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Philosophie der Antike


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Das Abendland ist in seiner Weltanschauung stark durch die Philosophie der Antike geprägt. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurde im antiken Griechenland die Philosophie systematisch betrieben und aufgezeichnet.

Nach Walther Kranz lassen sich folgende unterscheiden: Die Vorsokratiker die klassischen Philosophen ( Sokrates Platon ) und die nachklassischen Philosophen. Die große Sokrates wird daran deutlich dass man letztere Phasen auch als Sokratiker und Nachsokratiker bezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Vorsokratiker

Die Vorsokratiker suchten nach einem Verständnis der Natur ihrer Vorgänge. Zudem wollten sie die Welt einen Urstoff zurückführen. Diese auch Naturphilosophie genannte Richtung entstand etwa 600 v. Chr. in Ionien in Kleinasien ; bekannte Vertreter sind Thales Anaximander und Anaximenes . Einen mehr ethischen Zugang suchten Xenophanes Heraklit und Pythagoras . Letzterer gründete mit den Pythagoreern eine Schule die ebenso wie die Empedokles religiös ausgerichtet war. Xenophanes dagegen begründete Monismus der Eleaten den Parmenides wesentlich prägte. Ein Hochpunkt der Naturphilosophie mit der Atomlehre des Demokrit erreicht der zeitgleich mit Anaxagoras und Diogenes wirkte.

Die seit 450 v. Chr. entstehenden Sophisten richteten ihre Überlegungen von der Natur den Menschen und suchten nach Methoden den geistig und körperlich zu stärken.

Die Klassische Philosophie der Sokratiker

  • Dialektik und Ethik: Sokrates
  • Idealismus: Platon
  • Die Welt als die Offenbarung des Aristoteles

Die Zeit der Sokratiker beginnt etwa 400 v. Chr. mit Sokrates der das Gute als Ziel formuliert und sich damit eine teilweise egoistische Lehre der Sophisten stellt. Werk wurde von Platon durch Gründung der Akademie fortgeführt. Peripatos zusammen mit Aristoteles und Theophrastos folgten einer eigenständigen Richtung; die Kyniker mit Diogenes von Sinope folgten Antisthenes die Megariker folgten Eukleides und die folgten Aristippos .

Die Nachklassische Philosophie der Nachsokratiker

  • Metaphysik und Erkenntnistheorie: Akademiker und Skeptiker
  • Die Organisation der Wissenschaft: Die Peripatetiker
  • Bedürfnislosigkeit als Lebensziel: Die Kyniker
  • Schmerzlosigkeit und Lebensglück: Die Epikureer
  • Persönlichkeit Natur und Staat: Die Stoiker
  • Mystik und Ästhetik: Neupythagoreer und Neuplatoniker

Die seit 300 v. Chr. aktiven Nachsokratiker entstanden in Athen: Zenon gilt als Vater der Stoa (Stoiker) zu denen auch Kleanthes Chrysippos Panaitios Poseidonios Seneca und Marcus Aurelius gezählt werden Epikuros gilt als Vater Epikureer . Ihnen standen die Skeptiker des Pyrrhon gegenüber.

Der dieser Epoche zugerechnete Eklektizismus ist eine Lehre die aus unterschiedlichen Schulen nur die 'angenehmen' Teile übernahm und eine Geschlossenheit der Lehre aufgab. Sie war anderen bei den Römern beliebt.

Im 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung kamen die neue Sophistik einmal kurz auf um schließlich mit dem Neuplatonismus zu verschmelzen. Das dominante Christentum nahm danach unter Augustinus die klassischen Philosophien auf.

Philosophen der Antike

um 585 v. Chr. Thales
geb. um. 610 v. Chr. Anaximander
vor 494 v. Chr. Anaximenes
um 535 v. Chr. Pythagoras
unbestimmt Xenophanes
um 500 v. Chr. Heraklit
unbestimmt Parmenides von Elea
geb. um 500 v. Chr. Anaxagoras
geb. um 500 v. Chr. Protagoras
470 v. Chr. - 399 v. Chr. Sokrates
um 440 v. Chr. Empedokles
um 440 v. Chr. Leukipp
427 v. Chr. - 347 v. Chr. Platon
um 384 v. Chr. Aristoteles

Literatur

  • Die Fragmente der Vorsokratiker Kranz/Diehls (Hrsg.) 1961
  • Diogenes Laertios Leben und Meinungen berühmter

Siehe auch: Portal Philosophie Liste griechischer Philosophen



Bücher zum Thema Philosophie der Antike

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