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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Grenzland


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Wo eine Grenze zwischen zivilisierten Gesellschaften und "wilden" Nachbarn verläuft entsteht häufig breiter Streifen Grenzland (engl. frontier ).

Durch die großen Unterschiede und damit Interessen zwischen einer Ackerbaukultur und den meist als Jäger und Sammler bzw. von Viehzucht lebenden Nachbarn kommt es leicht zu Konflikten. Hierbei sind die primitiveren "Wilden" häufig erfolgreich in kleineren Gefechten da sie sehr reagieren können und sich in der Natur auskennen als ihre Gegner. Diese wiederum sind besser bewaffnet und zahlreicher. Langfristig gerät dadurch mehr Land in den Besitz der Ackerbauern indigene Kultur wird zurückgedrängt.

Eine typische Grenzlandsituation ist die nordamerikanische frontier wo die einheimischen Indianerkulturen von etwa 1620 (Landung der Pilgerväter ) bis 1890 (Auflösung des Indianer-Territoriums ) immer weiter zurückgedrängt wurden. Der " Wilde Westen " der um 1700 noch nahe der begann ( James Fenimore Coopers Lederstrumpf spielt teilweise in Pennsylvania ) befand sich die Siedlungsgrenze um 1800 westlich des Mississippi .




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