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Gröditz


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Sachsen
Regierungsbezirk : Dresden
Landkreis : Riesa-Großenhain
Fläche : 8 43 km²
Einwohner : 8'137 (15.02.2003)
Bevölkerungsdichte : 965 Einwohner/km²
Höhe : 95 m ü. NN (Stadtmitte)
Postleitzahlen : 01609 (alte PLZ: DDR-8402)
Vorwahlen : 036263
Geografische Lage : 51° 25' n. Br.
13° 26' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : GR (alt: RIE)
Amtliche Gemeindekennzahl : 14 2 85 090
Adresse der Stadtverwaltung: Stadtverwaltung Gröditz
Reppiser Straße 10
01609 Gröditz
Website: Offizielle Homepage
E-Mail-Adresse: info@groeditz.de
Politik
Bürgermeister : Andreas Bölke ( CDU )
Regierende Partei : Partei

Gröditz ist eine Kleinstadt in Sachsen in der Röderaue zwischen Riesa und Elsterwerda .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Gröditz liegt auf einer rund 100 hochgelegenen Tiefebene die von der Röder durchflossen Die Stadt liegt auf der sächsischen Seite der heutigen sächsisch- brandenburgischen und der früheren sächsisch- preußischen Grenze . Durch Gröditz führt der Elsterwerda-Grödel-Floßkanal (Floßgraben) der die eisenverarbeitenden Standorte Riesa Gröditz und Lauchhammer miteinander verbindet.

Wappen

Das Wappen von 1982 ist viergeteilt und zeigt links oben heraldisch : vorn ) einen gelbe ( goldene ) Ähre auf rotem Grund; links unten heraldisch : unten ) eine gelbe ( goldene ) französische Lilie auf blauem Grund; rechts ( heraldisch : hinten ) einen Amboss mit Hammer in schwarz gelbem ( goldenem ) Grund sowie rechts unten ( heraldisch : hinten unten ) eine rote Rose auf weißem Grund. Ähre versinnbildlicht das agrarisch gepägte Umland Hammer Amboss die bis 1780 zurückreichende Eisenverarbeitung. Historische Besitzverhältnisse werden durch Lilie (Linie von Köckeritz) sowie die Rose von Schleinitz) symbolisiert.

Geschichte

Der Ort wurde 1363 erstmals genannt bestand aber mindestens seit späten 12. Jahrhundert und war slawisch besiedelt (die Röderaue seit dem 1. Jahrhundert besiedelt). Der 1748 errichtete Elsterwerda-Grödel-Floßkanal ein durch Bomätscher ( Treidler Schiffszieher) betriebener Schifffahrtsweg bildete die Grundlage die spätere Industrialisierung. Graf von Einsiedel aus Lauchhammer ließ 1780 ein Hammerwerk errichten. Das "Lauchhammerwerk" erhielt 1815 einen Schmelzofen und 1827 einen Hochofen. Am 7. Oktober 1967 erhielt Gröditz Stadtrecht.

Konfessionen

  • Evangelisch-Lutherische Kirche
  • Katholische Kirche
  • Evangelisch-Methodistische Kirche
  • Neuapostolische Gemeinde
  • Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde
  • Apostelamt Jesu-Christi

Städtepartnerschaften

Seit 1969 besteht eine Städtepartnerschaft mit in Frankreich . Eine innerdeutsche Partnerschaft besteht seit 1990 Linkenheim-Hochstetten .

Eingemeindungen

Seit 1925 (?) ist das Dorf im Norden der Stadt eingemeidnet.

Einwohnerentwicklung

1834: 260 Einwohner
1946: 5'406
1971: 8'726
1986: 10'436
2003: 8'137

Söhne und Töchter der Stadt

  • Klaus Sammer DDR-Fußball-Nationalspieler später Trainer Vater Matthias Sammer
  • Dieter Riedel DDR-Fußball-Nationalspieler
  • Ralf Minge DDR-Fußball-Nationalspieler
  • Gottfried Semdner Konzertpianist Homepage
  • Siegfried Richter Fabrikant Der gute Mensch von Gröditz ( http://www.freitag.de/2001/13/01131901.htm Zeitschrift Freitag)

Literatur

  • Gröditz. Bilder erzählen ; Gröditz 1993 96 Seiten (115 Abb.) ISBN 3-89264-807-7
  • Gröditz Stadtplan 1:7500 ; Städte-verlag Fellbach 1999 ISBN 3-8164-5255-8
  • Siegfried Richter Der Mutmacher. Eins sachse kehrt heim ; Gröditz (Selbstverlag) 1999; Antiquarische Suche
  • Gröditz. Topographische Karte 1:25'000 ; Landesvermessungsamt Brandenburg 1994; ISBN 3-7490-3303-X

Weblinks




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