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Heiliger Gral


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Die Legende vom Heiligen Gral ist eine etwa 900 Jahre alte und schemenhafte Geschichte die vielfältig reich an und häufig widersprüchlich ist. Der Mythos birgt ein Geheimnis in sich das heute nicht gelüftet ist und die Menschen immer in seinen Bann gezogen hat und immer zieht.

Die Herkunft des Begriffes Gral ist nicht restlos geklärt: ( okzitanisch grazal altfranzösisch graal 'Gefäß Schüssel'). Von den vielen etymologischen Erklärungsversuchen gilt heute die Herleitung von crater (Mischgefäß) über lateinisch cratalis/gradalis als am wahrscheinlichsten.

Der Heilige Gral ist den Überlieferungen ein wundertätiges und in späteren Versionen sakrales Gefäß eine Schale ein Kelch oder ein Smaragd der aus Luzifers Krone fällt als dieser in die fährt. Auch als Stein der Weisen hat der Gral in der Literatur darstellenden Kunst eine Bedeutung. Zusammen mit einer blutenden Lanze wird er in einer Burg Gralskönig und Gralsrittern bewacht. Er spendet Glückseligkeit Jugend und Speisen in unendlicher Fülle.

Der mystische Gral wird zum Teil als eine verschollene Blut- Reliquie begriffen die in ihrer Umstrittenheit vergleichbar dem Turiner Grabtuch dem Eucharistie-Wunder von Lanciano oder dem von San Gennaro in Neapel ist.

Die Achatschale die zum Hausschatz der Habsburger gehörte und jetzt in der Schatzkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien steht wurde lange für den Heiligen gehalten da es eine feine Äderung gibt als Schrift interpretiert werden kann

Handschrift Wolfram von Eschenbachs Parzival Band 1

Inhaltsverzeichnis

Ursprung der Legende

Keltischer Ursprung

Etliche Variationen der Gralslegende legen nahe es vermutlich gegen Ende des 5. Jahrhunderts ursprüngliche keltische Originalerzählung gegeben haben muss die unter Umständen verloren ging.

Die Kelten besitzen eine Weltvorstellung in ohne Schwierigkeiten reale Gegebenheiten neben verzauberten mystischen übernatürlichen Begebenheiten existieren. Sie assoziieren eine Alltagswelt zugleich eine parallel existierende Gegenwelt deren Grenzen heiligen Brunnen und Quellen aufeinander treffen so dass das Hinübergehen die jeweils andere Welt an diesen Orten wird. Quellen sind für die Kelten der und Beleg für die Gegenwart der fürsorglichen lebensspendenden Erdmutter Eriu die in Europa zum ersten vor 8.000 Jahren personifiziert und verehrt wird. Erdgöttin die in der keltischen Mythologie u. a. als Herrin des Landes Herrin der Quelle bezeichnet wird nimmt verschiedene an: Einmal ist sie eine alte Frau anderes Mal eine Nymphe dann wieder eine

Das keltische Original ist in seinem eine Erzählung von den Frauen des Landes von mutigen Männern und Rittern. Dies wird den Erläuterungen zu Chrétiens Prolog ersichtlich. Das von Logres (in Britannien) wird als blühendes Paradies beschrieben in dem Ruhe und Frieden und es Sitte ist dass Ritter und auf der Durchreise Speisen von Jungfrauen aus Bechern und Schalen serviert bekommen. Durch diese erfahren die Reisenden die Harmonie der beiden nebeneinander existierenden Welten und erkennen dass sich der Hof der Glückseligkeit die Gralsburg im Reich von Logres befindet. Land ist von Gemeinschaftlichkeit und Gleichheit geprägt der boshafte König Amangons eine Jungfrau auf Burg entführt und ihre heilige Schale stiehlt. Männer tun es ihm nach und bald keine Jungfrauen mehr im Land die die noch speisen. Das Gleichgewicht zwischen den beiden Welten ist dadurch In der Folge verwandelt sich das Land Logres in ein Ödland: Quellen und Brunnen aus Pflanzen gehen ein Tiere werden unfruchtbar die Menschen ziehen weg. Dass die "Stimmen Brunnen" verstummt sind bedeutet aus keltischer Sicht Verlust des Kontaktes zur Gegenwelt. Aus diesem muss sich ein Auserwählter auf den mutigen machen die "Wasser zu befreien" um eine zwischen der Erdgöttin der jenseitigen Welt (Innenland) dem König der diesseitigen Welt (äußeres Reich) oder modern formuliert um das ursprüngliche Paradies herzustellen. Der König kann nach dem keltischen seine rechtmäßige Herrschaft nur antreten wenn er der Erdgöttin (oder Königin) in Verbindung tritt sich für ihre Freiheit einsetzt.

