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Graphit


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Graphit

Bild des Minerals
Chemismus C
Kristallsystem Hexagonal (hcp)
Kristallklasse ___
Farbe Schwarz
Strichfarbe Grauschwarz
Härte 1
Dichte 2 1-2 3
Glanz metallisch matt
Opazität undurchsichtig
Bruch uneben biegsam
Spaltbarkeit sehr vollkommen
Kristallhabitus tafelig schuppig stegelig körnig
häufige Kristallflächen ___
Zwillingsbildung ___

Kristalloptik

Brechungsindices ___
Doppelbrechung ___
Pleochroismus ___
optische Orientierung ___
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2v z ~ ___

weitere Eigenschaften
chemisches Verhalten ___
ähnliche Minerale ___
Radioaktivität nicht radioaktiv
Magnetismus nicht magnetisch
besondere Kennzeichen Gute elektrische Leitfähigkeit

Graphit bzw. Grafit ist neben Diamant und Fulleren eine Modifikation des Kohlenstoffs und ein (allerdings selten) natürlich vorkommendes Mineral . Es kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem ist mit einer Härte von 1 bis 2 sehr weich hat eine schwarze Farbe sowie eine grauschwarze Strichfarbe .

Inhaltsverzeichnis

Struktur


Hexagonale (hcp) Gitterstruktur des Graphit. Die hohe der Bindungsabstände der Kohlenstoff-Atome in c-Richtung und den Basalebenen verursacht die leichte Spaltbarkeit.

Graphit kristallisiert hexagonal und bildet meist verlaufende Schichten die so genannten Basalebenen aus; dazu beträgt die Bindungsenergie 4 3 Elektronenvolt senkrecht aber lediglich 0 07 Elektronenvolt weniger als 2 % dessen. Aus dieser Richtungsabhängigkeit der Bindungskräfte resultiert die leichte Spaltbarkeit reinen Graphits entlang der Basalebenen.

Im so genannten Glaskohlenstoff einer besonderen des Graphits liegen die Ebenen dagegen nicht wie die Seiten eines Buchs sondern wie Papier. Dieser Kohlenstoff ist hart und isotrop Glas daher sein Name. Durch besondere Behandlung von Kunststofffasern und anschließendes Graphitieren) gelingt es Ebenen in Faserrichtung zu orientieren. Das Ergebnis hochfeste Kohlenstofffasern .

Vorkommen

Er kommt in der Natur in vereinzelter Flocken und Körner in kohlenstoffreichem metamorphem Gestein und als Adern in Pegmatit vor. Abgebaut wird Graphit vor allem China Korea und Indien sowohl im Tagebau als auch unter Tage. Pro Jahr es sich dabei um ca. 600.000 Tonnen.

Herstellung

Durch Verkoken von Schwarz- oder Braunkohle kann Graphit künstlich hergestellt werden.

Verwendung

Graphit wird vielfältig genutzt:

Geschichte

Der Name leitet sich aus dem Griechischen graphos ab was Schreiben bedeutet. Er spielt damit auf die an dass Graphit auf Papier durch Abreibung einzelnen Blättchen leicht eine graue Ablagerung hinterlässt im " Bleistift " zum Schreiben genutzt werden kann.

In der späten Eisenzeit in Mitteleuropa La Tène-Zeit ) wurde Graphit gerne verwendet um die keramischer Gefäße zu schwärzen. Hier waren besonders Vorkommen bei Passau bedeutsam.

Siehe auch: Liste von Mineralen



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