Grigori Orlow wurde am 17. Oktober als Sohn Grigori Orlows des Gouverneurs von Weliki geboren. Er war Adjutant des Artilleriechefs Schuwalow. Im Siebenjährigen Krieg wo er in der Schlacht bei verwundet wurde mit dem gefangenen Grafen von nach Petersburg als Eskorteoffizier geschickt zog er bei körperlichen Vorzügen die Augen der Kaiserin Katharina II. auf sich die ihn zu ihrem erhob. Für Katharina bereitete er zusammen mit Brüdern den Sturz Peters III. am 9. Juli 1762 vor. Grigori wurde zwar nicht wie Gemahl der Kaiserin jedoch reich belohnt und Generalfeldzeugmeister ernannt. Er war der Urheber der durch Ausrüstung einer Expedition in das Mittelmeer (1769 und 1770) der Türkei in den Rücken zu fallen. Schon nebst seinen Brüdern in den Grafenstand erhoben er 1772 auch noch von Joseph II. zum deutschen Reichsfürsten ernannt. Als russischer auf dem Friedenskongress von Fokschani 1772 erlangte er infolge seines anmaßenden Auftretens die Türken nur wenig Vorteile für Russland. die Nachricht dass Katharina Potemkin ihre Gunst zugewandt habe eilte er nach Petersburg; ehe er aber noch dort erhielt er den Befehl sich auf sein Gatschina zu begeben. Doch bedachte ihn die mit neuen bedeutenden Schenkungen an Bauern und Geld und überwies ihm bald darauf den zu Petersburg. Grigorij Orlów lebte fortan teils Reisen teils in Moskau und verheiratete sich mit seiner Nichte.