Spekulationen über den Ursprung

Schon früh wird auf mysteriöse Dokumente Einmal ist von einer geheimen Mitschrift der Jesu Christi ein anderes Mal von der Botschaft Engels von Abschriften aus alchemistischen Traktaten oder von einem Originaldokument aus Britannien oder dem Fernen Osten Jerusalem die Rede.

Die Legende

Handschrift Wolfram von Eschenbachs Parzival Band 1

Handschrift Wolfram von Eschenbachs Parzival Band 1

Ein Held wird in eine verzauberte geboren. Seine Bestimmung ist es sich auf Suche nach einem geheimnisvollen Gegenstand aus einer Parallelwelt zu machen der Heiliger Gral genannt Die Aufgabe dieses Helden ist es die Ordnung und Harmonie der in Unordnung geratenen wiederherzustellen. Er erhält je nach künstlerischer Umsetzung unterschiedlichsten Namen: Artus Gawain Galahad Parzival Perceval Peredur Perlesvaus oder Bors.

Er wird als Abkömmling aus geheimnisumwobenen dargestellt der die zwei mächtigsten magischen Kräfte in sich vereint: Den größten und eine unschuldige Reinheit. Er wird entweder seiner Mutter oder von einer Kriegerin die hat erzogen und wächst ohne Geschwister und auf. Ihm fehlt der Sinn für die diesen Mangel gleicht er jedoch durch seine oder Naivität wieder aus weshalb er auch Tor " oder "großer Narr " genannt wird.

Bald nachdem er sein behütetes Zuhause um sich auf die Suche zu machen er sich nichts sehnlicher als der bedeutendste Ritter seiner Zeit zu werden. Am Hof König Artus wird seine Bestimmung erkannt und obwohl sich häufig als dummer Narr erweist wird zum Ritter geschlagen und in die Gemeinschaft Tafelrunde aufgenommen. Der Held erwirbt sich durch Herkunft und seinen tollkühnen Umgang mit Waffen Ansehen. Bei den Rittern der Tafelrunde genießt höchste Verehrung als er sich in seiner Art einfach auf den Platz der Gefahr der als tabu gilt und stets für den Auserwählten wurde. Damit wird deutlich dass es sich dem Narren nur um den erwarteten Auserwählten kann. In der Artus-Sage ist dies ein im Wald an dem ein Amboss steht dem das Schwert Excalibur steckt das nur vom legitimen Thronerben Königs herausgezogen werden kann. Es wird somit Nagelprobe für den Helden.

Die Handlungsstränge einzelner Gralslegenden gehen nun auseinander: Entweder reitet der Held alleine los sich auf die Suche zu begeben oder Heilige Gral erscheint als strahlende Vision am Tisch der Tafelrunde so dass alle Ritter bereit erklären gemeinsam auf die nach dessen Geheimnis zu gehen. Im Folgenden in diversen Variationen die Abenteuer der Ritter die verschiedene Aufgaben lösen müssen. Der Held sich immer wieder neuen Rätseln stellen z. B. die richtige Frage sich selbst treu bleiben eine Burg erobern ein Unrecht rächen. Da der Zauberer Merlin als eigentlicher Initiator der Suche nach Gral angesehen wird erscheint auch er in Gralslegenden um helfend einzugreifen. Zuletzt gelingt es Rittern gemeinsam das Geheimnis des Heiligen Grals enthüllen. Die Ritter die mit einem Makel sind scheitern dabei.

Der Held verändert sich während der Durch seine Taten kann er den Hüter Grals der verletzt oder krank ist heilen das zerstörte Land wieder zu einem Paradies lassen.

