Hexagonale (hcp) Gitterstruktur des Graphit. Die hohe der Bindungsabstände der Kohlenstoff-Atome in c-Richtung und den Basalebenen verursacht die leichte Spaltbarkeit.
Graphit kristallisiert hexagonal und bildet meist verlaufende Schichten die so genannten Basalebenen aus; dazu beträgt die Bindungsenergie 4 3 Elektronenvolt senkrecht aber lediglich 0 07 Elektronenvolt weniger als 2 % dessen. Aus dieser Richtungsabhängigkeit der Bindungskräfte resultiert die leichte Spaltbarkeit reinen Graphits entlang der Basalebenen.
Im so genannten Glaskohlenstoff einer besonderen des Graphits liegen die Ebenen dagegen nicht wie die Seiten eines Buchs sondern wie Papier. Dieser Kohlenstoff ist hart und isotrop Glas daher sein Name. Durch besondere Behandlung von Kunststofffasern und anschließendes Graphitieren) gelingt es Ebenen in Faserrichtung zu orientieren. Das Ergebnis hochfeste Kohlenstofffasern .
Er kommt in der Natur in vereinzelter Flocken und Körner in kohlenstoffreichem metamorphem Gestein und als Adern in Pegmatit vor. Abgebaut wird Graphit vor allem China Korea und Indien sowohl im Tagebau als auch unter Tage. Pro Jahr es sich dabei um ca. 600.000 Tonnen.
Der Name leitet sich aus dem Griechischen graphos ab was Schreiben bedeutet. Er spielt damit auf die an dass Graphit auf Papier durch Abreibung einzelnen Blättchen leicht eine graue Ablagerung hinterlässt im " Bleistift " zum Schreiben genutzt werden kann.
In der späten Eisenzeit in Mitteleuropa La Tène-Zeit ) wurde Graphit gerne verwendet um die keramischer Gefäße zu schwärzen. Hier waren besonders Vorkommen bei Passau bedeutsam.