle Homepage [2]

Quellen

  • Chronik des Dorfes Goosefeld von Manfred (1975)
  • Archiv von Manfred Stratil



Bücher zum Thema Goosefeld

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