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Gottfried Wilhelm Leibniz


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Gottfried Wilhelm Frhr. von Leibniz

Gottfried Wilhelm Frhr. von Leibniz (* 1. Juli 1646 in Leipzig ; † 14. November 1716 in Hannover ) war ein deutscher Philosoph und Wissenschaftler Mathematiker Diplomat und Doktor des weltlichen und des

Inhaltsverzeichnis

Leben

Leibniz promovierte 1666 in Altdorf arbeitete ab 1676 in Hannover . Er war Mitglied der Royal Society und erster Präsident der Berliner Akademie. Nebenberuf wirkte er als Bibliothekar der Herzog August Bibliothek in Wolfenbüttel .

Wissenschaftliche Erkenntnisse

Unabhängig von Isaac Newton erfand er die Infinitesimalrechnung ( Differentialrechnung Integralrechnung ) (und von ihm stammt auch die noch gebräuchliche Notation df/dx). Leibniz entwickelte auch Dyadik ( binäres Zahlensystem mit den Ziffern 0 und 1 welche für die moderne Computertechnik von grundlegender Bedeutung ist.

Sein philosophischer Beitrag zur Metaphysik basiert auf der "Monadologie" ( 1714 ). Eine Monade - der zentrale Begriff der Leibnizschen - ist eine einfache nicht ausgedehnte und unteilbare Substanz die äußeren mechanischen Einwirkungen unzugänglich Das gesamte Universum bildet sich in den den Monaden spontan gebildeten Wahrnehmungen ( Perzeptionen ) ab. Sie sind eine Art spirituelle ewig unzerlegbar einzigartig. Die Idee der Monade das Problem der Wechselwirkung von Geist und Materie welches dem System Rene Descartes ' entspringt. Ebenso löst sie das Problem Vereinzelung welches im System Baruch Spinozas problematisch erscheint. Dort werden einzelne Lebewesen bloß zufällige Veränderungen der einzigen Substanz beschrieben. Beispiel: Eine Substanz kann ohne Denken existieren das Denken nicht ohne Substanz

Auch das Problem der "Essai de Theodizee " ( 1710 ) erscheint bei Leibniz gelöst. Die bestehende ist die beste aller möglichen sie besitzt maximalen Reichtum von Momenten und in diesem die größtmögliche Mannigfaltigkeit. Der berühmte Satz von "besten aller möglichen Welten" ist oft mißverstanden unter anderem hat ihm Voltaire mit dem Candide einen ganzen Spottroman gewidmet. Die Idee "besten aller möglichen Welten" soll nicht in Weise tatsächliches und großes Übel in der leugnen oder schönreden. Vielmehr wird von Leibniz einen (in seinen Augen notwendigen) Zusammenhang zwischen und Übeln hingewiesen. Es gibt Gutes das zum Preis der Existenz von Übel zu ist. Die wirkliche Welt ist die beste in dem Sinne dass das Gute in auch von Gott nicht mit einem geringen an Übel verwirklicht werden kann. Außerdem ist "beste aller möglichen Welten" dynamisch gedacht: Nicht der derzeitige Zustand Welt ist der bestmögliche sondern die Welt ihrem Entwicklungspotential ist die beste aller möglichen Gerade dieses Entwicklungspotential ermöglicht es den derzeitigen zu verbessern nicht hin auf einen utopischen sondern immer weiter in einem nicht endenden der ständigen sich überbietenden Entwicklung.

In seiner Begriffslehre geht Leibniz davon dass sich alle Begriffe auf einfache atomare zurückführen lassen. Er beschäftigte sich damit wie diesen Konzepten Zeichen zuordnen könnte und so wiederum alle Begriffe ableiten könnte. So ließe eine ideale Sprache aufbauen. Russell und Wittgenstein haben diese Vorstellung aufgegriffen.

Auch viele bedeutende Erfindungen stammen von Leibniz z.B. die Nutzung Windes zur Grubenentwässerung im Harzbergbau.

Werke

  • Die beste aller möglichen Welten (1710).

Siehe auch: Universalgelehrter prästabilisierte Harmonie Characteristica universalis Leibniz-Kriterium Leibniz-Reihe

Literatur

Voltaire : Candide oder Der Optimismus Frankfurt ISBN 3458317112

Hirsch Eike Christian: Der berühmte Herr Leibniz C. H. Beck ISBN 340645268 X

Weblinks



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