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Graugans


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Graugans

Graugänse (Anser anser)

Systematik
Ordnung : Gänsevögel (Anseriformes)
Familie : Entenvögel (Anatidae)
Unterfamilie : Gänse (Anserinae)
Tribus : Echte Gänse (Anserini)
Gattung : Feldgänse ( Anser )
Art: Graugans ( Anser anser )

Die Graugans ( Anser anser ) ist eine Art der Gattung Feldgänse ( Anser ) in der Familie der Entenvögel (Anatidae). Graugänse sind die häufigsten Wasservögel bilden zugleich die zweitgrößte Gänseart in Europa . Sie sind neben den Schwanengänsen ( Anser cygnoides ) auf die vor allem asiatische Hausgänse die wilden Vorfahren der domestizierten Hausgänse.

Inhaltsverzeichnis

Aussehen und Ruf

Die Graugans ist heller als die grauen Gänse. Der Hals wirkt relativ dick durch die streifige Anordnung der Federn leicht Die Vorderflügel sind auffällig hell und der hat mehr oder minder stark ausgeprägte schwarze Der Schnabel ist relativ groß und klobig. erreicht eine Länge von 75 bis 90 eine Flügelspannweite von 147 bis 180 cm ein Gewicht von 2 5 bis 4 Graugänse können bis zu 17 Jahre alt Bekanntester Laut ist das auch von Hausgänsen "ga-ga-ga" jedoch verfügt die Graugans über mehr ein Dutzend verschiedener Lautäußerungen.

Verbreitung

Während des Zuges ist die Graugans ganz Europa anzutreffen. Sie brütet in Großbritannien Fennoskandinavien außer den weit von der Küste Gebieten sowie in ganz Kontinentaleuropa nordöstlich einer von Dünkirchen bis Patras in Griechenland mit Schwerpunkt in den Niederlanden Norddeutschland der Südküste der Ostsee sowie in einem Gebiet zwischen Österreich Ungarn und Tschechien .

Lebensweise

Die Graugans ist ein Zugvogel der für gewöhnlich im Winter nach zieht. In den letzten Jahrzehnten ist eine zu beobachten dass Graugänse immer weiter im überwintern besonders in den Niederlanden oder überhaupt den nicht zu weit nördlich gelegenen Brutgebieten dadurch zu Standvögeln werden. Begünstigt wird das durch eine Landwirtschaft die auch im Winter genügend Nahrung abgeernteten oder neu eingesäten Feldern bietet den Jagddruck als in Südeuropa sowie eventuell den Klimawandel . Bis vor wenigen Jahrzehnten überwinterten noch alle Graugänse in den Marismas des Guadalquivirs und in Tunesien um den Ischkeul-See sowie in Westalgerien. sie auf ihrem Zug sind bilden sie charakteristische V-Formation. Die Wanderungsrouten der Graugans sind genetisch fixiert sondern werden in den verschiedenen tradiert. Neben dem Zug in die Überwinterungsquartiere es einen so genannten Mauserzug der nicht-brütenden zu bestimmten Mauserplätzen. Seit den sechziger Jahren sich das Oostvaardersplassen zum wichtigsten Mauserplatz Europas entwickelt. Abgesehen Paarungs- und Brutzeit leben Graugänse in großen Graugänse verpaaren sich bereits im Herbst des Kalenderjahres aber brüten selten vor Erreichen des Kalenderjahres. Für gewöhnlich zeigen sie eine große verpaaren sich jedoch bei Verlust des Partners Die Brut beginnt je nach Standort Mitte März Ende April. Zum Brüten bauen sie Nester in die sie gewöhnlich 4 bis Eier legen die eine weiße oder gelbliche haben. Nach ca. 27 bis 29 Tagen die Jungen deren Aufzucht etwa 50 bis Tage dauert. Die Schwingenmauser der Elterntiere liegt dass sie etwas später als die Jungtiere flugfähig werden was das langsame Erlernen schwieriger der Jungtiere die ihren Eltern folgen erleichtert. bleiben die Jungtiere bis zur nächsten Brut den Elterntieren zusammen und sind auch später bei diesen anzutreffen. Graugänse vermögen sich hauptsächlich Ruf individuell zu erkennen. Auf großen Rastplätzen oft die ganze Nacht ein reges Rufen Treiben das dem Wiederfinden von Familienmitgliedern dient.

Ernährung

Graugänse mit Kücken

Graugänse leben von Pflanzen sowohl Land- auch Wasserpflanzen dabei hauptsächlich von kurzen Gräsern und Kräutern sowie Stauden und Wurzeln insbesondere auch Kartoffeln und Rüben . Für die Ernährung ist es wichtig die Gebiete in denen Graugänse Nahrung suchen bewachsen sind um so ihr Sicherheitsbedürfnis zu aber auch weil sie sich nur von Gras und Kräutern ernähren können. Dafür sind Weidesysteme mit großen Gräsern ( Megaherbivoren ) ideal.

Bestandsentwicklung

Von einem Tiefpunkt Anfang der 1970er Jahre als die europäische Gesamt population etwa 20.000 Tiere umfasste hat sich Bestand über etwa 170.000 Tiere Mitte der Jahre auf heute (2003) wohl über 250.000 erhöht. Dabei kam es nicht nur zu dichteren Besiedelung traditioneller Brutgebiete sondern auch zu deutlichen Ausweitung des Brutareals vor allem in und in den Niederlanden .

Literatur

  • Konrad Lorenz : Das Jahr der Graugans
  • C. Linnaeus Systema Naturae 10. Ausgabe S. 123 - Erstbeschreibung der Art durch Linnaeus von 1758
  • Erich Rutschke: Wildgänse Lebensweise - Schutz Nutzung Berlin: Parey 1997
  • H. Kolbe Die Entenvögel der Welt Aufl. Ulmer Eugen Verlag (1999) (nicht eingesehen) ISBN 3800174421



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