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Graureiher


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Graureiher
Graureiher ( Ardea cinerea )
Systematik
Klasse : Vögel (Aves)
Ordnung : Schreitvögel
(Ciconiiformes)
Familie : Reiher (Ardeidae)
Unterfamilie : Tagreiher (Ardeinae)
Gattung : Ardea
Art: Graureiher ( A. cinerea )
Der Graureiher ( Ardea cinerea ) auch Fischreiher genannt ist eine Vogel art aus der Ordnung der Schreitvögel (Ciconiiformes).

Inhaltsverzeichnis

Verbreitung

Er ist in den milderen Regionen und Asien zu finden. Er ist außerdem gesamten südlichen Afrika mit Ausnahme der südlichen zu finden. In überwiegend eisfreien Regionen ist ein Standvogel in den anderen Gebieten zieht im Winter weiter südlich. In Deutschland ist überwiegend ein Standvogel. In strengen Wintern bei viele freie Wasserflächen einfrieren sind die Verluste Population sehr hoch.

Der Graureiher hält sich besonders gerne seichten durchwachsenen kleinen Tümpeln und Teichen auf möglichst umbuscht und umwaldet sind.

In neuster Zeit dringt er immmer in städtische Gebiete vor wo er heute oft in den Innenstädten beobachtet werden kann.

Aussehen

Der Graureiher ist etwa storchengroß. Das auf Stirn und Oberkopf ist weiß am grauweiß und auf dem Rücken aschgrau mit Bändern. Er hat schwarze Augenstreifen sowie drei schwarze Schopffedern die einen Federbusch bilden eine schwarze Fleckenreihe am Vorderhals sowie schwarze Schwingen. fliegt mit langsamen Flügelschlägen und bis auf Schultern zurückgezogenem Kopf mit s-förmig gekrümmten Hals. des Fluges ist regelmäßig ein lautes rauhes zu hören.

Bestandsentwicklung

Trotz jahrhundertelanger Verfolgung findet man den in großer Zahl. Der Tiefpunk des Bestandes wohl in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts . Insbesondere nachdem er unter Schutz gestellt hat die Population stark zugenommen. Besonders in findet man große Kolonien mit mehr als Brutpaaren.

Verhalten

Nahrungsuche

Schleichend wie eine Rohrdommel steigt er gesenktem Kopf und gekrümmten Hals langbeinig durch seichte Wasser. Er sticht blitzschnell nach kleineren Fröschen Molchen Schlangen und Wasserinsekten. Er frisst auch Wasserratten und Feldmäuse in größerer Zahl lässt gelegentlich auch Eier und Jungvögel mitgehen.

Brutverhalten

Das Nest ist ein großer nicht stabiler Bau aus Reisig in den Wipfeln Bäume. Das Gelege besteht aus vier bis hell blaugrünen Eier. Die mäßige Bauweise des wird darauf zurückgeführt dass der Reiher vor nicht allzu langer Zeit nur am Boden Als Beleg dafür wird angeführt dass man in Holland Reiherkolonien in großen Schilfbeständen findet.

Die Sterblichkeit der Jungreiher ist während Nestzeit sehr groß. Es wird geschätzt dass den ersten sechs Monaten 70% der Jungtiere Überleben Graureiher ihre Jugendmonate können sie bis 24 Jahre alt werden.

Sozialverhalten

Reiherkolonien sind sehr lebhaft. Zwischen den einer Kolonie herrscht ständiger Streit da sich Vögel untereinander das Nistmaterial streitig machen. Gemeinsam die Vögel auch die Krähen ab die für die unbewachten Eier interessieren.

Beobachtungsempfehlung

Ein hervorragender Beobachtungsstandort für Graureiher ist Kölner Zoo. Hier hat sich mitten im eine wilde Graureiherkolonie angesiedelt die hier lautstark Ende März ihre Jungen aufzieht. Die Altvögel den Besucherandrang mittlerweile gewohnt und lassen sich größter Nähe beobachten wie sie beispielsweise die abschreiten oder den Pinguinen Fische abjagen.

Ebenso bemerkenswert ist das vermehrte Vorkommen Graureihern mitten in Wuppertal unter der Schwebebahn an den Ufern der Wupper . Nach einem erfolgreichen Wasserschutzprogramm in den und 80er Jahren gelang es die Wasserqualität Wupper enorm zu steigern und sie dadurch für Fische bewohnbar zu machen. Über die zog diese Maßnahme mehrere Graureiherpärchen an die an der Wupper leben und regelmäßig von Wuppertaler Schwebebahn aus beoabachtet werden können.



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