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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 30. September 2014 

Gram-Färbung


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Die Gram-Färbung ist eine Methode zur Einfärbung der Zellwand von Bakterien so dass diese unter dem Mikroskop sichtbar werden.

Verschiedene Bakterien reagieren auf diese Färbung Daraus folgt eine Einteilung in sog. gram-positive Bakterien die blau erscheinen und gram-negative Bakterien die rot gefärbt werden.

Es ist dies ein wichtiges Kriterium die Unterscheidung verschiedener Bakterien z.B. bei der Diagnostik von Infektionskrankheiten . Grampositive und gramnegative Bakterien reagieren unterschiedlich Antibiotika. Mit dieser schnellen diagnostischen Methode kann in kurzer Zeit (ca. 5 Minuten) anhand Abstriches das "Gramverhalten" der Bakterien bestimmen. Damit man die Möglichkeit sofort mit einer wirksamen Therapie zu beginnen bevor das Ergebnis der mehrere Tage dauernden definitiven Keimbestimmung mittels Bakterienkultur

Diese Färbung ist nach dem Bakteriologen H. C. Gram benannt der sie ca. Ende des Jahrhunderts entwickelte.

Das Prinzip der Gramfärbung basiert auf alkohollöslichen Lack ( aus Gentianviolett und Jod ) der mit der Mureinschicht der Zellwand der Bakterien interkalliert. Bei gram-negativen Bakterien der Lack durch Ethanol ausgewaschen. Danach folgt eine Gegenfärbung mit Diamantfuchsin was die wieder farblosen gram-negativen rot



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