Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit Grammatik als der Sprachwissenschaft andere Bedeutungen unter Grammatik (Begriffsklärung) . Als Grammatik ("Sprachlehre") bezeichnet man den Teil der Sprachwissenschaft ( Linguistik ) der sich mit der Struktur der Sprache beschäftigt und historisch gewachsene Regeln beschreibt Grammatik) bzw. für die Standardsprache auch Regeln festlegt (preskriptive oder vorschreibende Grammatik.)
In der Umgangssprache werden diese Regeln der preskriptiven Grammatik verletzt. Doch beruhen auch die meisten dieser auf grammatischen Regeln. Überdies haben verschiedene Dialekte und Soziolekte sowie Etnolekte oft eigene grammatikalische Regeln. der poetischen Sprache werden die Regeln der manchmal bewusst gebrochen um die Möglichkeiten der auszuloten. Aber auch die Brechung der Regeln auf Regeln. Diese Regeln aufzufinden und zu ist Aufgabe der "deskriptiven" (beschreibenden) Grammatik.
Jeder Mensch besitzt eine eigene "innere" einen Satz von Regeln die er anwendet sich dessen immer bewusst zu sein.
Noam Chomsky nimmt die Gültigkeit einer gemeinsamen Universalgrammatik an von der er vermutet dass sie angeboren sei. Das sind sehr allgemeingültige Regeln für alle Sprachen gleichermaßen gelten.
Für die Grammatik der Standardsprache gilt Deutschen der Duden als maßgebend. In den letzten Jahrzehnten die Dudenredaktion einen eher deskriptiven Ansatz vertreten sie passt die Regeln immer wieder an aktuellen Sprachzustand an also an das was Zeit üblich ist.
Grammatik umfasst Phonologie ("Lautlehre") Morphologie ("Formenlehre") und Syntax ("Satzlehre"). In den letzten Jahrzehnten ist Grammatik mit der Textgrammatik über den Satz als größte zu untersuchende Einheit hinausgegangen.