Das Wappen von 1982 ist viergeteilt und zeigt links oben heraldisch : vorn ) einen gelbe ( goldene ) Ähre auf rotem Grund; links unten heraldisch : unten ) eine gelbe ( goldene ) französische Lilie auf blauem Grund; rechts ( heraldisch : hinten ) einen Amboss mit Hammer in schwarz gelbem ( goldenem ) Grund sowie rechts unten ( heraldisch : hinten unten ) eine rote Rose auf weißem Grund. Ähre versinnbildlicht das agrarisch gepägte Umland Hammer Amboss die bis 1780 zurückreichende Eisenverarbeitung. Historische Besitzverhältnisse werden durch Lilie (Linie von Köckeritz) sowie die Rose von Schleinitz) symbolisiert.
Der Ort wurde 1363 erstmals genannt bestand aber mindestens seit späten 12. Jahrhundert und war slawisch besiedelt (die Röderaue seit dem 1. Jahrhundert besiedelt). Der 1748 errichtete Elsterwerda-Grödel-Floßkanal ein durch Bomätscher ( Treidler Schiffszieher) betriebener Schifffahrtsweg bildete die Grundlage die spätere Industrialisierung. Graf von Einsiedel aus Lauchhammer ließ 1780 ein Hammerwerk errichten. Das "Lauchhammerwerk" erhielt 1815 einen Schmelzofen und 1827 einen Hochofen. Am 7. Oktober 1967 erhielt Gröditz Stadtrecht.