Entwicklung der Legende

Chrétien de Troyes

Der Gral taucht in der europäischen erstmals kurz vor 1200 auf. Die älteste bekannte Quelle dafür der mystisch-religiöse Perceval -Versroman ( Perceval de Gallois ou Le Conte del ) des französischen Dichters Chrétien de Troyes (vor 1150 - vor 1190 ). Chrétien und seine Zeitgenossen kannten die Artuslegenden von denen die Gralslegende nur eine die aus dem so genannten "Matière de aus dem britannischen Sagenkreis stammten. Die Legenden Sagenkreises waren durchwoben von Begegnungen mit dem und mit magischen und mystischen Mächten. Es vermutet dass Chrétien auch die irischen echtrai oder Adventüren die ersten von Flüchtlingen das europäische Festland mitgebrachten keltischen Legenden mit Gralsthemen kennen lernte. Bei Chrétien ist der eine mit kostbaren Edelsteinen verzierte magische Goldschale der dem Vater des legendären Fischerkönigs Bran einer feierlichen Prozession eine Hostie zugetragen wird seine einzige Nahrung darstellt.

Robert de Boron

Die Lebensdaten von Robert de Boron sowie der Zeitpunkt des von ihm Roman de l´estoire dou Graal sind heute nicht mehr eindeutig bestimmbar. wird vermutet dass er ihn annähernd im Jahr wie Chrétien de Troyes (um 1180 - 1181 ) schrieb. Seine Fassung der Gralslegende weist christliche Richtung auf und erwähnt den Heiligen erstmals als Kelch mit dem Jesus mit seinen Jüngern das Letzte Abendmahl haben soll.

Helinandus

Helinandus Frigidimontis (~ 1160 - 1229 ) berichtet in seiner Chronik von vor 1204 dass ein in Britannien lebender Einsiedler Vision von dem Hüter eines Kelches Joseph von Arimathia hat. Mit diesem Kelch soll Joseph Arimathia das Blut Christi am Kreuz aufgefangen

Wolfram von Eschenbach

In die deutschsprachige Literatur kommt das 1210 durch Wolframs von Eschenbach ( 1170 - ~ 1220 ) Übersetzungsbearbeitung von Chrétiens Roman Parzival . Wolfram nennt allerdings vermutlich um seine zu verwirren einen rätselhaften Dichter namens "Kyot Provence" als seine Hauptquelle. Kyot will in Toledo ein arabisches Manuskript entdeckt haben dass 1200 v. Chr. von einem jüdischen Astronom namens Flegetanis geschrieben worden sein

In Wolframs von Eschenbach Gralsversion wird Gralssuche als das Streben des Einzelnen nach dargestellt. Der Gral wird als Quell dieser betrachtet. So wird der nach ihm Suchende genährt wenn sich der Gral nur in Nähe befindet. Wolfram beschreibt in seinem Parzival Trennung zwischen Natur und dem Übernatürlichen oder und wandelt die Erzählung dahingehend dass die des naiven Helden nach dem Heiligen Gral Versöhnung zwischen Natur und Übernatürlichem führt. Der Parzival oder Perceval kann auch mit Perce à Val (das Tal durchqueren) übersetzt werden. Wolfram den Gral lyrisch als "... Inbegriff paradiesischer Anfang und Ende allen menschlichen Strebens und nie versiegendes Füllhorn irdischer Köstlichkeiten...".

Richard Wagner

Grals- und Parzivalmotive tauchen seitdem in europäischen Literatur und Kunst in vielerlei Variationen Eine der bekanntesten künstlerischen Darstellungen ist die Oper Parsifal von Richard Wagner .

Gralssuche

Die Gralssuche wird ebenso vielfältig beschrieben wie der Gral selbst. Sie wird definiert als
  • Suche nach Erleuchtung
  • Suche nach Vollkommenheit
  • Suche nach dem letzten Ursprung
  • Kessel der Wiedergeburt
  • direkte Kommunion mit Gott durch den Leib Christi als
  • Quell der ewigen Jugend.

Der Heilige Gral kann nur zusammen der Suche nach dem Gral gedacht werden beide symbolisieren das höchste Streben nach Erfüllung Ziel und den Weg des Menschen zu Ziel. Insofern kann der Gral und mit die Suche für jeden Menschen jede nur Bedeutung annehmen.

Gralsburg und -tempel

Nach der Gralsburg wurde und wird immer wieder von als real existierende historische Stätte gesucht. In Legenden wird sie häufig als eine Insel über dem Meer geschildert die nach dem der Verwüstung des Landes aber nur von Menschen reinen Herzens gesehen werden kann. Das der Burg ist reich mit Juwelen und geschmückt. Sie wird als Jungbrunnen und als Axis Mundi also als Zentrum oder der Nabel der Welt betrachtet.

Vorwiegend kommen Kirchen Türme Burgen und in England und Wales als ursprüngliche Gralsburg in Frage aber von einigen Orten in den spanischen und Pyrenäen sind Gralsverehrungen überliefert. Es existieren zahlreiche als heilig geltende Orte und Gebäude auf die Beschreibungen zum Teil zutreffen könnten in Orten sollen aber auch die Anwohner bereits früh zur Verbreitung dieser Legende beigetragen haben. gibt es bis heute keine gesicherte Erkenntnis eine Gralsburg jemals wirklich existiert hat.

Folgende Gebäude kommen in der Forschung ehesten in Betracht:

  • Die gesamte Umgebung von Glastonbury im Südwesten Englands wo in der noch heute zur Weihnachtszeit ein wundersamer Dornenstrauch soll und wo angeblich 1190 die sterblichen Überreste von Artus und Guinevere entdeckt wurden. An der Stelle der gleichen Ort befindlichen St. Marys Chapel soll Überlieferung nach von Joseph von Arimathia die Kirche Europas erbaut worden sein. Der Turm Glastonbury gilt heute noch als der heiligste Britanniens bzw. als die Verkörperung Avalons . An seinem Fuß befindet sich der Well (Kelchbrunnen) der bekannteste aller Brunnen die mit dem Gral in Verbindung gebracht wurden. der Brunnen so lange sich Menschen daran noch nie versiegt ist soll damit zusammenhängen einst der Heilige Gral in ihm versteckt
  • Winchester Castle in Südengland in dem ein Tisch aus dem 13. Jahrhundert befindet dem 24 Ritter Platz hätten.
  • Bamburgh Castle in Northumberland England als Lanzelots Burg "Joyous Garde".
  • St. Michaels Mount in Cornwall Südengland als Rest des versunkenen Reiches.
  • Montségur in den französischen Pyrenäen als Festung von Katharer -Rittern die überraschend der belagerten Zitadelle entfliehen dabei den größten Schatz der Katharer retten.
  • Montsalvasch (auch Munsalvaesche) in den spanischen Pyrenäen als reich mit Juwelen geschmückter des Templerordens der sehnsüchtig auf die Ankunft Mahdi (Ritter) aus dem Osten wartet.
  • San Juan de la Peña ein in den spanischen Pyrenäen das versteckt unter überhängenden Felsen am Boden eines tief eingeschnittenen liegt und nur von Ortskundigen zu finden Laut den Überlieferungen verehrten dort im Mittelalter eine Reliquie als den Heiligen Gral.
  • Die Burg die mit allen literarischen die meisten Übereinstimmungen aufweisen soll ist Cadbury auch Dinas Bran (walisisch für Festung des Bran ) genannt in Llangolan in Nordwales am Dee. Der Überlieferung nach war sie die des walisischen Gottes Bran.
  • In der Kathedrale von Valencia wird in einer Nebenkapelle ein steinerner (cáliz) aufbewahrt der von der Bevölkerung als Gral verehrt wird die katholische Kirche hat Kelch bisher aber nicht als Heiligen Gral

Gralshüter

Die Templer die sich selbst Pauperes commilitones Christi templique Salomonis ("Arme Ritter Christi und des Tempels nannten sollen eine Zeit lang im Besitz Hüter des Heiligen Grals gewesen sein. Aus Anklageschrift vom 12. August 1308 wird ersichtlich dass sie steinerne Köpfe Teil mit drei Gesichtern) als Heiligtümer verehrten Baphomet ) denen sie die gleichen Eigenschaften und wie dem Heiligen Gral zuschrieben.

Das verlorene Paradies

Es existiert eine enge Verbindung zwischen Mythos des Heiligen Grals zu den verschiedenen die sich um König Artus und die Ritter der Tafelrunde ranken. Die Geschichte um das verlorene und die folgende Gralssuche als der Versuch Paradies wieder zu erlangen stehen häufig im der Artuslegenden. Sie bilden oft den Hintergrund zahlreiche andere Legenden so z. B. auch die Geschichte des Zauberers Merlin die Lebensgeschichte Lancelots oder die Erzählungen von der Fraueninsel Avalon .

Neuesten Erkenntnissen zufolge soll zum Zeitpunkt Todes von König Artus das Land durch Meteoriten tatsächlich verwüstet worden sein was sich einem vorübergehend eingestellten Baumwachstum manifestierte. Insofern kann ausgegangen werden dass die Legende zumindest in auf einem realen Hintergrund beruht.

Die Christianisierung brachte den Kelten zusätzlich Verlust des Paradieses ein neue Sicht von Welt. Mit der Verbreitung des Christentums verloren sie zunehmend ihren Glauben an Gegenstände ihre Verehrung für die Göttinmutter und ihre matriarchalische Einstellung. Die Übernahme keltischer Heiligtümer durch Kirche hat ebenfalls wesentlich zum Verlust des und mystischen Glaubens und Machtpotentials beigetragen. So viele Kirchen z. B. die Kathedrale Notre-Dame de Chartres über einer heiligen keltischen Quelle errichtet. in der Legende des Heiligen Grals geschilderte des Paradieses kann insofern auch als Teil eigenen christlichen Missionierungsgeschichte begriffen werden.

Die Legende heute

Die mythische Gralsvorstellung des Hochmittelalters setzt ungebrochen bis in die Moderne fort. Bis werden zahlreiche Versuche unternommen seine Geschichte (als Realität als wahre Begebenheit) aufzudecken. Die Gralssuche jedes Jahr ernst gemeinte Bücher gewidmet werden somit ein irrationales Signum der gegenaufklärerischen esoterischen der Moderne.

Eine neuzeitliche Interpretation deutet das französische Greal" als bewusst verschlüsseltes "Sang real" also "königliches Blut" ein Hinweis auf die angebliche mit Jesus Christus. Laut dieser Theorie soll Maria Magdalena die Frau von Jesus gewesen sein seine Nachkommen zur Welt gebracht haben. Da Magdalena ihren Lebensabend in Südfrankreich verbracht habe versucht eine verwandtschaftliche Verbindung des merowingischen Königshauses mit dem Haus David bzw. Jesus zu belegen.

Andere Forscher interpretieren den Gral als die durch göttliche Fügung in der Ära König David in einer Höhle unter dem Kreuzigungshügel Golgota vor Feinden versteckt wurde. Sie soll die vom Kreuz Jesu hinuntergefallen sind aufgefangen Der Gral wird zum Teil als Synonym die jüdische Bundeslade betrachtet in der die zwei von Moses geschriebenen Tafeln mit den 10 Geboten aufbewahrt wurden. Demnach müsste der Gral eine eckige Kastenform haben. Aufgrund der Annahme die Lade bzw. der Gral mehrfach mit in Berührung gekommen ist sollen ihm deswegen Kräfte innewohnen.

Gralsbewegung

Oskar Ernst Bernhardt gründete eine religiöse Sekte in Vomperberg/ Tirol Österreich nach deren Lehre Abd-ru-shin (eine Eigenbezeichnung als Nachfolger Christi auf die Erde gekommen Er erzählte eine neue Schöpfungsgeschichte als Zusammensetzung moderner Physik biblischen Passagen und keltischen Sagen. Bernhardt trat als Vermittler und der Botschaft des Heiligen Grals auf.

Der Gral in Filmen

In zahlreichen Filmen begeben sich die auf die Suche nach dem Gral oder Entsprechung. Eine Auswahl:
  • Verfilmungen der Artussage in denen die vorkommt:
    • Excalibur (USA 1981) [1]
    • Die Nebel von Avalon ( The Mists of Avalon USA/Deutschland/Tschechien 2001) [2]
  • Filme und Serien in denen der Gral eine zentrale Rolle spielt:
  • Parodien:
    • Monty Pythons Die Ritter der Kokosnuss ( Monty Python and the Holy Grail Großbritannien 1975) [4]

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Bibliographie (Auswahl)

Quellentexte

  • Le Livre du Graal. volume I Joseph Merlin; Les Premniers Faits du roi Arthur 2001 Bibliothèque de la Pléiade (Erster voraussichtlich drei Bänden. Außergewöhnlich gut ausgestattete Neuausgabe; kommentiert zweisprachig (!!) Orig. und Neufranzösisch; DIE
  • Chrétien de Troyes Le Conte de Graal or Perceval Übersetzung ins Englische von N. Bryant N.J. 1982
  • Chrétien des Troyes Der Karrenritter Lancelot und das Wilhelmsleben hrsg. von W.Foerster Nachdruck Amsterdam 1965
  • Sir Thomas Malory Die Geschichte von König Artus und den seiner Tafelrunde Übersetzung von H. Findeisen nach K. Frankfurt / Main 1977

Allgemeine Literatur

  • Bahrs Ulrich Gral-Wanderer 1928
  • Baigent Michael; Leight Richard; Lincoln Henry Der Heilige Gral und seine Erben Orbis Verlag 2002 ISBN 3572013143
  • Bayer Hans Gralsburg und Minnegrotte Berlin 1978
  • Bayer Hans Gral - Die hochmittelalterliche Glaubenskrise im Spiegel Literatur Stuttgart 1983
  • Birch-Hirschfeld Adolf Die Sage vom Gral - Ihre Entwicklung dichterische Ausbildung in Frankreich und Deutschland im und 13. Jahrhundert eine literarhistorische Untersuchung Wiesbaden 1969
  • Evola Julius Das Mysterium des Grals ISBN B0000BHW23
  • Gardner Laurence Bloodline of the Holy Grail ISBN 1-85230-870-2
  • Greiner Wolfgang Grals-Geheimnisse Berlin 1926
  • Godwin Malcolm Der Heilige Gral - Ursprung Geheimnis und einer Legende Bechtermünz Verlag 1994 ISBN 3-453-08025-4 - sehr empfehlenswerte umfassende Darstellung leider schwierig zu lesen da nicht unmittelbar chronologisch
  • Kircher Bertram (Hrsg.) Das Buch vom Gral - Mythen Legenden Dichtungen um das größte Geheimnis des mittelalterlichen München 1989
  • Lange Hans-Jürgen Otto Rahn und die Suche nach dem ISBN 3927940453
  • Lampo Hubert Artus und der Gral München 1985
  • Mertens Volker Der Gral. Mythos und Legende Stuttgart 2003 Reclam ISBN 3150182611
  • Matthews John Der Gral - Die Suche nach dem Braunschweig 1992
  • Rahn Otto Kreuzzug gegen den Gral ISBN 3927940712
  • Ravencroft Trevor Der Kelch des Schicksals - Die Suche dem Gral Basel 1982

Belletristik

  • Berling Peter Die Kinder des Gral Bergisch Gladbach 1991
  • Bradley Marion Zimmer Die Nebel von Avalon Frankfurt / Main 1984
  • Brown Dan Sakrileg Lübbe 2004 ISBN 3785721528
  • Chapman Vera Die drei Desmoiselles München 1984
  • MacGregor Rob Indiana Jones und der letzte Kreuzzug München 1989
  • Stewart Mary Merlins Abschied München 1989
  • Stewart Mary Flammender Kristall München 1989
  • White Terrence Hanbury Das Buch Merlin Knaur Düsseldorf / Köln 1980 ISBN 3426010321
  • White Terrence Hanbury Der König auf Camelot 2 Bände Hobbit-Presse / Klett-Cotta Stuttgart ISBN 3608950761

Siehe auch: Medienliste zu Artus Merlin und dem Gral Mittelalter Mythologie Mystik Symbole Rennes-le-Château

  



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